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Entsetzen in Frankreich: Katze von Zug überfahren

Von nachrichten.at/apa, 29. Jänner 2023, 07:48 Uhr
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Der Zug fuhr ab und tötete die Katze (Symbolbild) Bild: STEPHANE DE SAKUTIN (AFP)

PARIS. Der französische Innenminister zeigt sich "schockiert". Nun wird ermittelt.

Der Fall einer in Paris von einem Zug totgefahrenen Hauskatze schlägt in Frankreich hohe Wellen. Innenminister Gérald Darmanin sagte am Freitag im Sender BFMTV, ihn habe "besonders schockiert", wie die französische Bahngesellschaft SNCF "den schrecklichen Fall" gehandhabt habe. Bei den Ermittlungen müsse nun geklärt werden, wer strafrechtlich für den Tod der Katze verantwortlich sei.

Kostenlose Fahrkarte für Besitzerinnen

Der Kater Neko war seiner Besitzerin Georgia und ihrer 15-jährigen Tochter Melaina am 2. Jänner am Pariser Bahnhof Montparnasse entwischt. Er sprang aus seiner Transporttasche und verschwand unter einem Zug. Mutter und Tochter versuchten 20 Minuten lang vergeblich, eine Abfahrt des Zuges zu verhindern. Das Personal reagierte nicht auf ihre Bitte, der Zug fuhr ab und tötete die Katze.

"Wir haben gesehen, wie er in zwei Hälften geschnitten wurde", sagte Melaina der Tierschutzorganisation 30 Millionen Freunde. "Sie sagten uns, es sei nicht ihr Problem, es sei nur eine Katze, und wir hätten sie an der Leine halten sollen." Die Bahn habe ihnen nach dem traumatischen Erlebnis lediglich eine kostenlose Fahrkarte nach Bordeaux angeboten.

Bahngesellschaft bedauert Vorfall

Die Organisation 30 Millionen Freunde zeigte die SNCF inzwischen wegen "schwerer Misshandlung und Grausamkeit, die zum Tod eines Tieres geführt hat" an. Sollte es zum Prozess kommen, könnte ein Gericht dafür eine Geldstrafe von bis zu 75.000 Euro und eine fünfjährige Haftstrafe verhängen.

Die SNCF erklärte, sie bedauere den "tragischen" Vorfall, die Katze habe aber nicht gerettet werden können, da das Betreten der Gleise wegen der Gefahr eines Stromschlags strengstens verboten sei. Darmanin kündigte nun Schulungen für Polizisten in 4000 Bahnhöfen im ganzen Land an, um besser auf Tierschmuggel und Tierquälerei reagieren zu können.

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26  Kommentare
26  Kommentare
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zlachers (7.937 Kommentare)
am 29.01.2023 19:37

Katzen haben 9 Leben! Sind unsterbliche Superhelden. Scherz oder vielleicht stimmt es wirklich, 🤔.
Ihnen sagt man auch nach das sie nicht zufällig bei einem Menschen sind sondern sich den Menschen selbst aussuchen, weil sie spüren das genau der Mensch gerade ihre Hilfe braucht, oder so.
Vielleicht hatte diese Katze nur ihre Aufgabe bei dieser Besitzerin erfüllt, und wollte sich aus’n Staub machen, und ist dann vorn Zug gesprungen, wo anders wo sie aber noch gebraucht wird steht sie wieder auf. Und fängt Ihr drittes, oder sechstes Leben neu an. Wer weiß.

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haraldkoenig (1.150 Kommentare)
am 29.01.2023 15:56

So sehr es mir für das Tier auch leid tut aber die Entscheidung der Bahn war trotzdem richtig meiner Meinung nach

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Klettermaxe (10.678 Kommentare)
am 29.01.2023 14:50

Hätten die Katzenhalter den enormen Schaden für den stehenden Zug und die Folgekosten getragen. Ich lese nichts davon.

Bei wesentlichen Verspätungen haben Fahrgäste einen Anspruch auf Entschädigung.

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dachbodenhexe (5.665 Kommentare)
am 29.01.2023 13:41

Die Doppelmoral ist beinahe nicht auszuhalten.

Eine Katz wird von einem Zug überfahren und der Innenminister zeigt sich öffentlich schockiert, während er dann zum Mittagessen ein Steak verspeist oder eine andere Fleischspeise, für welche genauso ein Tier gestorben ist und möglicherweise das ganze Leben unter den sogenannten "Nutztierbedingungen" leben mußte!

