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Ermittlungsverfahren wegen Nazi-Liederbuch

Von OÖN/luc, APA, 26. Jänner 2018, 08:43 Uhr
Udo Landbauer
Udo Landbauer (FPÖ) Bild: (APA)

WIEN / STRASSBURG. Wegen des Liederbuchs mit Nazi-Inhalten der Burschenschaft Germania zu Wiener Neustadt ist ein Ermittlungsverfahren eingeleitet worden. Ermittelt würde gegen vier Tatverdächtige, hieß es dazu heute.

Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt hat am Freitag nach einem Zwischenbericht des Landesamtes Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung Niederösterreich gegen vier bekannte Personen, die für die Zusammenstellung und Illustration der sichergestellten Liederbücher der "Pennalen Burschenschaft Germania Wiener Neustadt" verantwortlich zeichneten, Ermittlungen eingeleitet.

Das teilte die Behörde der APA mit. Ermittelt wird wegen des Verdachts nach § 3g Verbotsgesetz. Schon heute am späten Nachmittag sollen die ersten Einvernahmen stattfinden. Über die Ergebnisse dieser wird die Staatsanwaltschaft freilich keine Angaben machen. Es wurde auch nicht mitgeteilt, wer die vier Personen sind.

Der Inhalt des im Zuge der Hausdurchsuchung gewonnenen Beweismaterials müsse im Detail noch ausgewertet werden. Eine erste Sichtung der sichergestellten Bücher zeige, dass Passagen der Liedtexte teilweise geschwärzt worden waren. Die näheren Umstände der Schwärzung der Textzeilen seien derzeit Gegenstand der Ermittlungen, so die Staatsanwaltschaft.

Moser: "Absolut widerwärtig, was da stattgefunden hat"

Justizminister Josef Moser (ÖVP) hat in der Causa Landbauer um NS-verherrlichende Lieder zuvor versichert, dass die Justiz frei von politischer Einflussnahme vorgeht. Auf die Frage, ob die Justiz in dem Fall unabhängig agiere, sagte Moser am Freitag vor einem Treffen mit seinen EU-Kollegen in Sofia: "Das garantiere ich Ihnen zu tausend Prozent, weil da geht es um Vertrauen, da geht es um Rechtstaatlichkeit."

Moser konzedierte, "dass das absolut widerwärtig ist, was da stattgefunden hat, dass das rassistisch ist, dass das etwas ist, was untragbar ist". Aus diesem Grund habe auch die Staatsanwaltschaft Ermittlungen aufgenommen. "Es sind Hausdurchsuchungen durchgeführt worden, heute finden bereits die ersten Einvernahmen statt. Da ist mit aller Akribie vorzugehen, um solche Vorfälle in Zukunft nicht mehr stattfinden lassen." Entscheidend sei, dass die Verantwortlichen ausgeforscht werden und die nötigen Maßnahmen gesetzt würden.

Bundespräsident zweifelt an Landbauers Erklärung

Nazi-Lieder: Der Bundespräsident zweifelt an Landbauers Erklärung
Der Bundespräsident vor dem Europarat: Heikle Mission wegen der Affäre um Nazi-Liedgut Bild: Reuters

Der Zeitpunkt für eine Rede vor dem Europarat in Strassburg und die anschließende Teilnahme an einer Gedenkfeier zur Befreiung des KZ Auschwitz war gestern für den Bundespräsidenten heikel. "Natürlich" habe er Österreich verteidigen müssen, erklärte Alexander Van der Bellen angesichts des Skandals um NS-verherrlichende Lieder bei der Burschenschaft "Germania".

Mit der Beteuerung des niederösterreichischen FP-Spitzenkandidaten Udo Landbauer, er hätte in 17 Jahren bei der Verbindung nichts von dem Unwesen mitbekommen, gab sich das Staatsoberhaupt nicht zufrieden: "Das müssen ja alle Mitglieder dieser Burschenschaft gewusst haben, was in diesem Liederbuch gestanden ist, auch der Vize-Obmann". Es sei "absolut inakzeptabel, dass so ein Buch herumliegt, selbst wenn es nicht gesungen wird".

