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Anschober: "Wir sind in der dritten Welle"

20. März 2021, 00:04 Uhr
Anschober: "Durchaus alarmierende Situation" Bild: APA

WIEN. Vor dem Corona-Gipfel warnt der Gesundheitsminister vor einer Überlastung der Spitäler mit "harten Triagen".

Mehr als 3500 Neuinfektionen, fast 400 CoV-Patienten auf den Intensivstationen und 42 Todesfälle – die vergangenen 24 Stunden sind für Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne) ein Beleg mehr, dass wir mit einem "linearen und sehr konstanten Anstieg" konfrontiert sind. Setze sich dieser fort, wäre das eine "durchaus alarmierende Situation".

Das Wort "Lockdown" kam dem Gesundheitsminister wie davor auch allen anderen Regierungsmitgliedern nicht über die Lippen. Zumal am Montag einmal mehr mit Landeshauptleuten, Experten und Opposition über die nächsten Schritte beraten werden soll – theoretisch stehen sogar regionale Lockerungen zur Diskussion.

Praktisch stellte Anschober aber fest: "Ganz Europa ist mittlerweile in der dritten Welle, auch wir." In manchen Regionen sei die Situation auf intensivmedizinischen Abteilungen "bedenklich". Es gelte jedenfalls, "harte Triagen" in Österreich zu verhindern.

  • Video: Anschober über Corona-Situation

Wien verschiebt Operationen

Während in Oberösterreich die Lage relativ stabil ist, zählt Wien zu den belasteten Regionen. Man habe begonnen, nicht dringende, planbare Operationen an Ordens- und Privatspitäler auszulagern oder Termine zu verschieben, teilte am Freitag der Sprecher des Wiener Gesundheitsverbundes (Wigev), Markus Pederiva, mit. Denn "wir sehen mit großer Besorgnis die Entwicklung der Infektionszahlen". Auch die Besuchsregeln in den Wiener Spitälern wurden verschärft. Pro Patient ist gegen Voranmeldung und Vorlage eines gültigen negativen Testergebnisses auf Sars-CoV-2 täglich ein Besucher erlaubt.

Schule nach Ostern

Offen ist, wie es an den Schulen, wo ab sofort dreimal wöchentlich anterio-nasale Corona-Schnelltests durchgeführt werden, nach Ostern weitergehen wird. "Infektiöse Kinder werden durch die hohe Frequenz noch schneller aus dem System genommen", sagte Bildungsminister Heinz Faßmann (VP) angesichts des gestiegenen Infektionsgeschehens an Schulen. Von 1,6 Millionen Schnelltests in dieser Woche an Schulen brachten 1325 ein positives Ergebnis.

Der Simulationsexperte Niki Popper plädiert für einen planmäßigen Schulbetrieb nach Ostern. Mit den vielen Tests und den breiten Screenings seien die Kinder und Jugendlichen an den Schulen besser aufgehoben als ungetestet zu Hause. Der Epidemiologe Gerald Gartlehner sieht hingegen in einer Ferienverlängerung ein Instrument, um das Infektionsgeschehen abzubremsen. Für SP-Chefin Pamela Rendi-Wagner wäre es das "das letzte Mittel zum Gegensteuern". FP-Bildungssprecher Hermann Brückl will hingegen ganz normalen Unterricht ohne Masken und Testpflicht. Nur so seien "noch größere Kollateralschäden" abzuwenden. (luc)

1,2 Millionen Impfungen

Zufrieden gab sich Gesundheitsminister Anschober mit dem Verlauf der Impfkampagne. Bis Freitag seien bundesweit 1,2 Millionen Impfungen durchgeführt worden. 11,5 Prozent der infrage kommenden Personen hätten zumindest den ersten Stich erhalten. Nach Ostern soll das Tempo steigen. Von April bis Ende Juni rechnet Anschober mit sechs Millionen gelieferten Dosen. Zwei Drittel der Impfbereiten sollen erreicht worden sein.

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14  Kommentare
14  Kommentare
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( Kommentare)
am 22.03.2021 13:53

Diese Regierung ist seit eineinhalb Jahren in der Dauerwelle würd ich sagen.

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AlfDalli (3.986 Kommentare)
am 22.03.2021 10:08

Weg mit dieser Bundesregierung!

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( Kommentare)
am 20.03.2021 13:06

3 welle = 2wöchiger lockdown nach ostern und sofort vorbereiten auf 4te welle....

So einfach wurde versagen auf ganzer linie noch nie perfekter gemacht wie türkis-grün in dieser kurz(en) zeit....

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metschertom (8.133 Kommentare)
am 20.03.2021 07:58

Der Angstschober soll schauen dass er aus seiner dritten Welle heraus kommt und seinem Koalitionspartner sagen dass er mehr Impfstoff bekommt. Und dann großflächig impfen und nicht nach jeder 100sten Impfung den Impffortschritt feiern!