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teja (5.852 Kommentare)
am 29.01.2023 13:00

in OÖ stellen jetzt die Sozi 1 Million € zur Kastrierung der Katzen von unseren Geld zur Verfügung. Nie mehr Spö, es gäbe wichtigere Dinge für die man unser Geld ausgeben sollte.

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gscheidle (4.099 Kommentare)
am 29.01.2023 12:46

Wie oft wird die Feuerwehr gerufen weil eine Katze auf einem Baum sitzt und nicht mehr herunter will. Da erdreistet sich ein Feuerwehrmann: Ich habe noch nie ein Skelett einer Katze auf einem Baum gesehen!

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Cutter (54 Kommentare)
am 29.01.2023 12:31

Ja, wir machen uns alle selber bisschen schuldig wenn wir diesen Artikel aufmachen und echauf­fie­ren. Denn dann wird noch mehr über so einen Unsinn berichtet.

Aber eins muss ich schon los werden.
20 Minuten eine Katze unter dem Zug hervor holen probieren. Was will man mehr? Der Zug muss irgendwann losfahren. Das ist noch dazu ein Verschulden des Besitzers, der das Tier nicht an der Leine gehalten hat.

Tragisch, aber völliger Quatsch.
Als nächstes kommt wer uns sagt, durch diese Katze hatte der Zug Verspätung und man hätte die Großmutter nicht mehr retten können vor XYZ...

Bitte die Kirche im Dorf lassen. Es gäbe wirklich wichtigere Dinge, die eine Headline verdient hätten.

Wie zum Beispiel der GIS-Skandal und der wohl größte Datenschutzskandal der jüngeren Österreichischen Geschichte. Und das ist in den Zeitungen nur eine Randnotiz wert und verschwindet irgendwo in der Versenkung.

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angerba (1.563 Kommentare)
am 29.01.2023 11:53

So ein dekadenter Artikel! Es gibt viel zu viele Katzen! In Österreich gibt es da 2 Millionen Katzen, die jährlich da 20 Millionen Singvögel sinnlos umbringen!

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reibungslos (14.472 Kommentare)
am 29.01.2023 12:42

Und wie viele Mäuse werden von Katzen qualvoll getötet?

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Sensibelchen (824 Kommentare)
am 29.01.2023 16:26

Viel zu wenig-lol

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il-capone (10.378 Kommentare)
am 29.01.2023 11:52

France, ein Land mit Massenmord an den Vögeln.
Lobbyisten dafür gibts genug, die den Kugel-Liebhabern hofieren.

Am humansten wäre gewesen wenns das Vieh vorher gezielt eliminiert hätten.

Also was soll das Geplärr ... 🤪

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westham18 (4.427 Kommentare)
am 29.01.2023 11:45

Traurig - nur in keiner Weise wert, darüber als Headline zu berichten, wenn man an die vielen unschuldigen Todesopfer im Putinkrieg gegen die Ukraine denkt! 😉💥

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dobisam (900 Kommentare)
am 29.01.2023 11:13

Die Katze entfloh ihrem Transporttasche. Die Besitzerin der Katze und deren Tochter hatten 20 Minuten Zeit das Tier unter dem Zug heraus zu locken. Das Betreten der Gleise ist auf Grund der Lebensgefahr durch einen Stromschlag verboten.
Was hätte die Eisenbahngesellschaft nach der Meinung vieler "Tierfreunde" unternehmen sollen?
Die Abfahrt des Zuges verzögern und so eine weiträumige Störung des Zugverkehrs verursachen? Der ganze Fahrplan käme großräumig für einige Stunden durcheinander. Die Gleisanlagen im ganzen Bahnhofsbereich stromlos schalten? Wie soll das gehen?
Die einfachste Lösung wäre gewesen, dass die Katze sicher zu transportieren. Und ist eine Katze in eine Kiste oder Tasche zu sperren nicht auch eine Tierquälerei?

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dobisam (900 Kommentare)
am 29.01.2023 11:31

Ich habe mal kurz nachgelesen.
Der Pariser Kopfbahnhof Gare Montparnasse hat 28 oberirdische Gleise, und durchschnittlich werden täglich 315 Züge mit ca. 175.000 Passagieren (Ferienzeit bis 400.000) abgefertigt. diese Zahlen zeigen welcher Organisationsaufwand geleistet werden muss um einen reibungsfreien Ablauf zu garantieren. Soviel zum warten lassen des betroffenen Zuges um eine Katze zu retten.

