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Covid-Herbst: Mehr Fälle, aber auch mehr Erfahrung

01. September 2020, 00:04 Uhr
Covid-Herbst: Mehr Fälle, aber auch mehr Erfahrung
Josef Penninger Bild: OÖN

WIEN/LINZ. Genforscher Josef Penninger hält Covid-19 für deutlich gefährlicher als die Grippe.

Simulationsforscher Niki Popper von der Technischen Universität Wien rechnet im Kampf gegen die Corona-Pandemie mit einer "potenziell schwierigen Ausgangssituation" im Herbst.

Die Gefahr höherer Infektionszahlen sei nun größer als im Frühjahr. "Das liegt unter anderem daran, dass wir diesmal nicht bei null oder zwei Fällen anfangen, sondern jetzt weit verbreitet viele Herde haben und wahrscheinlich auch eine höhere Dunkelziffer", sagte Popper. Dass die Fallzahl momentan nicht stark steigt, liege den Modellen folgend an der Struktur der Cluster, dem "Gegendruck", den die Maßnahmen noch ausüben und einem derzeit ausreichenden Isolieren positiver Fälle.

Luft nach oben sieht Popper bei der Teststrategie: "Die Tests dauern zu lange, es ist nach wie vor oft unklar, wer warum getestet wird, und das Nachverfolgen der Kontakte dürfte in den Bundesländern sehr unterschiedlich sein." In den neuen Modellrechnungen Poppers kommt es unter sich verschlechternden Voraussetzungen um die dritte September-Woche zu einem merklichen Anstieg. Popper: "Dann sagen alle, die Schulen sind schuld", obwohl die Gründe vielschichtiger seien. Eine richtige zweite Welle erwartet er zwar nicht, aber ein "Dahinmäandern". Popper glaubt auch, dass sich die Pandemie in den kommenden Wochen wieder in älteren Bevölkerungsgruppen ausbreitet, während im Sommer ein Großteil der Infizierten zwischen 15 und 30 Jahre war. Dann werden laut Popper vermutlich auch wieder mehr Personen Spitals- oder Intensivbehandlung brauchen. Da der Anteil der schweren Fälle durch verbesserte Therapien aber auch bei diesen Gruppen niedriger sein dürfte, kann das Gesundheitssystem länger gut damit umgehen als im Frühling, auch wenn man sich nicht in Sicherheit wiegen dürfe.

"Noch nicht am Gipfel"

Auch der Innviertler Genforscher Josef Penninger rechnet nicht damit, dass es einen zweiten Shutdown geben wird. Zudem erwartet Penninger im Interview mit den Wiener Sprich-Medien Fortschritte in der Entwicklung von Impfstoffen bzw. Medikamenten: "Ich denke, dass bei dieser geballten Macht an Hirnen und Geld schlussendlich etwas Gutes herauskommen wird."

Medikamente werde es früher geben als Impfungen, schätzt Penninger. Denn normal dauere die Entwicklung eines Impfstoffes zehn Jahre. Über die Gefährlichkeit von Covid-19 sagt Penninger: "Laut unseren Daten ist die Anzahl der Covid-19-Infizierten weltweit zehn Mal höher als die offizielle Zahl. Wenn man sich die Todesstatistik anschaut, sind wir bei 0,4 bis 0,5 Prozent Sterblichkeit. Was noch immer vier bis fünf Mal höher ist als bei der Grippe. Die Zahlen gehen auch noch nach oben, wir sind also noch nicht einmal am Gipfel."

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10  Kommentare
10  Kommentare
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proworx (556 Kommentare)
am 01.09.2020 22:50

und noch so ein wahnsinniger

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hbert (2.329 Kommentare)
am 01.09.2020 12:19

Genau darum geht´s:
Die Labors sind mehr wie schlampig
Der PCR-Test ist wirklich fragwürdig
es wird keine Unterscheidung zwischen infiziert und erkrankt gemacht
Todeszahlen werden künstlich gepusht, denn es ist ein Unterschied, ob jemand an dem Virus oder mit dem Virus gestorben ist!
..
Und wer jetzt von einer Impfung in absehbarer Zeit spricht, ist entweder leichtgläubig oder diktatorisch (womit sich wieder viele Linke und auch Rechte - siehe Berlin - die Hand geben können...

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gutmensch (16.807 Kommentare)
am 01.09.2020 13:29

Woher kommt die Erkenntnis, dass der PCR-Test WIRKLICH fragwürdig ist ? Von der QAnon- Blase ?

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nodemo (2.314 Kommentare)
am 01.09.2020 10:55

Seitdem die WHO den Coronavirus mit Unterstützung der Pharmafinanz als Seuche eingestuft haben , konnten die Seuchenpolitiker wie die Kriegspolitiker die Freiheits-und Grundrechte problemlos für ihre Macht Ausübung abändern und sich nun zu einem globalen politischen Suchtverhalten ausbreitet.

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Karlchristian (4.584 Kommentare)
am 01.09.2020 09:37

Viele wollen mit Corona ihr Süppchen kochen. Bei dieser Clique wird bald die Panik ausbrechen. Die Regierenden samt der Opposition möchten uns dominieren und suchen krampfhaft Unterstützung bei jedem Profiteur von Corona.
Aber es gibt bereits eine internationale Produkthaftungsklage gegen den nichts sagenden PCR-Test und Rechtsanwälte in den USA und Deutschland klagen die Kollateralschäden bei den Verantwortlichen für die Corona-Panik ein.
Im Berliner Corona Ausschuss musste von Fachleuten eingestanden werden, dass die Gefährlichkeit von Corona der Grippe entspricht, es keine Übersterblichkeit gibt und der PCR¬Test für diagnostische Zwecke nicht zugelassen und vollkommen ungeeignet ist. Die Verantwortlichen sind für diesen Betrug strafrechtlich abzuurteilen und zivilrechtlich für die arglistige Täuschung voll schadenshaftungspflichtig.
https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=4315100898561939&id=100001862156173&sfnsn=wa&extid=Ipi5fQJoZERzEDOt&d=w&vh=i

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MannerW (2.854 Kommentare)
am 01.09.2020 09:51

Cool! Weltweit kann nun das Volk die jeweiligen Regierungen abstrafen, weil jeder arglistig getäuscht wurde. traurig
*Sarkasmus*

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Linz2013 (3.525 Kommentare)
am 01.09.2020 10:10

Lesen Sie nochmals den Artikel. Da erklärt Penninger, dass Corona eine 4-5 höhere Sterblichkeit aufweist, als die Grippe. Wenn Sie sich gscheiter einschätzen, als Penninger, sollten Sie Wissenschaftler werden!

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Karlchristian (4.584 Kommentare)
am 01.09.2020 10:23

Unser Bundesbasti hat auch 100 000 Corona Tote geschätzt.
Ja, ich bin Naturwissenschaftler und kann Zahlen und Fakten verstehen.

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c0w (528 Kommentare)
am 01.09.2020 10:37

und ich bin der kaiser von china. seems legit - dodel forum halt

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glindan (1.399 Kommentare)
am 01.09.2020 17:23

"Ja, ich bin Naturwissenschaftler"... LOL!!!

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