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Maskenpflicht in Wiener Öffis und Apotheken fällt

Von nachrichten.at/apa, 08. Februar 2023, 13:37 Uhr
PRESSEKONFERENZ - "CORONA …FFNUNGEN": LUDWIG
Der Wiener Bürgermeister Michael Ludwig (SP) nimmt die Maske ab. Bild: HERBERT NEUBAUER (APA)

WIEN. Nach Beratungen der Corona-Expertenrunde der Stadt Wien hat Bürgermeister Michael Ludwig (SPÖ) am Mittwoch ein Ende des Wiener Sonderwegs angekündigt.

Es sei zu verantworten, dass die "Sonderregelungen in der Stadt Wien nicht verlängert werden", sagte Ludwig. Damit endet mit Ende Februar die Maskenpflicht in den Öffentlichen Verkehrsmitteln sowie in den Apotheken.

Auch die PCR-Testpflicht für Besucherinnen und Besucher in Spitälern und Pflegeheimen entfällt, die Besuchergrenze von drei Personen pro Tag wird aufgehoben, sagte der Bürgermeister bei der Pressekonferenz im Anschluss an die Beratungen.

Die geltende Wiener Verordnung läuft bis Ende Februar und wird somit nicht verlängert. "Der Großteil der Wienerinnen und Wiener hat die Maßnahmen konsequent mitgetragen", sagte Ludwig.

Der Bund hat ein Ende der Coronabestimmungen bis spätestens 30. Juni angekündigt, die Maskenpflicht in vulnerablen Bereichen wie Spitälern oder Pflegeheimen soll mit 30. April enden. Das werde auch in der Bundeshauptstadt gelten, "wir orientieren uns an den Bundesgegebenheiten", sagte der Wiener Bürgermeister.

Experte: Abwasseranalysen wichtig

Michael Binder, der medizinische Direktor des Wiener Gesundheitsverbundes (WiGEV), betonte, dass es wichtig sei, dass "in Wien die Überwachungsuntersuchungen weiter geführt werden", meinte er mit Blick auf die Abwasseranalysen. Die Simulationen der Experten der Stadt Wien gehen von Mitte Februar bis Mitte März noch von einem "diskreten weiteren Anstieg" bei den Corona-Fallzahlen aus und dann von einer Abnahme der Erkrankungswelle, führte Binder aus. Das werde "sicher fordernd, aber nicht so, dass wir befürchten müssen, dass die Kapazitäten in den Spitälern überschritten werden", sagte Ludwig.

"Auch in der WHO-Definition ist die Pandemie noch nicht vorüber, es ist weiterhin große Aufmerksamkeit notwendig, aber wir sehen zumindest eine deutliche Verbesserung bei der Erkrankungsentwicklung", betonte Binder. Er hoffe, "dass sich das auch in weiterer Zukunft so entwickeln wird".

"Hoffe, dass keine weiteren Maßnahmen nötig sein werden"

Ludwig kündigte an, dass die bisherigen Maßnahmen und Entscheidungen in der Pandemie mit Experten gemeinsam evaluiert und für die Zukunft Konsequenzen abgeleitet werden. Vor einem Schnellschuss warne er, es müsse sich "die Gesamtheit des Verlaufs" angesehen werden. "Es wird viele Maßnahmen geben, die man rückblickend anders einschätzt als in der konkreten Situation", sagte der Bürgermeister. Für die Zukunft soll auf jeden Fall aufbereitet werden, wie mit einer vergleichbaren Situation umgegangen werden soll. Er selbst hofft, "dass kein weiteren Maßnahmen notwendig sein werden", sagte Ludwig.

Die FPÖ forderte den Bürgermeister auf, sich nach Aufhebung der "schikanösen Maßnahmen" um die "dringend notwendige Sanierung des Gesundheitssystems" zu kümmern. "Denn wenn Ludwig sagt, dass für ihn die Gesundheit der Menschen als das höchste Gut gilt, dann muss man sich schon fragen, warum er seinen unfähigen Gesundheitsstadtrat Hacker samt WiGEV-Management nicht längst in die Politpension geschickt bzw. entlassen hat", so der Wiener FPÖ-Chef Dominik Nepp in einer Aussendung.

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5  Kommentare
5  Kommentare
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benzinverweigerer (14.598 Kommentare)
am 09.02.2023 12:09

Wird aber auch Zeit!

In Deutschland und anderso nimmt bereits die Debatte ordentlich anlauf, warum es in den letzten Monaten eine exorbitante Übersterblichkeit gab.
In genau den Ländern mit den strengsten Maßnahmen und der höchsten Impfrate.

Deuschland hatte in den letzten Monaten ganz still eine enorme Übersterblichkeit, weitaus höher als jemals in den Coronawellen.
Vor allem das "plötzlich und unerwartet verstorben" hat Aufschwung.
Österreich übrigends nicht.
Unsere an die 100% Durchseuchung und weniger strenge Maskentragerei usw. wirkt sich positiv aus.

Nachzusehen auf Euromomo.
Artikel dazu in deutschen Medien, auch im "Staatsfunk"
In Österreich wurde das für uns eh auch thematisiert, mit "es kann derzeit nur 20% der Übersterblichkeit in 2022 mit Corona erklärt werden.
Mehr hörte man dann nicht mehr.

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Flachmann (7.090 Kommentare)
am 09.02.2023 09:29

Ohne die rote Melittatüte vorm Gesicht schaut er auch besser aus der Herr Ludwig.

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hbert (2.222 Kommentare)
am 08.02.2023 20:42

Zuerst mit der Boosta-Werbung noch massiv Gewaltaufrufe gegen Ungeimpfte befürworten - da wurden Ungeimpfte sogar ohne Maske regelwidrig in die U-Bahn gezerrt, und dann doch zurückrudern.

Mich würde nur interessieren, welchem Geisteskind diese Boosta-Werbung eingefallen ist, aber auch welcher Politiker diese abgesegnet hat!
Dafür müssen einige aus dem Amt scheiden - dieser Gewaltaufruf ist einfach inakzeptabel!

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hbert (2.222 Kommentare)
am 08.02.2023 20:46

Apropos Boosta (einfach im You Rohr eingeben!):
Den Aufschrei hätte ich sehen wollen, wenn ein ähnliches Plakat von der FPÖ gekommen wäre!
Diese Werbung - finanziert mit öffentlichen Geldern- zu einem Zeitpunkt, wo viel Ungereimtheiten rund um die politischen Versprechungen zur Impfung bereits offenkundig waren, ist einfach eine Verhöhnung (um nicht das Ass-Wort zu verwenden!) der Bevölkerung.
Wann treten die verantwortlichen Politiker endlich - ohne Apanage - zurück?

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AroundTheWorld (2.242 Kommentare)
am 08.02.2023 16:30

Aber der Hacker geht sicher noch zur 6ten Impfung? Gibt es da schon was zu berichten?

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