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Turin hält Raucher jetzt auch im Freien auf Abstand

Von nachrichten.at/apa, 16. April 2024, 20:39 Uhr
Rauchen
Wer sich in Turin eine Zigarette anzündet, muss mindestens 5 Meter Abstand zu anderen halten. Bild: Fabian Sommer (dpa)

TURIN. Italien zählt bereits zu den EU-Ländern mit den strengsten Rauchverboten. In einigen Städten wird das Rauchverbot jetzt noch mehr verschärft. Die Stadt Turin verschärft die Gangart erneut: Rauchen im Freien ist verboten, wenn andere Personen nicht mindestens 5 Meter entfernt sind.

Der Turiner Bürgermeister Stefano Lo Russo bezeichnete diese Entscheidung als "gesunden Menschenverstand".

"Es geht darum, diejenigen zu respektieren, die nicht rauchen, und in gewisser Weise auch darum, eine Kultur des Respekts zu fördern", sagte Lo Russo, der den Sozialdemokraten (PD - Partito Democratico) angehört, am Dienstag.

Wer sich über die Verordnung hinwegsetzt, dem droht eine Geldstrafe von 100 Euro. Das Verbot gilt für Zigaretten, Zigarren, Pfeifen, erhitzte Tabakprodukte und E-Zigaretten, wie aus einer vom Stadtrat verabschiedeten Verordnung hervorgeht. Sie besagt, dass man in der Nähe von anderen rauchen darf, "wenn diese ausdrücklich zustimmen", während das Rauchen unter freiem Himmel in Gegenwart von Kindern und Schwangeren gänzlich verboten ist.

Turin ist nicht die erste italienische Großstadt, die das Rauchen im Freien einschränkt. Im Jahr 2021 hat Mailand ein Verbot für das Rauchen an Bushaltestellen, Taxiständen, in Stadien, Parks und auf Friedhöfen verhängt.

Rauchverbot seit 2003

Per Gesetz ist in Italien seit 2003 das Rauchen in allen öffentlichen Gebäuden, Büros, Bars, Restaurants, Diskotheken und Hotels verboten, falls es keine dort völlig getrennten Raucherzimmer und ein funktionierendes Belüftungssystem gibt. Die Übergangsfrist lief bis 2005, seit damals besteht das strikte Rauchverbot. Wer in öffentlichen Bereichen trotzdem zur Zigarette greift, muss mit Geldstrafen von mindestens 27 Euro rechnen. Falls vor Kindern oder Schwangeren geraucht wird, drohen bis zu 600 Euro Strafe.

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8  Kommentare
8  Kommentare
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Gelesen (729 Kommentare)
am 17.04.2024 10:10

Also das geht, mir als Nichtraucher, doch zu weit. 5 m Abstand im Freien ist wohl übertrieben.

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meisteral (11.912 Kommentare)
am 17.04.2024 11:26

Sie dürfen gerne nähertreten!

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il-capone (10.432 Kommentare)
am 17.04.2024 08:11

Nachahmung dringendst empfohlen.
Der Terror der Egomanen geht auf keine Kuhhaut rauf.

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linz2050 (6.644 Kommentare)
am 16.04.2024 21:04

Und das bei einer Rechten Regierung! Ohne Aufschrei - Ohne >wir lassen uns nichts vorschreiben< - Ohne >die da oben< .... !

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sergio_eristoff (1.293 Kommentare)
am 17.04.2024 08:44

Da kann man auch sagen, die Endzeitszenarios mit dem Ende der Demokratie ist also hysterisches Geplärre?
Oder will man nun sagen bei uns ist das sicher ganz anders dann, ganz im Sinne von so manchen politischen Kleinparteien?

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woiknail (812 Kommentare)
am 16.04.2024 20:47

Schon interessant dass es ein Gesetz braucht damit Leute nicht auf Bushaltestellen, Taxiständen, in Stadien, Parks und auf Friedhöfen rauchen. Raucher bezeichnen sich ja immer als so tolerant und rücksichtsvoll.

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NeujahrsUNgluecksschweinchen (26.617 Kommentare)
am 17.04.2024 10:41

Raucher:innen sind eh immer so spendabel und lassen einem kostenlos am krankmachenden Gestank teilhaben.

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Natscho (4.503 Kommentare)
am 17.04.2024 11:38

sogar die Kinder am Spielplatz dürfen mitrauchen :)

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