Ob Landbauer nun, wie von vielen Seiten gefordert, zurücktreten soll, bezeichnte Van der Bellen als "wichtige Frage", genauso wie diese: "Was ist das überhaupt für ein Verein, wie viel Wiederbetätigung liegt hier vor?"

Die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt hat Ermittlungen wegen des Verdachts der NS-Wiederbetätigung eingeleitet. 19 "Liederbücher" sowie mehrere Ordner wurden sichergestellt, am Freitag soll ein von der Burschenschaft als Hauptverantwortlicher für die Neuauflage des Buches im Jahr 1997 identifizierter Mann befragt werden.

Landbauer selbst räumte im ORF-Interview ein, das Liedbuch zu kennen, allerdings nie die Altversionen mit dem Skandaltext ("Da trat in ihre Mitte der Jude Ben Gorion: Gebt Gas, ihr alten Germanen, wir schaffen die siebte Million"). Mit dem Leitspruch der Olympia ("Deutsch und treu in Not und Tod") habe er als österreichischer Politiker kein Problem gehabt, denn dieser sei "im historischen Zusammenhang" zu verstehen, betonte Landbauer, der seine Mitgliedschaft zuletzt zurückgelegt hat.

In der FPÖ hielten zunächst von Vizekanzler Heinz-Christian Strache abwärts die Verteidigungsreihen für den NÖ-Spitzenkandidaten. Dass Herbert Kickl Ermittlungen gegen Landbauer vorab für "ziemlich ausgeschlossen" erklärte, kritisierte die Opposition als Einmischung des Innenministers in Justizangelegenheiten. In der ÖVP ging man gestern weiter auf Distanz zu Landbauer.

Video: Im Liederbuch der Burschenschaft Germania wurden nationalsozialistische Inhalte verbreitet. Die Empörung ist national und international groß. Bundespräsident Van der Bellen und Bundeskanzler Kurz fordern eine genaue Untersuchung

Appell der Professoren

"Wer für so etwas verantwortlich ist, solche Lieder singt oder diese Inhalte verbreitet, agiert nicht nur abscheulich antisemitisch und verhetzerisch", sondern mache sich auch strafbar, forderte Bundeskanzler Sebastian Kurz rasche Aufklärung und die "volle Härte des Gesetzes" für die Verantwortlichen. Angeführt von der Präsidentin der Universitätenkonferenz, Eva Blimlinger, wandten sich 160 Uni-Rektoren und Professoren mit dem Appell an Kurz: "Beenden Sie die Zusammenarbeit mit allen, die Mitglieder rechtsextremer Burschenschaften in ihren Büros beschäftigen."

Auch in Oberösterreichs schwarz-blauer Landeskoalition wird der Fall aufmerksam verfolgt. FP-Landeshauptmann-Stellvertreter Manfred Haimbuchner wollte allerdings vor dem Wahltag in Niederösterreich am kommenden Sonntag keinen Kommentar abgeben. Deutlich war hingegen ÖVP-Landeshauptmann Thomas Stelzer: "Die Texte sind unglaublich und abscheulich. Ich glaube, dass unser Koalitionspartner in Oberösterreich hier sofort Konsequenzen gezogen hätte." 

Video: Ariel Muzicant, Vizepräsident des Jewish Congress, zeigt sich empört über die Liedtexte der "Germania" und dass in der FPÖ immer wieder mit dem Nationalsozialismus kokettierende Burschenschafter in politische Positionen gehievt werden.

