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Ampel-Kommission: Stufenplan für die Länder zur Lockdown-Vermeidung

03. April 2021, 00:04 Uhr
reuters
Sebastian Kurz und Rudolf Anschober Bild: APA

WIEN. Experte: Lange, weiche Lockdowns steigern die Pandemiemüdigkeit und bringen wenig.

Am Dienstag nach Ostern ist wieder ein Corona-Gipfeltreffen zwischen Bundesregierung, Landeshauptleuten, Oppositionsvertretern und Experten angesetzt. Auch wenn es offiziell nicht bestätigt wird, kann man davon ausgehen, dass auch nächste Woche die Frage, ob ein bundesweiter Lockdown weiter vermieden werden kann, zentral ist.

Der Komplexitätsforscher Peter Klimek von der Medizin-Uni Wien bezweifelte gestern allerdings, ob dieses Hinauszögern eines harten Schrittes sinnvoll sei. Der aktuelle lange, weiche Lockdown sei kontraproduktiv, weil er die Pandemiemüdigkeit fördere und gleichzeitig wenig Wirkung entfalte. Es sei besser, einen kurzen, harten Lockdown umzusetzen. "Kurz deshalb, damit man nicht in die Pandemiemüdigkeitsfalle kommt, und hart deswegen, damit man in einer kurzen Zeitspanne einen möglichst großen Effekt hat", so Klimek. Dass die strengen Kontaktbeschränkungen eines harten Lockdowns zu den effektivsten Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus zählen, bestätige auch eine Studie der Universität Oxford.

Ampel-Kommission: Stufenplan für die Länder zur Lockdown-Vermeidung
Peter Klimek Bild: Med-Uni Wien

Werkzeuge für die Länder

Doch noch stemmen sich die Regierung und die Landeshauptleute außerhalb von Wien, Niederösterreich und dem Burgenland gegen einen generellen Lockdown. Die Länder erhalten eine sogenannte "Toolbox", in der regionale Maßnahmen zur Corona-Bekämpfung angeboten werden. Das aktuelle Dokument wurde diese Woche in der Ampel-Kommission beraten und beginnt ab Inzidenzen von 200 pro 100.000 Einwohnern. Die zweite Schwelle beginnt beim Wert 400, wobei bei hohen Steigerungsraten schon vor Erreichen der Marken vom Landes- oder Bezirkshauptmann Schritte eingeleitet werden können.

Eine Verbindlichkeit entsteht ab der Inzidenz 200, wobei dem Landeshauptmann freigestellt wird, ob er Maßnahmen im ganzen Bundesland, auf Bezirks- oder Gemeinde-Ebene setzt. Bei der niedrigeren Stufe sind keine allzu weitreichenden Optionen geboten. Das geht von ausgeweiteten Testmöglichkeiten über die Anerkennung von Wohnzimmertests, zusätzliche verpflichtende Antigen-Tests für Shoppingcenter bis hin zu verstärkten Kontrollen.

Ausreise-Tests

Bei Stufe zwei, für die ein Start sogar schon ab einer Inzidenz von 300 angeraten wird, wird neben weiter intensivierten Kontrollen eine Ausreise-Testpflicht empfohlen, bis die Sieben-Tage-Inzidenz über einen Zeitraum von mindestens zehn Tagen unter 200 liegt. Weiters angeregt werden – wo möglich – Homeoffice-Verpflichtungen und Distance Learning. Bei einer weiteren Verschlechterung der Lage wird auch eine Abriegelung, die sich auf Gebiete oder Einrichtungen beziehen kann, empfohlen.

Die Ampel-Kommission hat sich auch dafür ausgesprochen, Kindergartenpädagogen strukturiert zu testen, weil auch in diesen Einrichtungen zuletzt die Infektionszahlen stark gestiegen sind.

Oster-Appell

Gesundheitsminister Rudi Anschober (Grüne) sieht aktuell die „gefährlichste Phase der Pandemie“. Jeder könne durch sein Verhalten mithelfen, die Intensivstationen zu entlasten. Diese seien teils dramatisch unter Druck. Es brauche zwei Wochen eine Notbremse, dann schaffe man es noch, so Anschobers Appell. Zu Ostern solle man Kontakte möglichst einschränken.

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19  Kommentare
19  Kommentare
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Analphabet (15.357 Kommentare)
am 05.04.2021 01:55

Nun sind wir dank Kurz soweit. Jeder kennt wem, der sich nicht mehr auskennt. Weshalb bekommt Kurz eigentlich derart viel Unterstützung und Rückhalt von den Medien? Ist die Presseförderung der Turbo für Kurz?

