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Kim verspricht Putin "bedingungslose Unterstützung" in Ukraine-Krieg

Von nachrichten.at/apa, 19. Juni 2024, 07:50 Uhr
NKOREA-RUSSIA-DIPLOMACY
Kim Jong Un (R) und Wladimir Putin Bild: GAVRIIL GRIGOROV (APA/AFP/POOL/GAVRIIL GRIGOROV)

MOSKAU. Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un hat seinem russischen Kollegen Wladimir Putin die "bedingungslose Unterstützung" seines Landes im Angriffskrieg Moskaus gegen die Ukraine versprochen.

Er unterstütze die Militäroperation in der Ukraine vollumfänglich, sagte Kim nach Angaben der russischen Nachrichtenagentur Interfax am Mittwoch in Pjöngjang. Kim hatte Putin am Kim-Il-Sung-Platz der nordkoreanischen Hauptstadt empfangen.

Russland spiele eine wichtige Rolle beim Erhalt der "strategischen Balance", führte Kim weiter aus. Das kommunistische Land ist wegen seines Atomwaffen- und Raketenprogramms mit internationalen Sanktionen belegt, die bisher auch von der UNO-Vetomacht Russland mitgetragen wurden. Im Ukraine-Krieg half Nordkorea dem Aggressor unter anderem mit umfangreichen Lieferungen von Artilleriemunition über Engpässe hinweg.

 "Strategische Kooperation"

Kim kündigte an, dass die beiden Länder ihre "strategische Kooperation" verstärken wollten. Für Nordkorea und Russland beginne eine Phase neuen Wohlstandes, sagte der Machthaber nach Angaben der Nachrichtenagentur Tass. Putin kündigte ein neues "Grundlagendokument" für die Beziehungen der beiden Länder an. "Heute ist ein neues Grundlagendokument fertig, das die Basis für unsere langfristigen Beziehungen legen wird", sagte Putin laut russischen Nachrichtenagenturen in Pjöngjang. Man sei bei der Stärkung der bilateralen Beziehungen "weit vorangekommen".

Kim hatte Putin einen pompösen Empfang bereitet. Bilder nordkoreanischer Staatsmedien zeigten, dass der Platz mit Flaggen sowie mit Porträts der beiden Männer geschmückt war. Weitere geplante Punkte sind Verhandlungen, erst zu zweit, dann im größeren Rahmen. Neben mehreren gemeinsamen Mahlzeiten ist auch eine Kranzniederlegung und ein gemeinsamer Konzertbesuch angekündigt. Am Vorabend hatte Kim Putin bereits bei dessen Ankunft am Flughafen begrüßt. Die beiden international isolierten Staatsoberhäupter umarmten sich auf dem roten Teppich und bekräftigten die zunehmend enge Beziehung ihrer Länder.

Ausbau der Beziehungen

Laut der staatlichen Nachrichtenagentur KCNA haben Putin und Kim Jong-un den Ausbau ihrer Beziehungen vereinbart. Das Treffen der beiden Staatschefs zeuge von der "Unbesiegbarkeit und Dauerhaftigkeit" der Freundschaft und Einheit zwischen Nordkorea und Russland, berichtete die KCNA am Mittwoch. Die Beziehungen hätten sich zu einer "starken strategischen Festung" für die Aufrechterhaltung der internationalen Gerechtigkeit, des Friedens und der Sicherheit sowie zu einem Motor für den beschleunigten Aufbau einer neuen multipolaren Welt entwickelt, hieß es weiter.

Das letzte Mal war Putin im Jahr 2000 in Nordkorea, damals wurde er noch von Kims Vater, Kim Jong-il, empfangen. Nach einer längeren Auszeit im Verhältnis wurden die Beziehungen zuletzt deutlich ausgebaut - nicht zuletzt wegen des Kriegs. So hat Putin Kim im vergangenen Herbst in Russlands Fernem Osten empfangen.

Lieferung von Raketen?

Dabei soll nach Angaben aus dem Weißen Haus die Lieferung von nordkoreanischen Raketen und Artilleriemunition an Russland vereinbart worden sein, die Moskau im Krieg verwendet. Im Gegenzug wird auch die Übergabe von militärischen Schlüsseltechnologien an das wegen seines Atomprogramms international sanktionierte Pjöngjang vermutet. Beide Länder haben eine solche Kooperation bestritten.

