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Holocaust-Überlebende prangern Vergleiche ihres Leides mit Corona-Regeln an

Von nachrichten.at/apa, 20. Jänner 2022, 11:19 Uhr
WIEN: DEMONSTRATION GEGEN CORONA-MASSNAHMEN
Das unfassbare Leid von Opfern der Shoa wird von Corona-Demonstranten oft instrumentalisiert, wie hier in Wien. Bild: FLORIAN WIESER (APA)

TEL AVIV. Holocaust-Überlebende haben zunehmende Vergleiche ihres Leids mit Maßnahmen während der Corona-Pandemie angeprangert.

Die Organisation Combat Antisemitism Movement (CAM) veröffentlichte am Donnerstag einen Bericht zur Trivialisierung des Holocaust im Internet innerhalb der letzten zwei Jahre. Seit Anfang 2020 seien mehr als 60 Millionen Online-Aktivitäten identifiziert worden, die Pandemie-Themen mit Holocaust-Terminologie verknüpften.

Die Verharmlosung des Holocaust sei zunehmend Teil des Mainstreams, hieß es in dem CAM-Bericht. "Oft durch Politiker angeheizt, marschieren Demonstranten mit gelbem Davidstern durch die Straßen ihrer Städte." Politiker in Europa, den USA und Israel hätten Beschränkungen während der Pandemie mit dem Vorgehen der Nazis gegen Juden verglichen.

Diese Verharmlosung der Nazi-Verbrechen spiele Holocaust-Leugnern in die Hände, sagte der CAM-Vorsitzende Sacha Roytman Dratwa. Er rief Entscheidungsträger und große Internet-Unternehmen dazu auf, "diesen alarmierenden Trend ernst zu nehmen".

In dem Bericht kamen auch Holocaust-Überlebende zu Wort. Vera Grossman Kriegel hat als Kind grausame Menschenversuche des NS-Arztes Josef Mengele im deutschen Vernichtungslager Auschwitz überlebt. Vergleiche zwischen Mengele und Vertretern der Corona-Impfkampagne findet sie "zutiefst verstörend". Während des Holocaust "wollten sie nur Menschen töten, auch mit Spritzen", sagte sie. "Heute bekommen wir Spritzen, um zu leben, während des Holocaust bekamen wir sie, um zu sterben."

Für die Studie seien Beiträge in sozialen Medien sowie auf Nachrichten-Webseiten und in Foren in verschiedenen Sprachen untersucht worden, hieß es. Die weit überwiegende Mehrheit wurde demnach mit 57 Millionen auf Englisch verfasst worden, an zweiter Stelle kamen 2,6 Millionen Beiträge auf Hebräisch.

Der Bericht wurde eine Woche vor dem internationalen Holocaust-Gedenktag veröffentlicht. Deutschland und Israel wollten am Donnerstag bei den Vereinten Nationen gemeinsam eine Resolution gegen Holocaust-Leugnung anstoßen.

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20  Kommentare
20  Kommentare
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Gugelbua (31.656 Kommentare)
am 20.01.2022 17:46

wer bring die Leut immer wieder dazu solchen Unsinn zu reden ?

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vinzenz2015 (45.593 Kommentare)
am 20.01.2022 14:10

Warum nicht gleich drr Vergleich mit den Hinrichtungen der proztestantischen Bauernr Bauern in Frankenburg zur Zeit der Gegenreformation??

Diskriminierungen
sind IMMER in historischen Kontext zu sehen und daher NIE vergleichbar!!

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vinzenz2015 (45.593 Kommentare)
am 20.01.2022 14:11

...protestantischen Bauern...!

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vinzenz2015 (45.593 Kommentare)
am 20.01.2022 14:13

Auch die " Illegalen"wurden im Ständestaat verfolgt!
Ist aber auch nicht vergleichbar!!

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Zeitungstudierer (5.537 Kommentare)
am 20.01.2022 13:10

Passender wäre es diese Maßnahmen der Türkis Grünen Regierung gegen gewisse Mitmenschen mit derHexenverfolgung der katholischen Kirche zu vergleichen!
Damals wurden auch die Betroffenen solange unter Druck gesetzt, mit allen möglichen grausamen Maßnahmen, bis sie gestanden haben!
Heute ist ähnlich, nur das es diesmal um eine mittelmäßig wirkende Impfung geht!
Die gesetzten Maßnahmen gegen die Schüler kann man ruhig als grausam bezeichnen!
3 mal testen und trotzdem 6-8 Stunden dann noch Maske tragen, obwohl man mit dem Test bewiesen hat, das man nicht infiziert ist!
2 G in Gastronomie und Handel dient auch nur dazu den Druck zur Impfung zu erhöhen, denn sinnvoll begründen kann man dieses Vorgehen sicher nicht!

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CedricEroll (10.556 Kommentare)
am 20.01.2022 16:37

Das ist genau so ein Scheißdreck. Oder werden Sie etwa gefoltert und verbrannt?

