Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Vorerst kein Geldwäsche-Prozess gegen Siegfried Wolf

Von nachrichten.at/apa, 19. April 2024, 17:29 Uhr
++ ARCHIVBILD ++ CAUSA EUROFIGHTER - ANKLAGE GEGEN UNTERNEHMER WOLF
Siegfried Wolf Bild: FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR (APA)

WIEN/GRAZ. Zurück an den Start heißt es für die WKStA vorerst in der Geldwäsche-Anklage gegen Manager und Investor Siegfried Wolf. Das Oberlandesgericht Graz sah unter anderem formale Mängel.

In der Geldwäsche-Anklage gegen Manager und Investor Siegfried Wolf, ehemals CEO von Magna International, in der Causa Eurofighter heißt es für die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) vorerst zurück an den Start. Nachdem Wolf und ein zweiter Beschuldigter, ein früherer Magna-Manager, Einspruch erhoben hatten, hat das Oberlandesgericht Graz die Anklageschrift wegen Geldwäscherei am Freitag zurückgewiesen.

Das Oberlandesgericht sah in Sachen Geldwäsche formale Mängel in der Anklageschrift, außerdem seien noch weitere Ermittlungen der WKStA nötig. Ein Verfahren wegen falscher Beweisaussage gegen den zweiten Beschuldigten wurde eingestellt.

Im Kern der Vorwürfe der WKStA geht es um Vermögen in Höhe von rund 6,8 Mio. Euro, dessen Herkunft verschleiert worden sein und das als Provisionen für Eurofighter-Gegengeschäfte gedient haben soll. Teile der Gelder seien dabei in Gold umgetauscht worden, um dadurch den Aufenthaltsort zu verschleiern. Wolf soll laut Anklage mitgeholfen haben, Teile der Gelder zu verschleiern, bzw. von Österreich in die Schweiz oder von dort nach Österreich zu bringen.

Bei der WKStA wird die Entscheidung des Oberlandesgerichts nun geprüft, hieß es gegenüber der APA.

mehr aus Innenpolitik

Betriebsratswahlen in der voestalpine: 90 Prozent für FSG

Schieder "schockiert" über FPÖ-Wahlkampf

EU-Renaturierungsgesetz: Wien und Kärnten scheren aus Blockade aus

Warum nachhaltige Integration teuer, aber notwendig ist

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

4  Kommentare
4  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
nichtschonwieder (8.726 Kommentare)
am 20.04.2024 08:58

War ausser Vorverurteilung wieder nix.

lädt ...
melden
antworten
analysis (3.599 Kommentare)
am 19.04.2024 19:22

Und wieder einmal ist es einem Privilegierten gelungen, sich mit Hilfe von hochdotierten Advokaten, welche sehr wohl zwischen Recht, Justiz und Gerechtigkeit unterscheiden, zumindest zwischenzeitlich, ungestraft davon zu kommen.
Ein "Spiel" das seit Eurofighter, KHG, .... oft in der Ö Justiz vorkommt.
Nicht verwunderlich, dass Juristen in der WKStA frustriert das Handtuch werfen.

lädt ...
melden
antworten
Alfred_E_Neumann (7.343 Kommentare)
am 20.04.2024 07:33

Es gibt keine Beweise und auch eine Anschuldigung wegen falscher Beweisaussage hat sich wieder einmal als unrichtig herausgestellt.

Man hat den Eindruck, dass ein Teil der WKStA sehr verbissen und unter allen Umständen gegen die Klassenfeinde vorgeht. Daher auch die schlechte Bilanz, und danach wechseln viele dieser durchwegs erfolglosen Staatsanwälte in die Richterschaft.

So gesehen ist der Frist einiger Juristen der WKStA selbst verschuldet, wenn sie mehr ihrer Ideologie folgen als mehr dem Rechtstaat.

lädt ...
melden
antworten
Alfred_E_Neumann (7.343 Kommentare)
am 20.04.2024 07:33

Frist --> Frust

lädt ...
melden
antworten
Aktuelle Meldungen