 

Burschenschaften

Die Pennäler-Burschenschaft Germania zu Wiener Neustadt zählt mit 70 Mitgliedern zu den kleineren Schülerverbindungen in Österreich. Auf akademischer Ebene teilt sich in Österreich die Szene in katholische und deutsch-nationale Burschenschaften. Letztere sind „schlagend“, also mit ritualisierten Fechtduellen. Von 34.000 Korporierten in Österreich gehören nur 4000 einer dieser rund 30 aktiven Burschenschaften an, darunter 20 der 51 FP-Abgeordneten.

Video: Bernhard Weidinger vom Dokumentationsarchiv des östereichischen Widerstandes war "schockiert zu sehen, dass sich die Realität offenbar manchmal näher am Klischee bewegt, als man das annehmen möchte."

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395  Kommentare
395  Kommentare
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1949wien (4.162 Kommentare)
am 30.01.2018 18:10

...."superruss und cochran"! Lange hab ich gerätselt, wer von euch der Blödere ist! Nun ist es offensichtlich, ihr seid Beide gleich deppert!

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ooeusa (732 Kommentare)
am 27.01.2018 07:19

Das blödste Statment kam ja wohl aus dem Munde des „ Häuptlings“ von OÖ:“ Die Koalitionspartner hier in OÖ hätten hier sofort Konsequenzen gezogen“.... Haimbucher,hat gleich den Schwanz eingezogen, gibt keinen Komentar vor den Wahlen in NÖ ab, Podgorschek selbst Mitglied der Germania Ried postet auf seinem FB Page... Hitler war ein Linker... usw.Die OÖ Schwarz-Blaue Koalition will sich nicht ihre Hunde aufwecken.

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ooeusa (732 Kommentare)
am 27.01.2018 07:03

Frage? Es würde mich interessieren ob z.B. alle Germania Burschenschaften das selbe Liederbuch haben, oder jeder „ Club“ ein eine eigene Version mit ihren Lieblingsliedern.Alle Burschenschaften gehören untersucht, denn wie man sieht sind sie leider Brutstätten dieses Gedankengutes.

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HQ9plus (1.823 Kommentare)
am 27.01.2018 01:01

Als "Verteidigung" führen rechtsexetreme Denker immer wieder den Koran und seinen Antisemitismus und den Aufruf zum Töten der Ungläubigen an.

Was sehr leicht durchschaubar und historisch vollkommen widersprüchlich nicht zum freiheitlichen Denken passt.

Der ursprüngliche Antisemitismus wird projiziert auf die Moslem,
die Israelpolitik der FPÖ hat sich in ihr Gegenteil verkehrt.

Politisch Andersdenkende werden auch von der FPÖ mit allen Mitteln bekämpft.

Es geht der FPÖ immer nur um das Feindbild, bzw einem Sündenbock.

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jago (57.723 Kommentare)
am 27.01.2018 02:14

> Als "Verteidigung" führen rechtsexetreme Denker

Da liegt ja der Hase im Pfeffer: du spielst dich auf als Ankläger.

Und hast kein Mandat dafür außer deine ideologisch-parteiliche Aufregung traurig

So wird aus der Sauerei der Rechten eine 2. Sauerei der Linken. Ping Pong.

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allesistmOOEglich (5.632 Kommentare)
am 27.01.2018 03:28

Lass dich therapieren! Das meine ich ernst. Wer Nazis in der Gesellschaft frei herumlaufen will, wie heute von dir geäußert, der ist entweder ein Verbrecher oder ein Kranker!

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allesistmOOEglich (5.632 Kommentare)
am 27.01.2018 03:49

..herumlaufen lassen will...

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mynachrichten1 (15.449 Kommentare)
am 26.01.2018 23:19

diepresse.com " NS-Lieder und Ku-Klux-Klan-Kostüme: Die Burschenschaften erhalten Geld vom Staat

In der Affäre um NS-Liederbücher taucht der Österreichische Pennäler Ring auf, dem bis vor Kurzem auch die Germania zu Wiener Neustadt angehörte.