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penunce (9.674 Kommentare)
am 20.03.2021 07:40

Ich lese im Handelsblatt über eine Kritik an Kurz;

Kanzler Kurz hat Österreich in ein Corona-Versuchslabor verwandelt – und kassiert harsche Kritik!

Österreichs Regierungschef hat seinen Ruf als souveräner Macher eingebüßt. In der Coronakrise agiert er zunehmen hektisch.

Doch eine Alternative zu ihm gibt es derzeit nicht.

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/oesterreich-kanzler-kurz-hat-oesterreich-in-ein-corona-versuchslabor-verwandelt-und-kassiert-harsche-kritik/26939300.html?ticket=ST-4550782-5KEVBGzC5eJb9jnWxik6-ap3

Oja, eine Alternative gibt es wohl auch, wenn er mit seiner gesamten "Ba..e" zurücktreten würde!

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bergere (3.190 Kommentare)
am 20.03.2021 07:31

Für die Coronaepidemie kann die Regierung natürlich nichts,aber mit dem Umgang und handling von dieser und die ist eine Katastrophe und nichtgenügend.

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Gerd63 (7.766 Kommentare)
am 20.03.2021 07:21

https://kurier.at/chronik/oesterreich/impf-stopp-fuer-die-polizei-das-ist-ein-skandal/401224056

"Impf-Stopp für die Polizei: "Das ist ein Skandal"

Obwohl es nicht verbrauchte Dosen für 100.000 Impfungen gibt, bekommt die Exekutive keine 8.000 für die erste Impf-Woche."

Wie lange lassen sich Poliziste, Feuerwehren und alle, die Dienst an der Allgemeinheit üben, das noch gefallen?

Da wurden zuerst Liebkinder in Altersheimen geimpft und auf das Impfkonzept wurde gepfiffen.
Über 65 Jährige wären schon längst an der Reihe gewesen.

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Gerd63 (7.766 Kommentare)
am 20.03.2021 07:05

Die Regierung hat ausser Angst verbreiten und bei anderen die Schuld zu suchen in 1 Jahr nichts zusammengebracht.

Konzepte von anerkannten Virologen wurden ignoranterweise in den Wind geschlagen oder zeitgleich mit den Virologen entsorgt.
Das Aufsperren der Lifte war ein österreichischer Alleingang .
Mit der Folge der 2. Welle im November/Dezember.
Die 3. Welle wurde aus Grossbritannien importiert.
Britische "Schilehrer" konnten trotzt Übernachtungsverbot ungehindert ihren Urlaub verbringen und rauschende Feste feiern.
Das britische Virus treibt nun in Österreich sein Unwesen.
Ein lockerer Umgang mit Zweitwohnsitzen hat ein Übriges dazu.
Golfurlaube in Südafrika als Geschäftsreisen getarnt.
Für all das kann unsere Regierung nichts.
Ein Schuldiger ist bei den Blauen gefunden.
Die Vorschläge der Opposition finden kein Gehör.

Die Wirtschaft wurde an die Wand gefahren.
Grossbetrieben wurden Millionen zugesteckt.
Die Pleitewelle bei den Kleinbetrieben ist nur eine Frage der Zeit.

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il-capone (10.499 Kommentare)
am 20.03.2021 06:58

FPÖ-Leut sind für sowas immun.
Und verzichten deshalb freiwillig auf medizinische Behandlung, auch der Intensiv.

Angeblich ...

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Selten (13.716 Kommentare)
am 20.03.2021 05:11

Wer sind für Aschober "infrage kommende Personen"?

Uns was hat eine infrage kommende Person davon, wenn im Beipackzettel der AZ-Impfung Thrombose als Nebenwirkung steht?

Kriegt der infrage Kommende den Wisch überhaupt zu lesen?

Wenn ja, wann?

Falls ja, vermute ich, dass ihm noch viel weniger Zeit zum Überlegen bleibt, als einem Parlamentarier über einen türkisgrünen Gesetzesvorschlag.

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Analphabet (15.533 Kommentare)
am 20.03.2021 03:14

In welcher Welle ist Kogler?

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speedy63 (321 Kommentare)
am 20.03.2021 08:44

In einer andauernden Rauschwelle, er feiert bereits die Grünen Erfolge?
Welche, das sie in der Regierung am Sessel kleben und nur und Amen sagen.
Soviel Kohle haben die in den letzten 30 Jahren nicht verdient, darum kann
Kurz mit ihnen machen was er will.

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azways (5.904 Kommentare)
am 20.03.2021 02:33

Und was sagt uns das ?

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rmach (15.622 Kommentare)
am 20.03.2021 07:14

Jeder muss selbst schauen, wie er sich möglichst schützen kann. Auf unsere Verwaltungsstruktur kann man sich nicht verlassen. In den Apotheken gibt es alles zu kaufen, was man für Entscheidungen benötigt: Antikörper-, Antigentest, Masken usw.
Auf unsere Verwaltung ist man nicht angewiesen.

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