Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Mindestes 65 Tote bei schweren Unwettern in Pakistan

Von nachrichten.at/apa, 17. April 2024, 13:10 Uhr
Bild: ABDUL MAJEED (AFP)

ISALAMABAD. Bei Unwettern in Pakistan sind innerhalb von vier Tagen mindestens 65 Menschen ums Leben gekommen. Wie die Behörden am Mittwoch mitteilten, fiel seit Anfang April doppelt so viel Regen wie üblich.

Zwischen Freitag und Montag lösten Gewitter mit Starkregen Sturzfluten aus. Die Wassermassen brachten sogar Häuser zum Einsturz. 28 Menschen wurden durch Blitze getötet. Die meisten Todesopfer gab es in der Provinz Khyber Pakhtunkhwa im Nordwesten des Landes. Dort kamen 32 Menschen ums Leben, darunter 15 Kinder. 1300 Häuser wurden zerstört. Alle Opfer seien von einstürzenden Wänden und Dächern erschlagen worden, sagte der Sprecher der Katastrophenschutzbehörde der Provinz, Anwar Khan. Viele Bewohner überfluteter Häuser flohen in höher gelegene Gebiete und kamen in provisorischen Notunterkünften unter.

Klimawandel "wesentlicher Faktor"

Pakistans Meteorologen beobachten seit Anfang April "ungewöhnliche Niederschlagsmuster", wie der Sprecher des Wetterdienstes, Zaheer Ahmad Babar, sagte. "Vom 1. bis 17. April haben wir Niederschlagsmengen registriert, die den historischen Durchschnitt um 99 Prozent übertrafen", erklärte er. Der Klimawandel sei "ein wesentlicher Faktor" dieser Entwicklung.

Bildergalerie: Mindestes 65 Tote bei schweren Unwettern in Pakistan

Mindestes 65 Tote bei schweren Unwettern in Pakistan
(Foto: ABDUL MAJEED (AFP)) Bild 1/10
Galerie ansehen

Der Regen ließ am Dienstag und Mittwoch in weiten Teilen des Landes nach, in den kommenden Tagen wird jedoch mit neuen Unwettern gerechnet.

Pakistan, das fünftbevölkerungsreichste Land der Welt, ist eines der am stärksten vom Klimawandel bedrohten Länder. Im Sommer 2022 litt ein Drittel des südasiatischen Landes unter beispiellosen Überschwemmungen. Mehr als 33 Millionen Menschen waren betroffen, es gab mehr als 1700 Tote.

mehr aus Weltspiegel

Neue Studie über Flüchtlinge aus der Ukraine: So hoch ist die Erwerbsquote

14 Tote bei Feuer in Wohnhaus in Hanoi

Tragödie am Ballermann: 4 Tote nach Restaurant-Einsturz auf Mallorca

Empörung nach Video mit rassistischem Gegröle auf Insel Sylt

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

1  Kommentar
1  Kommentar
Die Kommentarfunktion steht von 22 bis 6 Uhr nicht zur Verfügung.
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
vinzenz2015 (46.665 Kommentare)
am 17.04.2024 17:28

Klimawandel!
Wie auch am Uralfluss!

lädt ...
melden
Aktuelle Meldungen