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Neuaufstellung: SORA heißt künftig "Foresight"

Von OÖN/APA, 05. Dezember 2023, 21:17 Uhr
Neuaufstellung: SORA heißt künftig "Foresight"
Günther Ogris verkauft seine Anteile Bild: Johannes Zinner

WIEN. Nach Aufregung um Angebot an SPÖ gibt sich Meinungsforschungsinstitut einen neuen Namen.

Das Meinungsforschungsinstitut SORA stellt sich neu auf und wird künftig unter dem Namen "Foresight" (Weitblick) auftreten. Günther Ogris tritt seinen 50-Prozent-Anteil an Mitgründer Christoph Hofinger ab, der das Institut mit Sabine Westphal leiten wird, wie das Unternehmen mitteilte.

Die Restrukturierung steht im Lichte der Ereignisse von Ende September. Damals wurde durch ein irrtümlich versandtes Mail ein Beratungsoffert publik, das Ogris an SP-Chef Andreas Babler für das Wahljahr 2024 gerichtet hatte.

Dies hatte zur Folge, dass der ORF, um "jeglichen Anschein von Einseitigkeit" zu unterbinden, SORA den Auftrag als Wahltagshochrechner entzog. Über die Nachfolge werde "in einem transparenten Vergabeverfahren" entschieden, kündigte der ORF an.

Neuaufstellung: SORA heißt künftig "Foresight"
SORA- Mitgründer Christoph Hofinger Bild: Sabrina Liedl

Unter den Bewerbern dürfte auch Foresight sein. Hofinger betonte am Dienstag, dass sein 18-köpfiges Team neue Standards für Transparenz bei Politik- und Sozialforschung umsetzen wolle. Das Institut werde keine Beratungsaufträge politischer Parteien oder Einzelpersonen im Zusammenhang mit Wahlkämpfen oder Wahlwerbung annehmen. Ogris, der Ende September aus der SORA-Geschäftsführung ausgeschieden ist, soll für Foresight als selbstständiger Berater tätig sein. Er werde als Experte für Forschungskonzeption und Methoden zur Verfügung stehen, hieß es in einer Aussendung.

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3  Kommentare
3  Kommentare
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hbert (2.334 Kommentare)
am 06.12.2023 21:14

Wichtig ist ein neuer Namen - daran können wieder div. Beratungs- und Marketingfirmen verdienen, schließlich braucht man ja einen neuen Auftritt - neues Briefpapier, neuen Firmenschilder, neue Web-Seite.
Das kostet ja alles "nichts" und viele Firmen im parteilichen Umfeld können wieder überhöhte Honorarnoten stellen - zahlt ja alles der Steuerzahler!
Und was ändert sich? Nichts . außer hohe Kosten für das neue "Branding".
Und wichtig beim neuen Namen ist natürlich ein Anglizismus, damit es Otto Normalverbraucher nicht versteht und ein internationaler Rang vorgegaukelt wird.
Das, was sich vielleicht inhaltlich ändert, ließe sich auch ohne Namensänderung und somit ohne diese hohen Kosten durchführen.

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rmach (15.743 Kommentare)
am 06.12.2023 11:57

Lustig, was den Leuten so einfällt, oder wird das so auf der Uni gelehrt?

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fischersfritz (1.605 Kommentare)
am 06.12.2023 11:47

Namensänderung bringt nicht viel. Alle wissen, wie Herr Hofinger und seine Crew tikt, somit wenig vertrauenswürdig, zumindest für mich und mein Umfeld.

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