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"Kein Ski-Verleih an Juden": Polizei ermittelt gegen Schweizer Berg-Restaurant

Von nachrichten.at/apa, 12. Februar 2024, 21:04 Uhr
Davos
Ärger im Schweizer Wintersportort Davos. (Symbolbild) Bild: (APA/AFP/FABRICE COFFRINI)

DAVOS. Die Schweizer Polizei hat Ermittlungen wegen möglicher Diskriminierung von Juden durch ein Bergrestaurant in Davos aufgenommen.

Eine Privatperson habe die Polizei am Sonntag auf einen Aushang an dem Restaurant hingewiesen, sagte der Sprecher der Polizei Graubünden, Roman Rüegg, am Montag. Die Polizei habe den Zettel in Augenschein genommen. Es werde nun ermittelt, ob der Tatbestand Diskriminierung oder Aufruf zu Hass erfüllt sei.

Jehuda Spielman, ein Gemeinderat aus Zürich, veröffentlichte auf der Plattform X ein Foto, das den ausgehängten Zettel des Bergrestaurants, das auch Wintersportausrüstung verleiht, zeigen soll. Darauf steht auf Hebräisch, das "wegen ärgerlicher Zwischenfälle" keine Ausrüstung mehr an "unsere jüdischen Brüder" ausgeliehen werde.

Zettel mittlerweile abgehängt

Im Gespräch mit dem Sender SRF entschuldigte sich Ruedi Pfiffner vom Restaurant bei der Bergstation Pischa für die beim Aushang verwendete Formulierung. "Wir werden dieser Sache nachgehen und sie richtigstellen", sagte der Verantwortliche des Restaurants. Der Zettel sei abgehängt worden, jüdische Gäste sollten ab Dienstag wieder Material mieten dürfen. Die Tourismusorganisation Davos-Klosters war am Montag für eine Reaktion nicht zu erreichen.

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7  Kommentare
7  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
feichtingerhans (203 Kommentare)
am 13.02.2024 11:23

Die Schweizer sollen einmal nachdenken wo das Geld im und nach den 2 Weltkrieg herkommt.

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Natscho (3.642 Kommentare)
am 13.02.2024 08:51

Antisemitismus wird wieder Salonfähig.
Traurigerweise sowohl bei Einheimischen Linken (vor allem Tankies und Postkolonalisten), bei Rechtsextremen sowieso und zusätzlich noch importierter Antisemitismus von Muslimen

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DonMartin (7.263 Kommentare)
am 12.02.2024 21:52

Keine besonders schlaue Aktion, höflich ausgedrückt.

Sollte es die beschriebenen Vorfälle tatsächlich gegeben haben, sollte man sich als Unternehmer mittels Kaution beispielsweise über einen Kreditkartenrahmen gegen Schäden absichern. Als Unternehmen sucht man besser nach Lösungen und nicht nach Problemen.

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MaxXI (478 Kommentare)
am 12.02.2024 21:31

Unglaublich welche Hetze derzeit abläuft, Europa hat aus der Vergangenheit nichts gelernt und will offenbar den Frieden opfern

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Kajetan (306 Kommentare)
am 12.02.2024 21:09

Man sollte zwei grundverschiedene Sachen nicht vertauschen, ein demonstrativer Protest gegen den Krieg in Gazza hat nichts mit dem historischen Antisemitismus zu tun.

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Natscho (3.642 Kommentare)
am 13.02.2024 08:52

Der Vorfall ist ein Bilderbuchbeispiel für Antisemitismus.
Inwiefern hat ein Jude in der Schweiz etwas mit der Regierung von Israel zu tun?
Überprüfe mal deine eigenen Vorurteile

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MikeSierra (369 Kommentare)
am 13.02.2024 09:02

Richtig. In dem Fall wären nämlich "Israelis" gemeint. Wenn hier aber "Juden" steht, trifft das auch Nicht-Israelische Angehörige des Mosaischen Glaubens.

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