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8 wichtige Erdsysteme drohen zu kippen

Von nachrichten.at/apa, 06. Dezember 2023, 07:31 Uhr
Grönland
Zu den derzeit bereits bedrohten Kippsystemen zählen die Autoren des Berichts unter anderem den Eisschild auf Grönland. Bild: OLIVIER MORIN (APA/AFP/OLIVIER MORIN)

BERLIN. Der Welt droht einem Forschungsbericht zufolge in den kommenden Jahren das Überschreiten von insgesamt acht für das Weltklima wichtigen sogenannten Kipppunkten.

Neben fünf bereits jetzt bedrohten sogenannten Kippsystemen könnten drei weitere bei einer Erderwärmung von mehr als 1,5 Grad in den 2030er Jahren bedroht sein, erklärte das am Bericht beteiligte Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Der Bericht sieht jedoch auch Chancen auf "positive Kipppunkte".

Einer der Hauptautoren des Berichts, PIK-Forscher Sina Loriani, erklärte, das Überschreiten von Kippsystemen könne "grundlegende und mitunter abrupte Veränderungen auslösen". Diese könnten "das Schicksal wesentlicher Teile unseres Erdsystems für die nächsten Hunderte oder Tausende von Jahren unumkehrbar bestimmen".

An der von der britischen Universität Exeter geleiteten Arbeit waren laut PIK mehr als 200 Forscher beteiligt. Es sei der "bisher umfassendste Überblick über Kipppunkte im Erdsystem", erklärte PIK-Forscher Loriani.

Kipppunkte sind, wenn bestimmte Klima-Phänomene Schwellen überschreiten

Von Kipppunkten sprechen Klimaforscher, wenn bestimmte Klima-Phänomene Schwellen überschreiten, ab denen sie sich nicht mehr umkehren lassen. Zu den derzeit bereits bedrohten Kippsystemen zählen die Autoren des Berichts unter anderem den Eisschild auf Grönland und die subpolare Wirbelzirkulation im Norden des Atlantischen Ozeans. Zu den ab den 2030ern möglicherweise zusätzlich bedrohten Systemen gehören demnach nördliche Wälder, Mangroven und Seegraswiesen.

Die Analyse verdeutliche, dass der gegenwärtige Klimawandel "grundlegende Veränderungen in Schlüsselelementen des Erdsystems" verursachen könnte, erklärte PIK-Forscher Jonathan Donges. Diese könnten aufgrund ihrer Auswirkung auf menschliche Gesellschaften wiederum zu "gewaltsamen Konflikten oder dem Zusammenbruch politischer Institutionen" führen.

Auch Chancen für "positive Kipppunkte"

Die Autoren des Berichts sehen dem PIK zufolge jedoch auch Chancen für sogenannte "positive Kipppunkte", die entscheidend dabei sein könnten, um "den Planeten zu stabilisieren und negative Auswirkungen von Erdsystem-Kipppunkten auf Gesellschaften zu vermeiden". Solche "nichtlinearen Veränderungen" seien bereits heute auf den Märkten für erneuerbare Energien und Elektrofahrzeuge zu beobachten. Zudem könnten politische Entscheidungen diese "abrupten" positiven sozialen und technologischen Veränderungen auslösen.

Der Bericht zu den Kipppunkten soll am Mittwochvormittag (Ortszeit) auf der derzeit laufenden Weltklimakonferenz COP28 in Dubai vorgestellt werden.

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97  Kommentare
97  Kommentare
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Zukunft140 (205 Kommentare)
am 07.12.2023 07:12

Mich würde vom blauen Parteischreiberling Betterthantherest einmal interessieren, wie deren Energiekonzept ist ? Gas ohne Ende vom Kriegsverbrecher Putin ? Förderung der ÖL- und Gasheizungen, damit ja keine Windräder herumstehen ? Kopf in den Sand, weil Klimawandel gibts eh nicht? Was kriegen Sie eigentlich für inzwischen über 32000 absurde Kommentare bezahlt ? Übrigens, in einem Punkt haben Sie recht. Der panische Atomausstieg in D, samt Kompensation durch Kohle, ist ein ideologischer Schwachsinn der Grünen.