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penunce (9.674 Kommentare)
am 04.04.2021 03:48

Vergessen ist das "GRUNDRECHT" von der Obrigkeit des Staates Österreichs, der Kurz wird mit den Richtern des Verfassungsgerichts beweisen, dass alles anders geworden ist durch den Corona - Virus, er hat es vor einem Jahr gesagt, "ihr werdet Österreich nicht mehr erkennen"!

"Wenn ein geimpfter Mensch niemanden anstecken kann, dürfte das von ihm ausgehende Infektionsrisiko grundrechtlich anders zu beurteilen sein als wenn er noch ansteckend ist, nur selbst nicht mehr erkranken kann" hat das VfG Gericht in Deutschland entschieden und der Kurz als treuer zur SED-Merkel wird es sogleich nachmachen, er sieht die Merkel und Soros als nachzuahmendes Vorbild!
Andere Zeiten werden über uns kommen, schließlich müssen die aufgenommenen Gelder zurückgezahlt werden, das wird uns jahrzehntelang beschäftigen, wir haben bis jetzt 300 Milliarden Schulden gemacht, Tendenz äußerst stark steigend!

Wer diese Schulden gemacht hat wird nimmermehr gut schlafen, denn er ist nachhaltig bedroht durch Banken!

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johga (12 Kommentare)
am 05.04.2021 09:22

Welches Grundrecht gilt derzeit?
Jenes das in der Verfassung steht schon lange nicht mehr.
Jenes welches auf geschönte Zahlen aufbaut!
Man darf nur Statistiken glauben welche man selber gefälscht hat....
Hat Churchill gesagt....auch das stimmt nicht, es soll ein Bischof gewesen sein.
Wär es von Kurz oder Rudi Oberschlau, müssste man über Plagiate nachdenken....
Darum das Beste ist weiterhin, Experten die an ihre Statistiken glauben u. sie großzügig durch Werbemaßnahmen der Regierung in den Medien zu verbreiten.
Hat nicht schon im Vorjahr jemand versprochen in 100 Tagen ist es geschafft!
Es fragt sich nur wie lange hundert Tage dauern! Und was wird es sein?
Der nächste Lockdown oder wir brauchen einen adaptierten Impfstoff,...oder beides?

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Analphabet (15.357 Kommentare)
am 03.04.2021 22:01

SNOOKER Sie vergessen die Tests, die zu Hause gemacht werden können. Die heben doch das Gemüt und die Stimmung. Bei Ihrem Beitrag konnte ich nicht erkennen, ob Sie ihren Beitrag ernst meinen.
Tatsächlich ist die Grenze erreicht, um weitere Narreteien der Kurz Regierung zu ertragen.

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Dewo (48 Kommentare)
am 03.04.2021 18:24

Wir hatten ja e schon harte Lockdowns, wirklich geholfen haben sie auch nichts. Die Gastronomie ist seit mehr als einem halben Jahr zu. Da ist wieder einmal ein Experte furchtbar klug. Auch er kann nicht garantieren, dass nach einem zweiwöchigen Lockdown wirklich alles aufsperren kann.

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snooker (4.405 Kommentare)
am 03.04.2021 14:47

Ein positiver Kontrast zu den vielen pessimistischen, negativen, und leider auch gehässigen Beiträgen:
In Österreich gibt es viele Angebote für die Bevölkerung:
Gratistests in den Schulen - in vielen Firmen
Gratistests für die Bevölkerung in den Apotheken ( 5St. pro Person u. Monat)
Gratis FFP2 Masken für die Senioren
Teststationen quer übers Land
Impfangebote quer übers Land, in Spitälern, Heimen, Firmen kommen dazu
Wenn ich das alles mit Deutschland vergleiche, liegen wir in den meisten Bereichen besser.

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DonMartin (7.263 Kommentare)
am 03.04.2021 16:26

So ist es, meine deutschen Kollegen beneiden uns großteils und wundern sich über die schlechte Stimmung, die in der österreichischen Presse verbreitet wird.

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goldfinger1707 (5.658 Kommentare)
am 03.04.2021 12:47

Wenn i die zwei Fratzen sehe, geht mir das “Gimpfte“ auf...

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DonMartin (7.263 Kommentare)
am 03.04.2021 16:26

Du dürftest dein Leben voll im Griff haben, Gratulation!

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DonMartin (7.263 Kommentare)
am 03.04.2021 12:21

Wer Lockdown-Vermeidung nicht ernst nimmt und ins Lächerliche zieht, ist entweder dumm, unsozial oder ganz einfach nur Opposition.

