Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Von 6 Klimadiensten bestätigt: 2023 war wärmstes Jahr

Von nachrichten.at/apa, 12. Jänner 2024, 19:29 Uhr
Europa stöhnt unter Hitze, Bränden und Dürre
Europa stöhnte im Sommer unter der Hitze Bild: APA/AFP/INA FASSBENDER

GENF. Die Weltwetterorganisation (WMO) hat die rekordhohe globale Durchschnittstemperatur für das Jahr 2023 offiziell bestätigt.

Sie gab den Wert nach Auswertung von sechs verschiedenen Messreihen am Freitag mit 1,45 Grad über dem vorindustriellem Niveau (1850-1900) an. Alle sechs Institute hätten 2023 als heißestes Jahr eingestuft. Die neue WMO-Chefin Celeste Saulo warnte, dass dieses Jahr einen neuen Rekord bringen könnte.

Bisher war 2016 das heißeste Jahr seit der Industrialisierung. Die globale Durchschnittstemperatur lag damals rund 1,29 Grad höher. 2022 war es 1,15 Grad wärmer als vor der Industrialisierung.

Lesen Sie zum Thema aus dem Archiv:

Der europäische Klimadienst Copernicus hatte die global gemittelte Durchschnittstemperatur für 2023 diese Woche mit 1,48 Grad angegeben. Die WMO hat für ihre Berechnung zusätzlich Messreihen von drei amerikanischen und zwei britischen Instituten ausgewertet. Sie gibt die Messunsicherheit jeweils mit plus/minus 0,12 Grad an. Die tatsächliche Durchschnittstemperatur dürfte laut WMO bei 15,09 Grad gelegen sein. Dabei sei die Messunsicherheit aber merklich größer.

überblick
Hitze und Dürre waren weltweit ein Problem Bild: APA/AFP/NOAH SEELAM

El Niño beeinflusste Temperaturen

WMO-Chefin Saulo verwies darauf, dass das natürliche Wetterphänomen El Niño die Temperaturen im vergangenen Jahr beeinflusst hat. Es sorgt alle paar Jahre für einen Anstieg der Wassertemperaturen in Teilen des Pazifiks und höhere Lufttemperaturen. Sein Gegenstück La Niña drückt die Temperaturen.

  • Video aus dem Archiv: Klimawandel: Immer mehr Hitzetage

"Dass bis Mitte 2023 aus dem abkühlenden La Niña ein wärmender El Niño wurde, zeigt sich deutlich im Temperaturanstieg des letzten Jahres", teilte Saulo mit. "Da El Niño normalerweise die größten Auswirkungen auf die globalen Temperaturen hat, nachdem er seinen Höhepunkt erreicht hat, könnte es 2024 noch heißer werden." Die US-Wetterbehörde NOAA rechnet mit einem Abschwächen des El Niño im Laufe des Frühjahrs.

Unwahrscheinlich, dass es 2024 noch heißer wird

Die Wahrscheinlichkeit, dass 2024 noch wärmer werde als 2023, sei nicht besonders hoch und liege derzeit bei eins zu drei, hieß es am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz der US-Raumfahrtbehörde NASA und der US-Klimabehörde NOAA. Die Wahrscheinlichkeit, dass 2024 unter die fünf wärmsten bisher gemessenen Jahre fallen werde, liege jedoch bei 99 Prozent.

WMO-Chefin Saulo rief die Weltgemeinschaft auf, den Klimawandel entschiedener einzudämmen. Dazu seien drastischere Einschnitte bei den klimaschädlichen Treibhausgasemissionen und ein schnellerer Übergang zu erneuerbaren Energien nötig. "Der Klimawandel ist die größte Herausforderung für die Menschheit", sagte sie.

mehr aus Weltspiegel

Misshandlungen: Vernichtendes Zeugnis für König Charles' Internat

Hohe Hitze bei Hadsch: Diplomaten sprechen von 570 Toten

Schneemangel im Himalaya bedroht Trinkwasserversorgung der Region

Boot mit elf Leichen von Migranten auf Lampedusa eingetroffen

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

10  Kommentare
10  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
Utopia (2.829 Kommentare)
am 14.01.2024 10:37

Na und? Jeder gemessene Wert hat einen Spitzenwert nach oben oder nach unter. Das Klima schwankt, seit es auf der Erde ein Klima gibt. Vor 1000 Jahren hat man im Salzkammergut Wein angebaut. Weil es kälter war?
Ob die Maßnahmen, die uns von der Politik oktroyiert werden, einen Nutzen haben, ist bis heute unbewiesen. Sinnvoller wäre es, wenn jedes Land sich selbst klimafit macht, z.B. mehr Bäume in verbautem Gebiet anbauen und die Zuwanderung stoppt. Die höhere Bevölkerungszahl erschwert die Versorgung der Bevölkerung mehr als die höheren Temperaturen.