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betterthantherest (33.385 Kommentare)
am 07.12.2023 08:27

Sie entdecken keine Lösungsvorschläge?

Dann sollten Sie weniger geifern und mehr den Inhalt erfassen.
z. B. steht in diesem Thread:

"Let's face it:
Wenn die Welt aus Kohle, Gas und Öl nicht mehr nützen will, dann ist Atomkraft die Lösung."

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betterthantherest (33.385 Kommentare)
am 07.12.2023 08:51

... wenn die Welt Energie aus kohle, ...

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oTTo001 (1.106 Kommentare)
am 07.12.2023 10:29

sehr toller Vorschlag und typisch blaun.
Hinter uns die Sintflut.
Jetzt nutzen vielleicht drei bis vier Generationen die "Vorteile" der Atomkraft - anstatt nachhaltig zu leben - und danach dürfen sich dann mehrere tausend Generationen mit dem Atommüll herumschlagen.
Was durchaus SEHR problematisch werden könnte - es ist ja nicht gesagt, daß die "Zivilisation" ihr derzeitiges Wissen behält und nicht in Unwissenheit zurückfällt.
Also better... Sie sind wirklich ein Vorzeige-Blauner. Bravo!

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betterthantherest (33.385 Kommentare)
am 07.12.2023 10:38

otto001

Wie sehen die Fakten aus:

heute 08:00 Uhr in Deutschland:
60 % Strom kommen aus Kohlekraft und Erdgas.

Die GRÜNE Technologie liefert:
Windkraft 66 GW installierte Leistung erzeugen lächerliche 2,1 GW Strom = 3,14 % des Strombedarfs
PV: 69 GW installierte Leistung liefern lächerliche 0,69 GW Strom = 0,33 % des benötigten Stroms.

Selbst wenn Sie ganz Deutschland mit PV und Windrädern zupflastern werden diese in den Wintermonaten nicht ausreichend und schon garnicht ausreichend stabile Erträge liefern.

Nachdem weder ich noch Sie bis jetzt keine schlagkräftige Speichertechnologie für Fotovoltaik- und Windstrom erfunden haben werden wir uns um eine leistungsfähige kontinuierlich arbeitende Stromproduktion umschauen müssen. Noch dazu wenn die GRÜNE Mobilität und auch das GRÜNE Heizen zukünftig auf Strom aufgebaut sind.

Muss einen nicht gefallen. Ist aber so.

Realität schlägt GRÜNE Ideologie.

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oTTo001 (1.106 Kommentare)
am 07.12.2023 10:46

@better:
wieder mal vor lauter geifern nicht richtig gelesen, oder?
...anstatt nachhaltig zu leben...
nicht, daß ich das persönlich jetzt unbedingt voll machen würde, aber anstatt ständig herumzujammern, dass wir so viel energie brauchen und daher atom bla bla bla... könnte man ja mal darüber nachdenken, wie es vielleicht möglich wäre, ein bissl weniger energie zu verbrauchen.
passt aber nicht ins blaune bild. weil da ist es natürlich viel populärer und einfacher, auf die GRÜNEN hinzuhauen. is ja auch logisch. wenn man in österreich stimmen gewinnen möchte, muss man sie von jemandem holen. und da bieten sich die GRÜNEN halt sehr gut an. weil für alles, was einem nicht passt, kann man die sehr super verantwortlich machen. anstatt zb den herren im kreml und die dadurch - und durch die gier vieler - verursachte kostensteigerung auch nur zu erwähnen.

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betterthantherest (33.385 Kommentare)
am 07.12.2023 10:49

otto001

nachhaltig leben wird nicht ohne Energie auskommen.
auch nicht ohne weniger Energieverbrauch.
Verzichten Sie z. B. auf Heizen im Winter?

die grüne Pipi-Langstrumpf-Politik - ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt - scheitert halt an der Realität.

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reibungslos (14.277 Kommentare)
am 07.12.2023 17:48

Österreich steht mit seiner seit Zwentendorf von den Medien antrainierten Atomangst ziemlich einsam da. In keinem anderen Land der Erde wird Atomkraft so stark abgelehnt. Das sollte uns auch einmal bewusst werden. In jedem Fall werden wir anstatt zu frieren den tschechischen Atomstrom dankend annehmen.

