Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Stimmungstest für Erdogan: Kommunalwahlen in der Türkei haben begonnen

Von nachrichten.at/apa, 31. März 2024, 07:53 Uhr
Wahl Türkei
Die Wahllokale in der Türkei öffneten Sonntagfrüh. Bild: APA/AFP/OZAN KOSE

ANKARA. Rund 61 Millionen Menschen sind am Sonntag in der Türkei dazu aufgerufen, Bürgermeister, Gemeinderäte und andere Kommunalpolitiker zu wählen.

Die landesweite Wahl gilt auch als Stimmungstest für Präsident Recep Tayyip Erdogan, der nach 20 Jahren an der Macht im vergangenen Jahr wiedergewählt worden war. Im Fokus stehen die Millionenmetropole Istanbul und die Hauptstadt Ankara, die Erdogans islamisch-konservative AKP vor fünf Jahren an die Opposition verloren hatte.

Die Wahllokale öffneten Sonntagfrüh und sollten am frühen Abend (Ortszeit) schließen. Mit ersten offiziellen Ergebnissen wird am späteren Sonntagabend gerechnet.

Istanbul ist mit rund 16 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste Stadt des Landes, rund ein Drittel der türkischen Wirtschaftsleistung wird dort erwirtschaftet. Umfragen deuten auf ein knappes Rennen zwischen dem Kandidaten der AKP, Murat Kurum (47), und Ekrem Imamoglu (53) von der größten Oppositionspartei CHP hin.

Sollte Imamoglu erneut gewinnen, wird seine Position als möglicher Herausforderer Erdogans bei einer künftigen Präsidentschaftswahl gestärkt. Gewinnt die AKP Istanbul zurück, wird Erdogan, dessen politischer Aufstieg als Bürgermeister von Istanbul begann, weiter in seiner Macht gefestigt. Bestimmende Themen im Wahlkampf waren unter anderem die massive Inflation von rund 67 Prozent sowie Infrastrukturprojekte.

Der Wahlkampf galt als unfair. Ein Großteil der Medien in der Türkei steht unter direkter oder indirekter Kontrolle der Regierung.

mehr aus Außenpolitik

Was das neue deutsche Gesetz für Transmenschen ändert

Unversöhnliche Verhandlungen über einen Frieden

Armeechef: Lage in der Ostukraine "erheblich verschlechtert"

Biden warnt den Iran: "Tut es nicht"

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

0  Kommentare
0  Kommentare
Die Kommentarfunktion steht von 22 bis 6 Uhr nicht zur Verfügung.
Zu diesem Thema wurden noch keine Kommentare geschrieben.
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Aktuelle Meldungen