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Maxi-milian (671 Kommentare)
am 29.01.2023 10:34

Ein bedauerlicher Vorfall. Versuchen wir es aber trotzdem mit einem ganz kleinen Perspektivenwechsel:
Wie viele Vögel enden an der Frontpartie eines TGV oder anderer Züge?
Wie viele Vögel werden von „spielenden“ Katzen getötet?
Lassen wir doch einfach die Kirche im Dorf. Nicht jeder Vorgang muss medial sinnlos aufgeblasen werden.

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kummerwisch (112 Kommentare)
am 29.01.2023 10:05

Sind den diese Menschen von Allen Guten Geistern verlassen.
Ist dies wirklich schreibenswert OÖN .... Es gibt wichtigere Dinge.
Und die Dame und ihre tochter - - aufpassen auf Kinde und Tiere.
Ein guter Beitrag am Sonntag ...... Geh jetzt in die Kirche und bete einen Vaterunser für die Katze .

Einfach lächerlic..... der
Innenminister soll selber bei sich ermitteln ob er noch sauber ist ....... lächerlich ...

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DeaLi86 (1.735 Kommentare)
am 29.01.2023 11:44

Was hat das mit dem Innenminister zu tun?

Beispiel: Der Herr F. und die Frau K. schlugen bei uns so hohe Wellen, dass es international, wsl. sogar weltweit in den Schlagzeilen war.
Anscheinend schlägt es eben in Frankreich so hohe Wellen, dass es international, vielleicht sogar weltweit in den Schlagzeilen ist.
Wer hat da dann Schuld? Die Tierschützer, die französischen Medien?.......

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StefanieSuper (5.163 Kommentare)
am 29.01.2023 09:31

Viele essen gerne Schnitzel oder Burger, dass dafür aber Tiere geschlachtet werden müssen wollen sie wohl nicht wahrhaben. Mein Kater ist mir auch weggelaufen und hatte dann eine tödliche Begegnung mit einem Schäferhund in unserer Gasse. Das ist wohl der Lauf des Lebens. Wenn man seine Katze im Zug mitnehmen will, dann trägt man die Verantwortung für dieses Tier. Niemand der Verantwortung trägt, lässt seine Katze an einem Bahnsteig frei laufen. SSKM Auch wenn es gelingt, in Zeitungen seine Geschichte erzählen zu dürfen kann man daraus keine Forderungen machen. Vorsicht und Umsicht und vorausschauende Handlung hätte das alles verhindern können.

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MySigma (2.473 Kommentare)
am 29.01.2023 09:48

Haben sie den Beitrag wirklich gelesen? Zum Thema "frei laufen"... Ich zitiere aus dem Beitrag:

"Der Kater Neko war seiner Besitzerin Georgia und ihrer 15-jährigen Tochter Melaina am 2. Jänner am Pariser Bahnhof Montparnasse entwischt. Er sprang ..."

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Gabriel_ (3.448 Kommentare)
am 29.01.2023 09:56

Stef hat ja geschrieben: "Wenn man seine Katze im Zug mitnehmen will, dann trägt man die Verantwortung für dieses Tier."

Sehe ich genauso. Verantwortung ist hier beim Besitzer des Tieres zu suchen.

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MySigma (2.473 Kommentare)
am 29.01.2023 11:17

Sie haben die Katze aber nicht frei laufen lassen. Sie ist _entwischt_.

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hepra66 (3.817 Kommentare)
am 29.01.2023 11:59

Dann muss man besser aufpassen!

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hasta (2.848 Kommentare)
am 29.01.2023 08:54

Das ein Tier von einem Zug überfahren wird soll öfter vorkommen, ist aber nicht vermeidbar.

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MySigma (2.473 Kommentare)
am 29.01.2023 09:50

Im Bahnhof vor den Augen der Besitzer? Stimmt das kommt definitiv häufig vor. So ein bis zwei Mal in der Woche. Da werden Hunde, Katzen und Hamster halbiert.

Ich bin fest davon überzeugt dass man sowas auch anders lösen hätte können.

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ruhigblut (1.337 Kommentare)
am 29.01.2023 10:02

Stimmt, indem die Besitzer dafür sorgen, dass ihre Katze sicher verwahrt ist!!!
Aber das ist die heutige Vollkoaskogesellschaft, ich passe nicht auf und jemand anderer ist Schuld!!!!

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hepra66 (3.817 Kommentare)
am 29.01.2023 08:16

Die Welt steht nicht mehr lange.

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