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chemetsberger (619 Kommentare)
am 09.12.2023 19:55

Schwachsinn ..
Zwentendorf hat eine Mehrheit der Österreicher abgelehnt ...die seither immer größer geworden ist.
Wir in Österreich haben zusätzlich Wasserkraft, PV wird nimmer mehr, Speicher in den Bergen bzw Batterien ...
Genug Möglichkeiten also für die Zukunft ..alles andere ist Schwarz/Blau malerei
Ihr Ewiggestrigen und Technologie-/Fortschrittverweigerer

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chemetsberger (619 Kommentare)
am 09.12.2023 19:47

Atomsteom ist out... weshalb checken sie das nicht

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Rizzitelli20 (1.045 Kommentare)
am 07.12.2023 07:02

Der Wald stirbt, FCKW, Ozonloch, Pumpe -Düse Diesel, Diesel Abfrackprämie, Dieselfahrverbot, Kleinmotoren 1.1l, SUVs & Comeback grosser Motoren, Massenvernichtungswaffen, 1 Million Tote später doch keine Massenvernichtungswaffen gefunden, Atomausstieg, Atomstromzukauf, Gasembargo, Überteuerter Gaszukauf, Helmelieferungen/ Waffenlieferungen, Impfpflicht/Ausgangssperre- Neue Coronaeinstufung auf Eigenverantwortung, 2020/21 kein einziger Grippetoter (AGES)

Wer die Zeitung öffnet und TV an macht wird wohl nicht schlauer, eher verblödeter

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betterthantherest (33.385 Kommentare)
am 06.12.2023 18:14

Kipppunkte

Was als Wissenschaft verkauft wird ist in Wahrheit beinhartes Lobbying um eine Energiewende auf Kosten der breiten Bevölkerung und zugunsten weniger Superreicher durchzudrücken.

Die Kupppunktetheorie hat mit Wissenschaft soviel zu tun wie eine Kuh mit Eislaufen.

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aufjedenfallgutmensch (212 Kommentare)
am 07.12.2023 09:20

Wenn man keine Ahnung von Wissenschaft hat, dann sollte man sie auch nicht beurteilen. Was du schreibst ist einfach falsch.

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Automobil (2.077 Kommentare)
am 07.12.2023 09:30

AUFJEDENFALLGUTMENSCH

...sagt ein Gutmensch. Finde den Fehler

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aufjedenfallgutmensch (212 Kommentare)
am 07.12.2023 10:32

Automobil hat eine "Meinung" zum Thema Klimawandel - finde den Fehler. Zufällig bin ich halt Wissenschaftler.

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betterthantherest (33.385 Kommentare)
am 07.12.2023 10:40

wie Wissenschaft heutzutage abläuft und wer sich aller Wissenschaftler nennt, das hat spätestens Corona eindrucksvoll vor Augen geführt.

Corona hat bewiesen wie Wisssenschaft unglaubwürdig wird.

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aufjedenfallgutmensch (212 Kommentare)
am 07.12.2023 10:44

Und ich kann mich nur wiederholen. Wenn man keine Ahnung hat, sollte man es unterlassen zu urteilen. Dein Posting zeigt einfach, dass du keine Ahnung hast, wie Wissenschaft funktioniert.

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betterthantherest (33.385 Kommentare)
am 07.12.2023 10:52

Wissenschaft funktioniert auf jeden Fall nicht so wie bei Corona.
Dass nämlich der Politik oder dem gesellschaftlichen Mainstream genehme Studien gut sind - und andere Ergebnisse nicht einmal zur Diskussion zugelassen werden.

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aufjedenfallgutmensch (212 Kommentare)
am 07.12.2023 11:09

Wenn die Ergebnisse nachgewiesener Blödsinn sind bzw. wissenschaftlichen Standards nicht standhalten, werden die auch nicht miteinbezogen. Das war so bei corona und ist nix anderes beim Klimawandel. Was zb. FPÖ und der neue Lieblingsendet der Österreicher:innen servustv von sich geben, gehört in die Kategorie faktenbefreiter Schwachsinn.

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betterthantherest (33.385 Kommentare)
am 07.12.2023 11:16

was Schwachsinn ist, das bestimmen Sie.
Eh klar.