Er wird vom Familienministerium gefördert. "

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Walhai2008 (245 Kommentare)
am 26.01.2018 18:59

Wer macht so ein Lied - ich denke nicht wirklich ganz dumme und unmusikalische
Klügere Führer der Gruppe - und die richtigen Führer die dabei sind werden gefragt und in einer so kleinen Gruppe wird so was diskutiert und beklatscht und gesungen.
Ob man die Richtigen schon gefunden hat ist nicht sicher. Aber ich frage ich, warum nicht bei allen eine "freiwillige" oder "erzwungene" Haussuchung stattfand.
Hat der Landbauer die Untersuchenden eingeladen - NEIN
Wie hat er den Verein "verlassen"
1. Schritt - Ruhendstellen
warten was passiert und dann wurden seine Füsse immer heißer
2. Schritt - Austritt aus dem Verein

Wer macht das so?
Jemand der überrascht und angewidert ist?

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susisorgenvoll (16.741 Kommentare)
am 26.01.2018 18:54

Ich hatte noch nie zuvor solche Texte je gelesen oder gehört, zufällig sah ich sie im TV. So etwas ist zurecht verpönt und verboten!

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mynachrichten1 (15.449 Kommentare)
am 26.01.2018 23:31

geh, haben Sie noch nie mit Mitgliedern von Burschenschaften oder mit Leuten gesprochen die welche gut kennen? Und das beste ist

NS-Lieder und Ku-Klux-Klan-Kostüme: Die Burschenschaften erhalten Geld vom Staat
In der Affäre um NS-Liederbücher taucht der Österreichische Pennäler Ring auf, dem bis vor Kurzem auch die Germania zu Wiener Neustadt angehörte. Er wird vom Familienministerium gefördert.

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mynachrichten1 (15.449 Kommentare)
am 26.01.2018 23:37

natürlich meine ich schlagende Burschenschafter. An Arroganz sind aber die Anderen auch gar nicht so weit weg, was natürlich auch mit Alkohol und der Papa ist ja meistens was, zu tun hat. Außerdem waren eben viele Väter der Buben damals auch noch Nazis. Der Stolz der Rechten geht halt manchmal über Alles, was schwächer zu sein scheint. Im Kopf sind manche dann doch nicht so dicht, aber immerhin schaffen die dann schon, wenn auch langwierig ihr Studium und dann braucht man ja diese Zugehörigkeit insbesondere dann, wenn man sonst eh nicht so klug ist.

Mit dem Rudel gehts besser.

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Harbachoed-Kater (4.915 Kommentare)
am 27.01.2018 01:53

Nachrichten vor allem waren die Großväter Nazis, dann die Väter, es wurde wie angeblich bei Haiders, wo der Vater ausgewiesener Mörder war, nie „darüber“ gesprochen.
Und nach dem Krieg brauchten alle die Stimmen…

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jago (57.723 Kommentare)
am 27.01.2018 02:17

Steigerz eng eini in die Sippenhaftung, damit es weitergeht, das grausliche Gspühl traurig

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allesistmOOEglich (5.632 Kommentare)
am 27.01.2018 03:31

Nochmals: Such einen Arzt auf!

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Karlchristian (4.584 Kommentare)
am 26.01.2018 18:29

Es geht offensichtlich um mörderische Texte und Antisemitismus.
Die sind zu Recht verpönt und verboten.
Aber die millionenfach gedruckten mörderischen und antisemitischen Texte im Koran sind heilig

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Sandkistenschreck (6.580 Kommentare)
am 26.01.2018 18:38

"aber" - wenn ich das im Zusammenhang schon lese!!

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CarlCarlson (1.919 Kommentare)
am 26.01.2018 18:57

Mein lieber karlchristian. Sie haben das am Vormittag schon mal gepostet.

Anscheinend haben Sie den Text nicht gelesen. Es geht hier um Hr. Landbauer und das ist kein radikaler Islamist.

Über Koranauslegungen in radikalen Moscheen können wir beizeiten wieder diskutieren. Da können Sie dann Ihrer Islamophobie ausleben.

