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"Gemeinsames zuerst": Manifest gegen Spaltung der Gesellschaft

Von OÖN, 13. Mai 2024, 21:03 Uhr
"Gemeinsames zuerst": Manifest gegen Spaltung der Gesellschaft
Volkshilfe-Chef Erich Fenninger ist Mitinitiator des Manifests. Bild: Antonio Bayer

WIEN. Hilfsorganisationen mit 10-Punkte-Plan an die heimische Politik – "Demokratie befindet sich aktuell auf dem Scheideweg".

Mit einem 10-Punkte-Manifest zur "positiven Gestaltung der Zukunft" und gegen "die Spaltung der Gesellschaft" haben sich heute mehrere Hilfsorganisationen, darunter SOS Mitmensch, die Volkshilfe sowie Diakonie und Amnesty International, an die heimische Politik gewandt.

Laut Zeynep Buyrac, der Vorsitzenden von SOS Mitmensch, befinde sich die Demokratie aktuell auf dem "Scheideweg". Politische Kräfte, die "Spaltung vorantreiben", würden sich im Aufwind befinden. Befeuern würden die Spaltung vor allem soziale Medien. Eine "konfliktfreie Gesellschaft" sei zwar "eine Illusion", es müsse aber immer "der Menschenwürde ein großes Gewicht gegeben werden".

Laut Erich Fenninger, Bundesgeschäftsführer der Volkshilfe Österreich, werde derzeit "wieder ganz unverhohlen über Massendeportationen" gesprochen. Scharfe Kritik übte Fenninger an der Debatte über den von der ÖVP geprägten Begriff der Leitkultur. "Kultur schließt nicht aus, sondern alles ein."

"Vielfalt macht uns stark"

Shoura Hashemi, Geschäftsführerin von Amnesty International, beschrieb die Debattenkultur als verkommen. Das Gegenüber sei aber nicht der Feind. Es sei die Vielfalt, die uns stark mache. Manche Menschen würden etwa gar nicht wahrnehmen, dass sie in Algorithmen der sozialen Medien gefangen seien. Hashemi forderte einen "offenen Diskurs", bei dem die Meinung anderer "ausgehalten" werde.

Das Manifest "Das Gemeinsame zuerst" beinhaltet zehn Forderungen und kann online unterzeichnet werden.

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13  Kommentare
13  Kommentare
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Caesar-in (3.782 Kommentare)
am 14.05.2024 17:59

Wenn NGO's etwas vorschlagen oder gar fordern, dann ist doppelte Vorsicht geboten. Da geht es meistens um noch mehr Einfluss ihrer Ideologie auf die Politik und damit auf die Freiheit der Gesellschaft. Am besten sieht man es derzeit an dieser woken Meinungsdiktatur.

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vinzenz2015 (46.653 Kommentare)
am 14.05.2024 14:44

Was hat die Globalisierung mit spalterischer Agitation zu tun??

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elhell (2.153 Kommentare)
am 14.05.2024 16:35

Die Globalisierung verunsichert manche und diese werden mit billigen Antworten in eine politische Richtung gezogen. Beim Gugelbua ist das womöglich erfolgreich gelungen, denn "die Politik" als ausgemachte Schuldige hat alles zu verantworten, was nicht funktioniert. Also klassisch "die da oben" vs. "wir" kleinen Leute; kennen wir alles aus dem Bierzelt und der Jahnturnhalle.

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Gugelbua (32.056 Kommentare)
am 14.05.2024 10:59

die Globalisierung mit all ihren Auswirkungen wurde von der Politik schon lange verschlafen😵‍💫

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Utopia (2.692 Kommentare)
am 14.05.2024 08:43

Spaltung kommt derzeit aus der Ecke, die nur ihre eigene Meinung als die einzig richtige gelten lässt und alles andere als extrem bezeichnet.
Die Politik der EU gibt derzeit viel Grund zur Kritik. Diese Kritik wird von den Befürwortern der derzeitigen EU-Politik als Spaltung bezeichnet.
Spalter sind derzeit in erster Linie, die die sich am meisten über Spaltung aufregen.

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vinzenz2015 (46.653 Kommentare)
am 14.05.2024 14:45

Grau ist alle Theorie .... die Fakten widerlegen Ihre Unterstellungen!!

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laskpedro (3.485 Kommentare)
am 14.05.2024 07:51

spalten tut die eu und ihre ngos die nicht erkennen dass man politik ausschließlich für die europäer machen muss ..europa muss stark sein und sich gegen die anderen globlal player behaupten .. das asylthema muss man in den griff bekommen ..zuzug ausschliesslich für menschend die in der eu benötigt werden ..rigorose abschiebung bei illegalem aufenthalt ..bringen ja andere demokratien wie australien , usa etc auch zusammen .. nur die eu lässt sich von der asylmafia und schleppern vorführen

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LASimon (11.543 Kommentare)
am 14.05.2024 11:24

"zuzug ausschliesslich für menschend die in der eu benötigt werden"
Ja eh! Ich warte halt immer noch darauf, dass die Parteien - allen voran die FPÖ - öffentlich anerkennen, dass Österreich ein Einwanderungsland ist.

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vinzenz2015 (46.653 Kommentare)
am 14.05.2024 14:47

Was will man von einer kurzsichtigen " Festungspartei"??

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docholliday (8.351 Kommentare)
am 14.05.2024 06:52

Klingt wie ein Friedensangebot für die Mitte.
Jahrelang hat man von der linken Seite verbal auf die Mitte hingebissen und sie als rechts verurteilt.
Wer nicht zum linken Schema passt, kann nur rechts sein.
Und jetzt wundert man sich, warum die Gesellschaft dermaßen gespalten wurde.
Corona alleine war da sicher nicht schuld.
Schwurbler hin oder her!

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LASimon (11.543 Kommentare)
am 14.05.2024 11:23

(1) Die FPÖ ist seit Jörg Haider nicht mehr "Mitte".
(2) Von der "linken Seite" wurde auf "die Mitte" (also ÖVP, NEOS) nicht hingebissen und diese nicht generell als "rechts" (gemeint ist wohl "rechtsradikal") verurteilt. Wenn man aber (wie unter Kurz und zuvor unter Schüssel) die Konkurrenzdemokratie ausruft und praktiziert und den politischen Mitbewerber zum Gegner oder gar zum Feind erklärt, muss man mit entsprechendem Gegenwind rechnen.
(3) Das Geschäft der Spaltung betreiben immer jene, die sich allen anderen diametral gegenüberstellen; etwa indem sie die politischen Mitbewerber als "Einheitspartei" oder "Systemparteien" bezeichnen.

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Alfred_E_Neumann (7.341 Kommentare)
am 13.05.2024 21:48

Gerade der Fenninger fiel bei Diskussionen immer als Besserwisser und Spalter auf.
Die anderen sind schuld.

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fai1 (6.048 Kommentare)
am 13.05.2024 21:35

"Hashemi forderte einen "offenen Diskurs", bei dem die Meinung anderer "ausgehalten" werde.”

So wie "Österreicher, die nicht gegen Corona geimpft sind haben in Österreich nichts mehr zu suchen"

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