Genauso funktioniert Wissenschaft NICHT.

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aufjedenfallgutmensch (212 Kommentare)
am 07.12.2023 11:19

Ich bestimme gar nichts. Aber die Mehrheit der Wissenschaftlichen community via peer Review.

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betterthantherest (33.385 Kommentare)
am 07.12.2023 13:43

eine Peer Review hatte übrigens auch ergeben, dass Galileo Galilei mit seinem heliozentrischem Weltbild Unsinn verbreiten würde .... .

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LASimon (10.889 Kommentare)
am 07.12.2023 16:09

Welche "peers" haben denn Galilei's Theorie "reviewed"?

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aufjedenfallgutmensch (212 Kommentare)
am 07.12.2023 11:18

Btw. Bzgl Atomkraft stimme ich dir übrigens zu. Ohne diese werden wir den turn around nicht schaffen.

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Automobil (2.077 Kommentare)
am 06.12.2023 12:42

In der EU geht der CO2-Ausstoß um 7,4% zurück, währenddessen er in China um 4% steigt.
Die Grünen betrieben bei uns eine Politikgegen die Wirtschaft, wodurch mehr und mehr Firmen aus der EU nach China abwandern und dort ihr Zeug viel schmutziger produzieren als bei uns. Zudem verlieren wir dadurch unzählige Arbeitsplätze. Was hat man dadurch Gutes erreicht? GAR NICHTS!!!

Die Grünen schießen sich mit ihrer Politik somit selber ins Knie und gefährden unsere Wirtschaft und unseren erarbeiteten Wohlstand etc. Die Grünen müssen daher schleunigst weg!

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Natscho (3.582 Kommentare)
am 06.12.2023 12:58

Es gibt keinen Klimawandel
Und wenn es einen Klimawandel gibt, ist der nicht menschengemacht
Und wenn er menschengemacht ist, ist er nicht so schlimm
Und wenn er schlimm ist, können wir nichts dagegen tun
Und wenn wir etwas tun können, sollen es zunächst die anderen machen <-- you are here

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Automobil (2.077 Kommentare)
am 06.12.2023 13:03

NATSCHO

du besitzt eine interessante Herangehensweise: wir in der EU verringerten den CO2-Ausstoß um 7,4%, trotzdem sind wir die bösen. China erhöht ihn um 4% und ist brav und unschuldig?😅

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schubbi (2.732 Kommentare)
am 06.12.2023 14:27

Stammen ihre Kommentare aus einer WORD-Kopiervorlage, weil sie in jedem Thread zu lesen sind ?

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Automobil (2.077 Kommentare)
am 06.12.2023 14:39

SCHUBBI

Erstens: nein, aber sie treffen halt bei mehreren Artikeln zu

Zweitens: Hier ist nicht das Kopieren von Kommentaren das Thema, sondern etwas ganz anderes. Gerne können Sie sich bei der Diskussion mit sinnvollen Argumenten einbringen

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docholliday (7.810 Kommentare)
am 06.12.2023 12:26

Es gibt keinen Klimawandel.
Das will man uns genau so einreden, als wie die Erde eine Kugel sei!
Leute, die Erde ist flach!😁

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Gugelbua (31.641 Kommentare)
am 06.12.2023 11:32

der Klimawandel ist ein periodisches Ereignis das unweigerlich eintrifft auch wenn gigantische Konzerne in ihrer Gier damit noch Milliarden scheffeln

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Natscho (3.582 Kommentare)
am 06.12.2023 12:06

Es gibt keinen Klimawandel
Und wenn es einen Klimawandel gibt, ist der nicht menschengemacht <-- you are here
Und wenn er menschengemacht ist, ist er nicht so schlimm
Und wenn er schlimm ist, können wir nichts dagegen tun
Und wenn wir etwas tun können, sollen es zunächst die anderen machen

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LASimon (10.889 Kommentare)
am 06.12.2023 15:27

Selbstverständlich gab es in der Erdgeschichte immer Wärme- und Kälteperioden. Die Übergänge dauerten aber viele Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende. Das erleichterte die Anpassung. Die jetzige Erwärmung läuft dagegen im Zeitraffer ab.

