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Das Rauchen verursacht 2,4 Milliarden Euro Kosten

02. November 2019, 00:04 Uhr
Das Rauchen verursacht 2,4 Milliarden Euro Kosten
Thomas Czypionka Bild: IHS

LINZ. Ökonom Thomas Czypionka: "Verbot gerechtfertigt"

"Ich bin kein Freund von Verboten", sagt Gesundheitsökonom Thomas Czypionka vom Institut für Höhere Studien (IHS): "Das Rauchverbot in der Gastronomie halte ich aber für gerechtfertigt." Laut einer IHS-Studie waren im Jahr 2016 knapp 13.000 (oder 16 Prozent der) Todesfälle in Österreich auf Rauchen zurückzuführen. Davon starben 230 Menschen an den Folgen des Passivrauchens. "Mit einem Rauchverbot in der Gastronomie ändert sich auch das Rauchverhalten zu Hause, es wird weniger geraucht und fällt Aufhör-willigen leichter, rauchabstinent zu bleiben." Auch 200 internationale Studien sind in die IHS-Analyse eingeflossen, mit der Erkenntnis, dass die allermeisten Betriebe keine längerfristigen Umsatzeinbußen wegen der Einführung eines Rauchverbots erlitten. Ausnahmen seien z. B. Shisha-Bars.

Das IHS hat die Gesamtkosten des Rauchens im Jahr 2016 mit 2,41 Milliarden Euro errechnet – 0,68 Prozent der Wirtschaftsleistung. Darin enthalten sind Kosten für medizinische Leistungen, Pflege, Krankenstände oder vorzeitige Sterblichkeit. Demgegenüber stehen Tabaksteuereinnahmen von 1,83 Milliarden Euro im Jahr 2016.

"Aus volkswirtschaftlicher Sicht bedingt ein Rauchverbot in der Gastronomie vor allem positive Effekte – höhere Bevölkerungsgesundheit, geringere Ausgaben für die Folgeschäden des Rauchens und höhere Produktivität der Arbeitskräfte", sagt Czypionka. (az)

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26  Kommentare
26  Kommentare
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( Kommentare)
am 02.11.2019 14:38

Und wieviel Steuern werden durchs Rauchen eingenommen. Bin mir sicher, daß es bei den Alkohol trinken auch hohe Kosten gibt. Wer hat sie den bezahlt fuer diese Weisheit, Herr oekonom.

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( Kommentare)
am 02.11.2019 21:45

NALA, wer zahlt für dumme Foren-Postings?
Und zu den Kosten des Rauchens - das steht im Artikel.
Die Gegenüberstellung bezüglich Alk dürfen SIE verfassen ... sollten sie dazu in der Lage sein!

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jago (57.723 Kommentare)
am 03.11.2019 15:02

> wer zahlt für dumme Foren-Postings?

"Dumm" geschieht im Auge des einseitigen und intoleranten Betrachters.

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Gmundnerer (1.110 Kommentare)
am 02.11.2019 13:04

Herr Ökonom, es wäre wichtig, das sie auch die Vereinslokale
kontrollieren und das dort die Verbote eingehalten werden.
ich bin Fußballer und muss mir das alles ansehen, wo die Jugenarbeit
im Raucherlokal stattfindet, ist das auch in Ihrem Sinne ?
*
Gleich für alle, die Wirte, die Vereinslokale, usw.

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amha (11.322 Kommentare)
am 02.11.2019 13:15

Nenne bitte den Verein, ich kann dir versprechen, dass auch dort Ordnung gemacht wird.

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Dede.is.here (2.146 Kommentare)
am 02.11.2019 22:03

ohne Worte

Um Regimegegner zu erkennen, rief Chomeini im August 1981 jeden Bürger auf:

„Nachbarn zu beobachten und zu sehen, was sich in deren Häusern abspielt. Ihr könnt eure Nachbarn beobachten und die Nachbarn euch, und wenn ihr diese Methode zehn, zwanzig, dreißig Tage lang praktiziert, wenn ihr genau beobachtet, wer bei euren Nachbarn aus- und eingeht, und wenn ihr im Verdachtsfall zur nächsten Polizeistation geht, dann haben wir das Problem bald gelöst. (…) Eltern sollen auf ihre Kinder aufpassen (…) Und wenn die Kinder auf den elterlichen Rat nicht hören, dann haben die Eltern die religiöse Pflicht, sie anzuzeigen.“[

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Gugelbua (31.630 Kommentare)
am 02.11.2019 12:16

solche Studien sind immer zweifelhaft, überhaupt wenns Leben mit Geld aufgerechnet wird

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pepone (60.622 Kommentare)
am 02.11.2019 14:02

GUGELBUA

genau meine Meinung auch …

denn es müssten auch die Arbeitsplätze und deren Einzahlungen in die Sozialkassen mit einberechnet werden . usw ...

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( Kommentare)
am 02.11.2019 21:48

Genau, Lungenkrebs ist gottgewollt und überhaupt ...

Geht's noch ???

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Dede.is.here (2.146 Kommentare)
am 02.11.2019 22:13

...welcher Gott auch immer, hat sicher nicht Schuld.

vielleicht schadet Hass mehr als rauchen. Habe viel gelesen die letzten Tage und nehme mal Syrien her...eines hat alle Kriegsgegner verbunden, und das ist eine ziemlich blöde Droge, Captagon, auch als „Jihadistendroge“ bekannt.