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Karlchristian (4.584 Kommentare)
am 26.01.2018 20:18

Ich kann ihre Denkweise leider nicht verstehen:

Sie glauben, es geht in diesem Fall nicht um die mörderischen, antisemitischen Texte,
sondern nur um die Personen, die solche Texte gesungen oder gelesen hat.
Weil je nach politischer oder religiöser Zugehörigkeit der Person, kann dieser Text heilig oder teuflisch sein.

Geht es noch scheinheiliger?

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CarlCarlson (1.919 Kommentare)
am 27.01.2018 00:42

Glauben Sie mir, wenn ein radikaler Islamist für den NÖ-Landtag kandidieren würde wäre meine Empörung nicht kleiner.

Ist aber meines Wissens aktuell nicht der Fall. Momentan haben wir nur einen Kandidaten der Vize-Chef einer anscheinend offen rechtsradikalen Burschenschaft war.

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Sandkistenschreck (6.580 Kommentare)
am 26.01.2018 19:10

Die OÖN sollten Ihnen ein Jahr lang den Gebrauch der Konjunktionen

- aber
- jedoch
- allerdings

und ähnliche

im Forum verbieten, dann wäre schnell Schluss mit ihrer permanenten, relativierenden Hetze!

Ein Leben ohne "aber" ist möglich!!

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HQ9plus (1.823 Kommentare)
am 27.01.2018 01:02

Eine klassische Projektion.

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kurios (24 Kommentare)
am 26.01.2018 18:24

Mann muss schon Anmerken:
Viele vor allem junge Menschen werden sich bei einer Wahl nicht gekümmert haben was hinter derartigen Gruppierungen ab geht und Verbindungen darstellen.
Hätte mich als jungendlicher Erwachsener wer gefragt was Burschenschaften sind oder herkommen hätte ich vor ca. 30Jahren keine Antwort gehabt. Wenn man keinen Bezug oder politisches Interesse hat ist es wahrscheinlich heute noch bei vielen so, wenngleich die Medien Kommunikation eine andere geworden ist.
Warum? Weil eine neutrale politische Bildung fehlt.
Spätesten aber, wenn man einem Verein beitritt und noch dazu eine Funktion annimmt weiß man wofür ein Verein steht und tut.
Alles andere ist unglaubwürdig!

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Meisterleister (3.794 Kommentare)
am 26.01.2018 18:17

Der Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser ungustiösen Gesangstexte wurde von langer Hand geplant. Es soll auch Chefstrategen unter Chefredakteuren geben, die den richtigen Zeitpunkt genau timen. Wie manche Gärtner, die nur bei gewissen Mondphasen auspflanzen.

Am Freitag ist der Akademikerball. Jahrelang war da nix mehr los, Aktivisten ließen keine Sau mehr raus.

Nun hat man eine aufgeheizte Stimmung. Die Nazilieder singenden Burschenschafter machen den fürchterlichen Ball. Da lässt sich der parteieigene linke Antifanten-Mob so richtig schön mobilisieren.
Und sollte die Polizei hart durchgreifen, richtig - Kickl lässt friedliche Demonstranten niederknüppeln, kann man dann in Qualitätsmedien, ORF und im Zentralorgan vermelden.

Der absolute Hammer dabei ist aber, dass sich niemand mehr um die Streitereien der roten Kapazunder in Wien so richtig interessieren wird. Armin, Tarek und viele andere werden nur mehr von Liedern und Demos gegen Rechts berichten.
So geht Strategie.

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FreundlicherHinweis (15.581 Kommentare)
am 26.01.2018 19:45

Auch Ihnen sei für die entlarvende Verwendung des rechtsextemistischen und in der NDP geprägten Begriffs "Antifanten" gedankt. Machts leichter Braune von Blauen zu trennen und als das was sie sind zu identifizieren. Denn ich kann ja differenzieren.