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Selten (13.716 Kommentare)
am 04.04.2021 14:31

oder einer, der sich bisher redlich bemüht hat und der, da die BReg ihre Unfähigkeit lange unter Vortäuschung von "Beobachten" versteckt hatte, lange auf volles Risiko seine Arbeit für die Allgemeinheit erledigen durfte

und jetzt - nach einer Abfolge von dilettantischen, unlogischen und teilweise sogar kontraproduktiven Maßnahmen der Regierung, gewürzt mit sachlich nicht gerechtfertigten Grundrechtsrechtseingriffen und brachialem Rechtsverständnis

EINFACH DIE SCHNAUZE VOLL HAT

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Analphabet (15.357 Kommentare)
am 03.04.2021 10:46

Der Eine BLENDET, der Andere ist hoffnungslos überfordert.

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( Kommentare)
am 03.04.2021 14:37

Einer blendet, aber beide sind hoffnungslos überfordert!

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MajaSirdi (4.833 Kommentare)
am 03.04.2021 09:00

An guadn Morgn liebe leidln!

Unser aller Gesundheitsleerer, der hoch geschätzte Berufsabgeschlossene Volksschul-Leerer wird euch noch das Fürchten leeren (Richtig: lehren)
Letztes Corona-Jahr war nur die Vorschule des Neuen Lebens.
Jetzt sind alle in der Ersten Klasse und bis zur 4. Klasse, das ist Ende 2025, dürft Ihr euch dann entscheiden.
ABER bis dahin hat Rudi das Rohrstaberl in der Hand und Ihr folgt bedingungslos - VERSTANDEN❗❗❗

Nur die Klugen die feiern weiterhin in Ihren Corona-Panik-Stüberln, weil da niemand erkrankt und sich alle in bester Gesundheit erfreuen.
Ihr sagt immer: die da, die tragen das weiter🙄
NEIN, hier in unseren Stüberl hatten wir schon feiern mit 90 Personen - und niemand ist erkrankt❗

So, ab jetzt gehen alle einmal in der Woche zum Röntgen > es könnte sich ja wer etwas gebrochen haben - ohne es zu merken🤔

In diesen Sinne: Frohe Ostern🐰🐣🐰

PS: Haltet die Zahlen Hoch, Rudi freut sich🤣

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2020Hallo (4.246 Kommentare)
am 03.04.2021 13:41

Der Hr. Anschober hat an Beruf; was hat der BK nochmals für einen Beruf und was hat der mal gearbeitet? Der regiert über ganz Ö da benötigt man sicher auch a fundierte Ausbildung oder a Studium????
😡😡👎👎
Für fast jedes Gschäftl brauch man an Gewerbeschein o.ä. und was benötigt man um a ganze Republik zu regieren??

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Selten (13.716 Kommentare)
am 04.04.2021 14:41

Gar nix braucht man.

Für Türkiskanzler und Migranten hat die Wirtschaftskammer das kreiert und für dessen Schaffung sogar einen Forschungsauftrag erteilt:

Das Zauberding heißt: IMPLIZIERTES WISSEN.

Das ist das Wissen, das den importierten Goldstücken selbst in aufwendigsten, wochenlangen Kompetenzchecks nicht zu entlocken war.

Jedenfalls, so will es Mahrers Wirtschaftskammer, soll man, soweit man nicht europastämmig ist, mit diesem implizierten Wissen SONDERGERWERBEBERECHTIGUNGEN erhalten.

Kann mir gut vorstellen, dass Parteifreund Mahrer diese Berechtigung auch seinem Basti gerne zukommen lässt.

https://diepresse.com/home/science/5668916/Zusammengeschustert-aber-wertvoll
02.08.2019 um 18:10
Die WKO will den Zugang zu Gewerbeberechtigungen neu regeln. Dafür entwickeln Forscher der WU Wien ein System, in dem auch Alltagswissen berücksichtigt wird.
Zusammengeschustert, aber wertvoll

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Selten (13.716 Kommentare)
am 04.04.2021 15:00

Vroni Schussmann????

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adaschauher (12.083 Kommentare)
am 03.04.2021 08:57

Wann die Zwei was sagen wirds in Zukunft am Besten sein

Ignorieren

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2020Hallo (4.246 Kommentare)
am 03.04.2021 07:40

Na hr kurz WAS tun ma nun?
Vorarlberg hat ja net so ganz funktioniert den Zahlen nach?
Werbeausgsben der Regierung streichen und damit Impfstoff kaufen....die BLENDENDE IDEE!
Wie viel IMPFSTOFF hätten wir da bekommen???
WARUM nicht? So viel Werbung tut eh net gut! Mag keiner!
Also was ist einfach drübertraun ka Werbung aber Impfstoff!
😡😡👎👎

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