lädt ...
melden
antworten
NedDeppat (14.313 Kommentare)
am 12.01.2024 21:05

Heizen bis Ende April/ Anfang Mai, und
minus 15 im Dezember.
Nun frier ich mir aktuell bei minus 5 den A.... ab, werde sicher kein CO2 einsparen, CO2 für die Produkton nach China oder sonst wo hin verlagern oder gar Insekten für die Klimarettung essen, und das solange ich lebe.

lädt ...
melden
antworten
( Kommentare)
am 12.01.2024 21:10

Und die klimakleber die ja dafür kämpfen das die Umwelt besser? Anders? wird sitzen daheim vor der Heizung 😁😁

Im Winter muss ja ja nicht demonstrieren
Made my day

Und wie unten schon geschrieben, die Natur macht was sie will. Ned der Mensch

lädt ...
melden
antworten
BlackG (62 Kommentare)
am 12.01.2024 20:28

Beim Titel hat wohl die Autokorrektur zugeschlagen.

lädt ...
melden
antworten
BlackG (62 Kommentare)
am 13.01.2024 10:32

(Inzwischen passt's)

lädt ...
melden
antworten
StevieRayVaughan (3.377 Kommentare)
am 12.01.2024 20:25

Wird nicht lang dauern bis sich die üblichen blaunen einschlägigen Klimawandelleugner - sorry, neudeutsch "-Skeptiker" melden, die auf Grund ihres "Hausverstandes" mehr zu wissen glauben, wie alle Wissenschaftler des IPCC. ("alles Trotteln, die mit an den Haaren herbeigezogen Pseudoargumenten ideologiegetrieben eine ideologiegetrieben eine linkslinkgrüne Gutmenschen-Diktatur errichten wollen").

Ich wette, dass sich inbesondere better, 2g4y, Automobil & Co einschlägig betätigen werden - hält wer dagegen?

lädt ...
melden
antworten
NedDeppat (14.313 Kommentare)
am 12.01.2024 21:09

Schlimm genug Super Roter V...., wenn sie gleich vorne weg dran sind.

Jeder der von ihnen Genannten bzw Angesprochenen ist für mich glaubwürdiger. Sorry, ist aber Fakt

lädt ...
melden
antworten
Utopia (2.829 Kommentare)
am 13.01.2024 09:32

@StevieRayVaughan
mehr wissen wie alle Wissenschaftler oder als alle Wissenschaftler

Es gibt keine einheitliche Meinung der Wissenschaftler. Die Politiker picken sich die Meldungen heraus, die am besten in ihr Konzept passen und die Journalisten verbreiten dann nur diese Meldungen. Leute wie Sie glauben dann, dass diese Informationen die einzig richtigen sind.
Übrigens, jeder der schon ein paar Jahrzehnte auf der Welt ist merkt, dass es wärmer geworden ist. Man ist kein "Klima"leugner, wenn man anzweifelt, dass die von der Klimadiktatur ausgegebenen "Vorschriften" wirkungslos sind.
Noch was, es gibt auch Menschen, die nicht automatisch die Meinung ihrer Lieblingspolitiker für die einzige Wahrheit halten, sondern sich in über diverse Medien informieren und eine eigene Meinung bilden.

lädt ...
melden
antworten
Kukilein (509 Kommentare)
am 12.01.2024 20:21

Naturschutz ist auch wichtig nicht nur Klimaschutz!!

lädt ...
melden
antworten
( Kommentare)
am 12.01.2024 19:46

Und wenn es 1000 bestätigen. Es ist halt so. So ist die Natur. So ist das Leben. Wir agieren die Umwelt reagiert.
Nur weil es der Spezies Mensch Ned passt, ist es Ned schlecht.

Und selbst wenn die Menschen irgendwann aussterben. Der Natur ist es egal. Sie macht weiter wie sie will.

lädt ...
melden
antworten
Aktuelle Meldungen