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg machte mit Blick auf den Besuch Putins deutlich, für wie wichtig er den Ausbau der Zusammenarbeit des atlantischen Militärbündnisses mit Partnern im Indopazifik-Raum hält. Putins Besuch in Nordkorea zeige und bestätige die sehr enge Verbindung zwischen Russland und autoritären Staaten wie Nordkorea, aber auch China und dem Iran, sagte Stoltenberg bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Außenminister Antony Blinken am Dienstag in Washington. Diese Staaten unterstützten Russlands Kriegsaggression gegen die Ukraine und heizten diese an. "Das zeigt auch, dass unsere Sicherheit nicht regional ist. Sie ist global."

Was in Europa geschehe, sei für Asien von Bedeutung - und was in Asien geschehe, wichtig für Europa. "Die Vorstellung, dass wir die Sicherheit in regionale Schauplätze aufteilen können, funktioniert nicht mehr. Alles ist miteinander verwoben und deshalb müssen wir diese Herausforderungen gemeinsam angehen." Man sei auch besorgt darüber, dass Russland Technologie für die Raketen- und Atomprogramme dieser Länder bereitstelle. Auch deshalb werde man beim NATO-Gipfel in Washington im Juli die Zusammenarbeit mit Partnern im Indopazifik-Raum weiter stärken, betonte Stoltenberg.

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40  Kommentare
40  Kommentare
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GunterKoeberl-Marthyn (18.072 Kommentare)
am 21.06.2024 09:20

Ich sehe in der Schweiz großes Potential für die Bemühungen eines Friedens in der Welt und der Machthaber Kim Jong-un hat auf Bitten seines Vaters, seine Bildung in der Schweiz bekommen, er war in einem Internat in der Schweiz und ich könnte mir in meiner Einfachheit vorstellen, dass er zu Verhandlungen kommen würde, er schuldet der Schweiz diesen Respekt! In Zukunft sollten wir die Kinder solcher menschenverachtenden Diktatoren nicht mehr unsere Ausbildung angedeihen lassen, da schneiden wir uns ins eigene Fleisch!

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hn1971 (2.036 Kommentare)
am 20.06.2024 10:51

Da fällt mir nur ein Buch von Heinrich Harrer ein:

Willkommen in der Steinzeit!

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hn1971 (2.036 Kommentare)
am 20.06.2024 10:52

Nachtrag: original heißt es "Ich komme aus der Steinzeit"!

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GunterKoeberl-Marthyn (18.072 Kommentare)
am 19.06.2024 15:22

Wie Kinder immer die Diktatur behübschen müssen, auch Hitler umgab sich gerne mit Kindern, die Blumen überreichten und so schnell geht man als Betrachter dann in die Falle! Alles wiederholt sich, aber wir haben Geschichte gelernt und die ist jetzt so wichtig, für die richtigen Antworten!

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tim29tim (3.356 Kommentare)
am 19.06.2024 13:02

Haben wir nicht auch in Österreich eine Partei, die einen Freundschaftsvertrag mit der Putin-Partei abgeschlossen hat?
Angesichts Russischer Spionage und nachgewiesener Geldströme von Putin zu rechtsextremen Bewegungen in Europa, stellt sich schon die Frage nach dem Status dieses Freundschaftsvertrages.

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Philantrop (480 Kommentare)
am 19.06.2024 12:50

Pikantes Detail am Rande:

Von Putin beziehen ausgerechnet seine angeblichen Erzfeinde USA u. Frankreich seit Beginn des UA-Krieges Rekordmengen an Uran, aus dem sich bombentaugliches Plutonium gewinnen lässt.
Die Zusammenarbeit im All (ISS) funktioniert zwischen den USA u. Russland auch bestens.

Sind wir Europäer nur die Obernaiven, die sich für einen dieser Konfliktparteien die Finger verbrennen müssen, um die heißen Kartoffel aus dem Feuer zu holen
?