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hbert (2.247 Kommentare)
am 20.01.2022 12:29

Habe anscheinend vorher ein "Unwort" geschrieben und dieses durch damalige ersetzt.

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LASimon (10.926 Kommentare)
am 20.01.2022 12:36

Interessant zu beobachten, wer immerzu von Spaltung spricht - ob 2015 oder 2022. Es sind immer die selben, die "ewigen Opfer", die keine Sekunde zögern, auf andere draufzuhauen (bildlich wie wörtlich) - seien es Ausländer*innen, Polizist*innen, Anhänger*innen des "Mainstream" usw.
Unsere Gesellschaft ist nun einmal nicht homogen: Es gibt
- Männer, Frauen und welche, die weder noch bzw sowohl als auch sind
- Berufstätige und Nichtberufstätige
- Kinder und Erwachsene
- Unbescholtene und Verurteilte
- Wohlhabende und Nichtsowohlhabende
Also was soll der Unsinn, so eine Unterscheidung zwischen Geimpften und Ungeimpften als dramatisch hochzustilisieren? Dass Ungleiche nicht gleich behandelt werden können, steht wohl ausser Frage; oder wollen Sie auch Unbescholtene hinter Gitter sehen?
- Unbescholtene und Verurteilte

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ReaderI (1.675 Kommentare)
am 20.01.2022 12:16

Wer hier nur irgendwie einen Vergleich anstellt, hat nichts verstanden. Hat entweder kein geschichtliches Wissen, hat ein rechtes Gedankengut oder ist fernab von gut und böse. Und die Impfgegner, die sich hier im Forum äußern haben sehrwohl Vergleiche angestellt - aber jetzt will wieder keiner was gesagt haben. Ob ihr wollt oder nicht, rechtsgerichtete Gedanken sind sehr leicht zu identifizieren, da könnt ihr euch noch so bemühen, große Deckmäntelchen darüber zu breiten!

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CedricEroll (10.556 Kommentare)
am 20.01.2022 16:39

Rechtsgerichtete? Sie können Faschisten und Nazis ruhig auch so nennen.

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CedricEroll (10.556 Kommentare)
am 20.01.2022 18:58

Rechtsgerichtete? Sie können Faschisten und Nazis ruhig auch so nennen.

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madmetz (376 Kommentare)
am 20.01.2022 12:18

nur sind die einen damals umgebracht worden und hatten keine Chance. Nur so nebenbei. Aber ihr redet euch eh alles schön und ihr seid ja die armen Opfer. Opfer, die von einer Gesellschaft nur profitieren aber nichts dazu beitragen dass diese am Leben erhalten wird.
Solche Kommentare wie Ihrer sind beschämend und abscheulich.

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amaya (587 Kommentare)
am 20.01.2022 11:57

Natürlich war der Holocaust schlimmer aber ich möchte an dieser Stelle schon loswerden daß es damals auch harmlos angefangen hat. Mein Opa war im Krieg dabei und hat mir in meiner Kindheit einiges erzählt was ich niemals vergessen werde. Und sogar bei mir sind in den letzten beiden Jahren einige Male die Alarmglocken angegangen.

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tradiwaberl (15.563 Kommentare)
am 20.01.2022 12:04

Bei den Reden vom Kic*l zu seinen fanatischen Lemmingen sind mir diese Gedanken auch gekommen...

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danadella (679 Kommentare)
am 20.01.2022 13:31

Mein Grossvater war im Gefängnis der GESTAPO und auch meine Grosseltern haben uns viel erzähl. Zum Beispiel von den Mitläufern der Nazis, die so wie heute viele Corona-Demonstranten hinter den Rädelsführern nachgelaufen sind und nach dem Ende des Dritten Reiches dann von nichts gewusst haben wollten

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tradiwaberl (15.563 Kommentare)
am 20.01.2022 11:56

und was hat das mit diesem Artikel zu tun ??
Oder spammen sie einfach mal so durch die Gegend...

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diwe (2.288 Kommentare)
am 20.01.2022 12:35

TRADI... ist bei NODEMO normal, dass er irgendwelchen Blödsinn postet. Gestern hat er alle die aufgezählt, die seiner Meinung nach eh von der Impfindustrie Gekaufte sind. Ich war auch dabei und ich glaube Sie auch.

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tradiwaberl (15.563 Kommentare)
am 20.01.2022 13:25

Echt ?? Wo kann ich das Geld abholen ??? *gggg*

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4larsen (211 Kommentare)
am 20.01.2022 13:50

😊😊 gute Replik auf einen blöden Kommentar (von der Impfindustrie gekauft) ...

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nodemo (2.198 Kommentare)
am 20.01.2022 12:53

Jeder Vergleich hinkt, weil die Zeit und der Umstand nie gleichzeitig sind.

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