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Meisterleister (3.794 Kommentare)
am 26.01.2018 17:39

Die "Liedertexte" dieser hirnverbrannten Idioten sind die eine Sache, um die sich der Staatsanwalt wird kümmern müssen. Der Zeitpunkt des "Auffliegens" ist eine andere. Auch eine schäbige, bewusst zur Gewalt beitragende Aktion.

Aber dass so etwas geballt kommen wird, kann niemanden überraschen, der den NR-Wahlkampf der linken Irrlichter verfolgte.
Im Wahlkampf wurden "Ermittlungen" gegen Kurz geführt, antisemitische Fake-Seiten betrieben, die man ihm umhängen wollte..

Als es auffiel, war man heilfroh einen Sündenbock namens Silberstein, einen Puller, zu haben.

Wer nun glaubt, dass nur gegen Kurz "gesammelt" wurde, lebt hoffentlich in einem Heim. Über die FPÖ wurde akribisch "recherchiert". Jedoch im Wahlkampf noch nicht verwertet, weil die FPÖ ja ein Partner der Roten hätte sein können.

Das System wurde erstmals erfolgreich bei Pilz ausprobiert.

Wer war Ausführender? Richtig, Genosse Chefredakteur des Zentralorgans der Roten.
Silberstein heißt das System, die Akteure dagegen...?

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kurios (24 Kommentare)
am 26.01.2018 17:55

Das ist tatsächlich Voller Holler:
Die Geschichte ist schon deswegen nicht überraschend, weil das Thema Ausländer, Flüchlinge seit Jahren hochgezogen wird von dieser Partei. Das zeichnet ein klares Bild, das offenbar viele Bürger im Wahlkampf nnicht erkannt haben.
Menschenverachdente Abschiebungen, wo die Leute gebraucht würden bestätigen das. Zum Schämen

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Selten (13.716 Kommentare)
am 26.01.2018 20:17

Was haben die Abschiebungen genau mit den Naziliedern zu tun?

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klettermaxl (6.880 Kommentare)
am 26.01.2018 17:57

Nix aber!

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jago (57.723 Kommentare)
am 27.01.2018 02:21

Ja, Redaktionen haben einen großen Keller ... grinsen

Für die einen Gfraster ist das gut, für die andern schlecht und umgekehrt.

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allesistmOOEglich (5.632 Kommentare)
am 27.01.2018 03:49

Nein, nicht "hirnverbrannte Idioten", also Dumme oder Kranke, haben diese Texte entworfen, gedruckt und verbreitet, sondern

gesinnungsmäßige Schwerverbrecher.

Nazi sein ab 1945 heißt Nazi sein im vollen Wissen über die verbrecherische, menschenverachtende Ideologie und Praxis dieses Regimes.

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( Kommentare)
am 26.01.2018 17:37

Na super: der österreichische (nicht mein!) Vizekanzler bei den Nazis?

http://www.spiegel.de/politik/ausland/heinz-christian-strache-war-der-fpoe-politiker-gast-bei-der-burschenschaft-germania-a-1189928.html

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renele (3.081 Kommentare)
am 26.01.2018 17:33

Spö hätte Vorbild sein sollen und ihre Nazis vor Gericht stellen, anstatt sie mit Ehrenzeichen zu belohnen.

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( Kommentare)
am 26.01.2018 17:47

@renele

Ich kann mich noch erinnern, als der ehem. Bundespräsident Fischer Ende 2011 / Anfang 2012 den Strache mit einem Orden "geschmückt" hat.

Ich habe protestiert, er hat es nicht verstanden (aber eine Krähe hackt eben einer anderen kein Auge aus!)

So sind halt alle Polis ähnlich gestrickt.

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klettermaxl (6.880 Kommentare)
am 26.01.2018 17:56

Vielleicht ein missglückter Anfütterungsversuch?

Oder ein Fall automatisierter österreichischer Höflichkeit? Da gibt man schon einmal einem Scharfrichter die Hand, sagt 'Guten Tag' oder wünscht ihm noch 'Auf Wiedersehen'.