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Linz2013 (3.675 Kommentare)
am 19.06.2024 13:21

Der Markt für diese Materialien ist eben sehr klein.

Meines Wissens arbeiten die Staaten aber daran, auch von dieser Abhängigkeit wegzukommen.

Wäre man kurzfristig davon weg, hätten mehrere Kernkraftwerke abgeschaltet werden müssen.

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Gugelbua (32.255 Kommentare)
am 19.06.2024 12:47

gut wenn man Freunde hat 😵‍💫

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soistes (832 Kommentare)
am 19.06.2024 12:43

Wahre Freundschaft soll nicht wanken......
Vll bald auf CD mit den Beiden. und Xi gibt den Takt vor.

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Fisch101 (280 Kommentare)
am 19.06.2024 12:28

hier ist gut zu sehen, mit wem sich die fpö mit ihrem kickl ins Bett legen. Und jeder Wähler dieser Typen unterstützt das.

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0x00 (2.076 Kommentare)
am 19.06.2024 12:51

Ihr Problem scheint zu sein, dass bei Ihnen so wie dem Großteil der europäischen Bevölkerung die Indoktrinierung durch die Schergen der Brüsseler Machthaberin weit fortgeschritten ist

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Kopfnuss (10.039 Kommentare)
am 19.06.2024 12:00

Recht viel andere Geschäftspartner hat Nordkorea auch nicht.

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vinzenz2015 (47.478 Kommentare)
am 19.06.2024 11:30

Ziemlich obszöner perverser Kindesmißbrauch,

wenn Kinder den beiden seelenlos unmenschlichen Tyrannen
zujubeln müssen!!!

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soistes (832 Kommentare)
am 19.06.2024 12:46

Was echte Patrioten werden sollen.......
Bei den Amis lernen sie dafür mit 5 Jahren schießen.

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2good4U (18.352 Kommentare)
am 19.06.2024 11:28

Zeig mir deine Freunde und ich sag dir wer du bist.

Offensichtlich steht es doch nicht so gut um die Weltmacht Russland, wenn Putin schon Hilfe aus Nordkorea braucht.

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vinzenz2015 (47.478 Kommentare)
am 19.06.2024 11:31

Putin wollte auch mal " ins Ausland"!
.... Russia is a too small country ....

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transalp (10.468 Kommentare)
am 19.06.2024 11:05

Was anderes war von diesem grausigen Dicken nicht zu erwarten!

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vinzenz2015 (47.478 Kommentare)
am 19.06.2024 10:48

In NK hungern Menschen!!
Zugleich exportiert der Tyrann Waffen?!?!

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Philantrop (480 Kommentare)
am 19.06.2024 12:45

Die amerikanische Wirtschaft floriert stets wegen der Waffenverkäufe (neulich wieder ein Milliardchen-Geschäft allein mit Madam Tanner), von denen die zahllosen Leute in den Elendsvierteln, die dort in jeder Großstand als normal gelten, nichts haben...

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Melinac (3.186 Kommentare)
am 19.06.2024 09:27

Das sagt nichts Gutes vorraus!!😮

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (27.467 Kommentare)
am 19.06.2024 08:40

Nahrungskette: Kim - Putin - China.

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Linz2013 (3.675 Kommentare)
am 19.06.2024 08:36

"Hybride Kriegsführung: Russland und Belarus schicken Migranten an Polens Grenze

Die Zahl der illegalen Einreiseversuche aus Belarus steigt massiv an. Polens Außenminister wirft Moskau vor, die Hände im Spiel zu haben – mit dem Ziel, die EU zu schwächen."

https://www.diepresse.com/18581457/hybride-kriegsfuehrung-russland-und-belarus-schicken-migranten-an-polens-grenze

Es wird Zeit, dass auch die letzten Putin-Freunde in Europa wach werden.

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Philantrop (480 Kommentare)
am 19.06.2024 09:25

Aber von Polen reisen sie sowieso weiter nach Österreich, wo die Rundumverwöhnung am größten ist
!

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vinzenz2015 (47.478 Kommentare)
am 19.06.2024 10:49

Nachweis konkret?