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betterthantherest (33.385 Kommentare)
am 06.12.2023 11:15

Let's face it:

Wenn die Welt aus Kohle, Gas und Öl nicht mehr nützen will, dann ist Atomkraft die Lösung.

Daher ist es auch kein Zufall dass sich ganz aktuell in Dubai mehr als 20 Nationen zum massiven Ausbau der Atomkraft zusammen geschlossen haben.

Muss einem nicht gefallen, ist aber so.

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reibungslos (14.277 Kommentare)
am 06.12.2023 11:30

Das Problem mit der Atomkraft ist, dass sie kompliziert ist. Die meisten Länder der Erde sind nicht in der Lage, solche Kraftwerke zu bauen und zu betreiben. Und selbst in den hoch entwickelten Ländern gibt es nur wenige Unternehmen, welche die nötige Kompetenz besitzen. Diese Kompetenz wurde zudem die letzten 30 Jahre stark vernachlässigt. Will man sich nicht wieder völlig von den Chinesen abhängig machen, muss muss eine neue Nuklearindustrie aufbauen, was viele Jahre dauert. Und dann wäre noch das Problem mit dem Uran, das bei vielen Kraftwerken bald Mangelware sein würde. Alternative Konzepte wie Schnelle Brüter haben sich nicht bewährt und bergen wegen der vielen Transporte von radioaktivem Material zwischen Kraftwerken und Wideraufbereitungsanlagen große Sicherheitsrisiken.

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betterthantherest (33.385 Kommentare)
am 06.12.2023 11:32

reibungslos

Sie beschreiben die Nachteile der Atomkraft sehr gut.

Trotzdem wird die Atomkraft die Lösung sein, wenn wir auf Gas, Öl und Kohle verzichten wollen.

PV und Windkraft wird nicht annähernd die notwendige Leistungsfähigkeit und vor allem Zuverlässigkeit liefern können.

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Ekra (318 Kommentare)
am 06.12.2023 11:13

Die klimatischen Verhältnisse auf der Erde haben sich immer verändert, weil sonst gäbe es den Menschen gar nicht! Leider ist diese Entwicklung (Menschen) aus dem Ruder gelaufen und wird halt die nächsten Jahrzehnte, Jahrhunderte bzw. Jahrtausende wieder korrigiert! Ist gut so!

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diwe (2.282 Kommentare)
am 06.12.2023 10:58

Ich verstehe einfach nicht, warum wieder einige (eh die Bekannten) von Panikmache schreiben. Es ist nun mal wie es ist. Die Erde hat sich noch nie so schnell erwärmt, wie in den letzten 100 Jahre. Da helfen auch keine Argumente, wie "Messgeräte gibt es erst seit 260 Jahren". Aufgrund von Bohrkernuntersuchungen lässt sich leicht festellen, wie schnell oder langsam sich das Klima im Laufe der letzten Jahrmillionen verändert hat. Aber Panikattacken muss man wegen der aktuellen Meldungen sicher keine haben.

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reibungslos (14.277 Kommentare)
am 06.12.2023 11:36

Und weil die Erwärmung so rasch fortschreitet, müsste man ebenso rasch radikale Gegenmaßnahmen setzen, was aber einen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenbruch nach sich ziehen würde und daher nicht einmal die hartgesottensten Klimaaktivisten wollen. Somit werden wir auch in den kommenden Jahrzehnten in der dauernden Panikschleife verharren müssen.

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Utopia (2.300 Kommentare)
am 06.12.2023 12:17

@DIWE
Wieso behaupten Sie, dass sich die Erde noch nie so schnell erwärmt hätte? Können Sie dafür auch einen Beweis erbringen?