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Biene1 (9.562 Kommentare)
am 26.01.2018 16:55

Warum ermittelte man da nicht schon vor 20 oder mehr Jahren?

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( Kommentare)
am 26.01.2018 16:59

Aus einer Feder kann das nur eine rhetorische Frage sein. +

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( Kommentare)
am 26.01.2018 17:01

Aus Deiner Feder natürlich... sorry

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Harbachoed-Kater (4.915 Kommentare)
am 26.01.2018 17:02

Da wolltest du so gut sein, jetzt ist dir wer zuvorgekommen.

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( Kommentare)
am 26.01.2018 17:05

Mach Dir keine Sorgen über die vielen Dinge, in denen ich gut bin. zwinkern

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Sandkistenschreck (6.580 Kommentare)
am 26.01.2018 17:18

Na dann zähl einmal auf. Hoffentlich reichen zwei Stunden.

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( Kommentare)
am 26.01.2018 17:38

Ich will Sie weder demütigen, demoralisieren noch neidisch machen. grinsen

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Sandkistenschreck (6.580 Kommentare)
am 26.01.2018 17:14

Ganz einfach: Wenn die Tätergeneration noch lebt, passiert wenig (z.B.in der Aufarbeitung von Kriegen). Das Hitlerregime kann man sich wie eine bewusst so konstruierte, komplexe Maschine vorstellen, in der jedes Rädchen zwar nicht unbedingt den Überblick über das Ganze hat, aber die Maschine wesentlich am Laufen hält, und so am (negativen) Ergebnis wesentlich mitwirkt. Das war den Leuten auch durchaus bewusst, dass sie an der Schuld beteiligt waren/wurden (!) (schwer erträglich, daher bei vielen der fast hysterische Reflex "Pflichterfüllung").

Oder dieses Beispiel: In Bosnien werden auch heute noch, 23 Jahre nach Kriegsende, Kriegsverbrecher ausgeforscht, Verfahren durchgeführt, Urteile gefällt, Täter eingesperrt. Ein Ende ist nicht in Sicht.
Von einer Aufarbeitung der diversen Schuldkomplexe ist man heute vermutlich weiter entfernt als noch vor 10 Jahren - nicht nur, weil die ersten Häftlinge bereits wieder freigelassen sind und in ihrer alten Umgebung oft wieder (verbal) wirken.

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Biene1 (9.562 Kommentare)
am 26.01.2018 17:32

...darum schiebt man jetzt die Schuld den Persern in die Schuhe, SPÖ extra gescheit....

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klettermaxl (6.880 Kommentare)
am 26.01.2018 17:41

Willst du hier suggerieren, die SPÖ hetzt gegen Perser? Bissl weltfremd, diese Wirklichkeit muss erst erfunden werden, das wäre dann dein Job, weil du eh schon dabei bist.

Richtig ist, dass viele einen oder mehrere Perser daheim haben, und auch dass die FPÖ nun alles unter den Perser kehren will.

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Biene1 (9.562 Kommentare)
am 26.01.2018 17:52

Willst du jetzt ernsthaft behaupten Landbauer - gegen den du so hetzt- ist nicht mindestens zur Hälfte Perser...

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klettermaxl (6.880 Kommentare)
am 26.01.2018 18:02

Na, lies im Duden nach, was Hetzte ist, lieber fauler Willi!

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klettermaxl (6.880 Kommentare)
am 26.01.2018 18:03

Hetze, natürlich, ich lass dich ja nicht umsonst suchen!

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Biene1 (9.562 Kommentare)
am 26.01.2018 18:05

...deiner Meinung gibt es keine Hetze von Links, was sollen dann deine Beiträge sein? zwinkern grinsen

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Sandkistenschreck (6.580 Kommentare)
am 26.01.2018 18:26

"fauler Willi"? Na, wenn das Hetze von Links ist, dann freu dich - es könnte schlimmer kommen.

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