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jago (57.723 Kommentare)
am 03.11.2019 15:07

> wenns Leben mit Geld aufgerechnet wird

Wenn sich Klugscheisser als Vorgesetzte aufplustern ...

Ich halte die Süchtigen für die Schwachen! Die Schwachen gehören mit besonderer Fürsorge des Staates behandelt.

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jago (57.723 Kommentare)
am 02.11.2019 11:46

Nur deswegen, weils Schaden verursacht, muss ein gesetzliches Verbot her? Erwachsenentantenfürsorge.

Was kommt danach dran? Bier, Wein, Likör, Radfahren? Motorradfahren? Autofahren?

Ich halte das Zeitunglesen für sehr schädlich, denn es hetzt die Menschen furchtbar auf.

Die vielen Krimis im Fernsehen sind auch sehr schädlich; Fernsehen verbieten! Sofort!

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scottie (84 Kommentare)
am 02.11.2019 11:00

Trau keiner Statistik die man nicht selber gefälscht hat

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( Kommentare)
am 02.11.2019 21:41

SCOTTIE, sie behaupten ernsthaft, sie könnten eine Statistik fälschen?
Ernsthaft? Ich vermute, sie überschätzen sich etwas!

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( Kommentare)
am 02.11.2019 10:52

Finanzminister beschweren sich nicht über die Einnahmen.

Der Genialste unter ihnen war wohl FM Androsch:

"Man sollte die Zigaretten zwar kaufen,
aber nicht rauchen !"

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jawakawa (4 Kommentare)
am 02.11.2019 09:54

Wieviel Schaden entsteht durch Alkohol? Warum wird der nicht verboten.

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( Kommentare)
am 02.11.2019 10:57

Ist er ja, bei den Moslems-

die trinken keinen Tropfen Wein,
ich möchte doch nicht Moslem sein !

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Gugelbua (31.630 Kommentare)
am 02.11.2019 12:14

Ist falsch 😁bei meinen Reisen in muslemische Länder sah ich genug Alkoholiker😋

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( Kommentare)
am 02.11.2019 20:35

Möglich!
Aber Sie haben nicht gesehen, was der Mohamed mit Denen macht.

Dagegen ist unser Strafrahmen ein Lercherlschas.

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observer (22.068 Kommentare)
am 02.11.2019 09:13

Ich rauche nicht und bin ein Gegner des Rauchens - aber nicht einer der RaucherInnen - das macht einen Unterschied. Wenn man aber schon solche Rechnungen wie dieser Herr anstellt - dann muss man auch einrechnen, wie viel sich der Staat an Pensionen spart, das hat er nicht getan. Im Prinzip sind es aber die menschlichen Tragödien das Wesentliche, die durch das Rauchen entstehen. Und nicht die Finanzseite.

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hintergrundleser (4.812 Kommentare)
am 02.11.2019 08:43

Und der nächste Ökonom rechnet das mit dem Feinstaub vor.
Und der nächste Ökonom rechnet das mit den Stickoxyden vor.
Und der nächste Ökonom rechnet...

So stirbt man statistisch gesehen mehrfach, je nach gewünschter Todesursache der Ökonomen.

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jago (57.723 Kommentare)
am 02.11.2019 11:51

> Und der nächste Ökonom rechnet das mit dem Feinstaub vor.

Was haben jetzt die Bauern wieder damit zu tun?

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Libertine (5.300 Kommentare)
am 02.11.2019 08:30

Wenn eine wahrheitsgetreue Überschrift wäre, müsste dort stehen 480 Millionen, wenn wie im Artikel angeführt die Tabaksteuer gegengerechnet wird.
Als zweiter Faktor hinter dem ein Fragezeichen steht, sind alle zahlen valid, mit denen gerechnet wird.
Ebenfalls ein Nichtraucher seit zirka 45 Jahren.

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surikarl (439 Kommentare)
am 02.11.2019 08:21

Was machen die Kosten für Alkoholismus und Fettleibigkeit aus???
Es müssen daher Alkohol und fettreiche Speisen verboten werden!😀

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haliblau (3.764 Kommentare)
am 02.11.2019 01:42

Hr. Ökonom meine Frage wieviel spart sich der Staat durch den frühzeitigen Tod von tausenden und aber tausenden rauchenden Pensionisten. ? Und das auf Jahre gerechnet? Also ganz ehrlich, ich glaube sie haben ihre These nur aus ihrem Blickwinkel betrachtet. Oder? Übrigens bin ich Nichtraucher. LG

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loewenfan (5.471 Kommentare)
am 02.11.2019 09:40

aber Hallo auf diese Frage zum Pension einsparen wenn viele Frühzeitig sterben wurde ich vor ein Paar Monaten hier malträtiert und niedergemacht,
bin auch Nichtraucher
und vor allem hat sich in den letzten Jahrzehnten kein Finanzminister über die üppige Einnahme der Tabaksteuer beschwert,
vielen die heute das Maul aufreißen wegen der Raucher geht es womöglich nur so gut weil deren Vorfahren in der Tabakindustrie gutes Geld verdient haben,
genauso ist es mit den Gegnern von Verbrennungsmotoren wo schon deren Großeltern in Fabriken beschäftigt waren damit Ihre Nachkommen ein süßes Leben führen können

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