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Personalmangel: Ärztekammer will Gipfel mit Rauch

Von OÖN, 18. September 2023, 22:04 Uhr
Personalmangel: Ärztekammer will Gipfel mit Rauch
ÖÄK-Vizepräsident Harald Mayer Bild: (ÖÄK)

WIEN. Die Österreichische Ärztekammer (ÖÄK) drängt Gesundheitsminister Johannes Rauch (Grüne) wegen der Personalnot, die in vielen Spitälern beklagt wird, zur Einberufung eines Runden Tisches. Eine Forderung: Entlastung in der Bürokratie.

"Monatelange Wartezeiten auf Operationen, überfüllte Ambulanzen, Spitalspersonal am Limit – die Politik kann und darf all das den Menschen in diesem Land nicht mehr länger zumuten", sagte ÖÄK-Vizepräsident Harald Mayer. Vorrangig sei der Punkt der Patientensteuerung anzugehen. Mayer kritisierte auch "die völlige Wahlfreiheit der Patienten, welchen Punkt des Gesundheitssystems sie anlaufen". Das führe dazu, dass "die knappen Spitalsressourcen ineffizient eingesetzt, teilweise völlig vergeudet werden". Nach Mayers Vorstellungen dürfe der Weg von erkrankten Personen nicht zwingend wie bisher oft in eine Spitalsambulanz führen.

Zudem sei es dringend nötig, dass Ärztinnen und Ärzte im Spital weiter von nicht-medizinischen Arbeiten wie Dokumentation und von weiterer Bürokratie entlastet würden.

Nicht eine "Wundermaßnahme"

Der Personalmangel, der Ende vergangene Woche medial aus Spitälern in Tirol und der Steiermark berichtet worden sei, sei "keine neue Herausforderung", sagte Gesundheitsminister Rauch am Montag. "Da reicht nicht eine Wundermaßnahme, die gibt’s nämlich nicht, sondern ein ganzes Bündel. Da sind wir auf allen Ebenen dran und die Gesundheitsreform, die jetzt aktuellerweise in Verhandlung ist im Zuge des Finanzausgleichs, ist ebenfalls ein Baustein dazu", versicherte Rauch.

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4  Kommentare
4  Kommentare
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honkey (13.769 Kommentare)
am 19.09.2023 09:12

Traurig welche zustände wir in Ö plötzlich haben.

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betterthantherest (34.760 Kommentare)
am 19.09.2023 10:33

plötzlich

die Zustände sind schon längere Zeit dieselbe.

Nur haben Ärzte und Politik - möglicherweise wider besseren Wissens - dem Bürger alias Covidioten, Impffaule - die Schuld an den Zuständen gegeben.

Wie es dann so ist - irgendwann schafft die Kraft des Faktischen Klarheit.

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betterthantherest (34.760 Kommentare)
am 19.09.2023 08:04

Jahrelang waren die Covidioten und Impffaulen schuld, dass die Krankenhäuser überlastet sind. Haben Dr. Bernd L. und Dr. Tilman K. gebetsmühlenartig behauptet.

Covid19 ist weg - und die Spitäler sind überlastet. Die Menschen warten jetzt länger denn je auf Behandlung / Hilfe.

Und das in einem Land mit höchsten SV-Beiträgen!

Da hat wohl etwas nicht gestimmt in der Argumentation von Tilman K. und Co.
War schlichtweg falsch, den Bürgern die Schuld an den katastrophalen Zuständen in den Spitälern umzuhängen.

Skandalös, was die türkis-grüne Politik auf dem Rücken der Bürger abzieht.

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HumanBeing (1.835 Kommentare)
am 19.09.2023 07:47

"Nach Mayers Vorstellungen dürfe der Weg von erkrankten Personen nicht zwingend wie bisher oft in eine Spitalsambulanz führen."

Wäre ja eine tolle Sache, wenn man bei einem Facharzt ZEITNAH einen Termin kriegen könnte. Spielt es aber nicht. Viele Fachärzte nehmen überhaupt keine neuen Patienten mehr auf.

Was sollen Menschen mit Beschwerden dann tun? Mit Problemen und Schmerzen auf den Termin in 3 Monaten warten? Und bitte nicht glauben, dass diese 3 Monate eine Übertreibung sein könnten. Habe bei einem Facharzt versucht einen Termin zu bekommen. Das war im Juni, angeboten wurde mir ein Termin Anfang Oktober.

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