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Philantrop (480 Kommentare)
am 19.06.2024 12:48

Gehen Sie in Linz o. Wien durch die Innenstadt.

Aus aller Welt kamen sie und kommen weiterhin, mal über Polen, mal via Italien, dann über Ungarn o. Slovenien, je nach Lage.

Mit dem Fallschirm kamen wohl wenige
:)

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sagenhaft (2.224 Kommentare)
am 19.06.2024 11:00

ja, es war die EU die die Friedensvereinbarung mit Russland gebrochen hat als 2013 die EU Aussenbeauftragte Ashton auf den Maidan gefahren ist

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vinzenz2015 (47.478 Kommentare)
am 19.06.2024 11:32

Das glauben sie wirklich? Unser Beileid!!

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Kopfnuss (10.039 Kommentare)
am 19.06.2024 13:16

Gut, dass wenigstens Sie wach sind.
Und was schlagen Sie nun vor?

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westham18 (4.758 Kommentare)
am 19.06.2024 08:29

Da gibt's Leute bei uns, die speziell den einen der beiden "verstehen", dabei erinnern mich diese Typen an Dick und Doof...🤦‍♂️👎💥

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madmetz (458 Kommentare)
am 19.06.2024 08:09

eine neue Phase des Wohlstands :) verhungern dann nur mehr 10.000 Nordkoreaner pro Jahr oder wie meint er das?

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tradiwaberl (15.771 Kommentare)
am 19.06.2024 08:33

Es verhungert dann niemand mehr weil die Menschen ohnehin in Putins Kriegen vorher verheizt werden.... oder sich in den Waffenfabriken zu Tode schuften müssen.

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Melinac (3.186 Kommentare)
am 19.06.2024 09:33

2 sehr gefürchtete Männer, die über L......gehen!!💀
Die Nato als Kriegstreiber🙈

Auf jeden Fall, kann jederzeit ein Pulverfaß losgehen, sehr traurige Zeit!!

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madmetz (458 Kommentare)
am 19.06.2024 09:39

Bitte erklären Sie uns warum die Nato der Kriegstreiber sein soll? wenn ich mich recht erinnere (auch wenn ich es aus den sog. Mainstream Medien habe) ist Putin in der Ukraine einmaschiert, nicht die Nato in Russland. oder haben Sie da andere Infos?

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vinzenz2015 (47.478 Kommentare)
am 19.06.2024 10:54

Nato = Kriegstreiber???
Schenkt Putin die Ukraine kampflos, dann kommen die Baltischen Staaten dran usw.

Putins Desinformation hat in Ö zu viele Freunde!

Siehe: Fp- Freundschaftsvertag = Achse purin- Kim muss freundschaftlich kommentiert werden!!
Das bringt Rubel!

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Linz2013 (3.675 Kommentare)
am 19.06.2024 08:00

Und die FPÖ bezeichnet uns als Kriegstreiber. Unfassbar!

Schlimmer ist aber, dass ihr das viele Ö abkaufen.

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fai1 (6.077 Kommentare)
am 19.06.2024 09:17

Wie sind keine Kriegstreiber - die NATO ist es.

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westham18 (4.758 Kommentare)
am 19.06.2024 09:23

Wahrnehmungsprobleme ? 💥

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vinzenz2015 (47.478 Kommentare)
am 19.06.2024 11:02

Nicht nur unfassbar, sindern widerwärtig dumme faktenlose Ansicht, die rechtsextrem miachtelt!

Da haben deren Großväter in der Ukraine gegen "die Russen" gekämpft Dörfer niedergebrannt, mit dem Wahn Moskau zu erobern
UND
ihre Enkel/ Urenkel haun sich mit dem Terroristen Putin
gegen Europa
auf ein Freundschafts- Pakl???

Verführbar, so wie " damals"!¡!

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madmetz (458 Kommentare)
am 19.06.2024 11:16

@fai1 warum denn? weil Ihnen das Herbert vorbetet? wenn wer in Ihre Wohnung/Haus einbricht und sich dort breitmacht, dann wären sie wohl auch über jede Hilfe froh, nicht wahr?

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spoe (14.371 Kommentare)
am 19.06.2024 10:01

Uns? Wen genau?

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