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Natscho (3.582 Kommentare)
am 06.12.2023 12:22

"In der Erdgeschichte gab es zwar auch Zeiten, in denen die globale Durchschnittstemperatur deutlich höher war als heute. Allerdings geschah diese Erwärmung in einem viel langsameren Tempo. Zum Beispiel erwärmte sich die Erde während des Pliozäns vor etwa 5 Millionen Jahren um etwa 4 Grad Celsius in einem Zeitraum von etwa 3 Millionen Jahren."

https://www.weltderphysik.de/gebiet/erde/nachrichten/2019/erderwaermung-global-und-rasant/

https://www.faz.net/aktuell/wissen/erde-klima/klimawandel-erde-erwaermt-sich-in-noch-nie-dagewesenem-tempo-18958045.html

https://www.tagesschau.de/ausland/asien/klimawandel-un-dubai-100.html

https://www.srf.ch/wissen/klimawandel/neue-studie-zum-klimawandel-die-globale-erwaermung-ist-beispiellos

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Natscho (3.582 Kommentare)
am 06.12.2023 12:23

Das ist ebenso wissenschaftlicher Konsens.
Siehe obrige Links. (Hoffe, die ÖNN lassen die Links diesmal zu)

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Natscho (3.582 Kommentare)
am 06.12.2023 12:24

Ansonsten: Google ist dein Freund.

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diwe (2.282 Kommentare)
am 06.12.2023 14:04

UTOPIA NATSCHO hat ja schon für Sie recherchiert, aber Sie können das auch selbst. Geben Sie bei Google einfach "Bohrkerne Klimawandel" ein und Sie haben jede Menge Links, wo Sie sich informieren können. Nebenbei, selbst die kürzesten Schwankungen von Warm- oder Kaltperioden erstreckten sich über Zeiträume von mehreren 10.000 Jahre, keine 100 wie derzeit.

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betterthantherest (33.385 Kommentare)
am 06.12.2023 10:29

Alles Panikmache.

die zugrundeliegenden Berechnungsmodelle stehen auf sehr wackeligen Füßen und sind selbst in wissenschaftlichen Kreisen höchst umstritten.

Der Verdacht - es geht um weitere Steuererhöhungen - ist nicht unbegründet.

Übrigens verdanken wir der GRÜNEN Energiewende aktuell einen Mehrausstoß von 30.000.000.000 Tonnen CO2 jährlich.

Wegen der Abschaltung der letzten deutschen Atomkraftwerke.

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diwe (2.282 Kommentare)
am 06.12.2023 10:46

Better.... Ihnen ist schon bekannt, dass die letzten deutschen Kernkraftwerke nur noch 6% des Gesamtstromverbrauchs der BRD erzeugt haben? Die Fehlentscheidung ist viel früher passiert, als alle in Fukushima-Panik geraten sind und gut funktionierende Reaktoren vom Netz genommen wurden.

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betterthantherest (33.385 Kommentare)
am 06.12.2023 10:49

DIWE

Die letzten 8 Reaktoren wurden von den GRÜNEN vom Netz genommen - diese haben zusammen knapp 15 % des gesamten deutschen Stroms produziert.

Wurde substituiert mit Kohlekraft.
Und GRÜNEN Frackinggas.

Vor ziemlich genau einem Jahr wurde Habeck (GRÜNE) von vielen Seiten gebeten, den Atomausstieg zumindest hinauszuzögern. Wurde von den GRÜNEN mit lachendem Gesicht abgelehnt. Auch diese 30 Mio Tonnen mehr CO2 waren den GRÜNEN egal.

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diwe (2.282 Kommentare)
am 06.12.2023 11:03

BETTER... Ich weiß zwar nicht, warum Sie ein Problem mit den GRÜNEN zu haben scheinen, aber um das Ganze mal korrekt dazustellen:

1. die im Jahr 2000 getroffene Vereinbarung der rot-grünen Bundesregierung mit den vier deutschen Kernkraftwerksbetreibern, die deutschen Kernkraftwerke nach dem Erzeugen bestimmter Strommengen abzuschalten (auch „Atomkonsens“ genannt) oder

2. die Entscheidung des Deutschen Bundestages vom 30. Juni 2011, die im Herbst 2010 beschlossene Laufzeitverlängerung rückgängig zu machen, acht Kernkraftwerke dauerhaft abzuschalten und die übrigen neun spätestens zu bestimmten Zeitpunkten dauerhaft abzuschalten (Dreizehntes Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes (AtG)). Diese atompolitische Kehrtwende (Details siehe unten) beschloss Bundeskanzlerin Angela Merkel einen Tag nach Beginn der Nuklearkatastrophe von Fukushima (Japan) im März 2011, später auch ihr Kabinett, der Bundestag und der Bundesrat.

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betterthantherest (33.385 Kommentare)
am 06.12.2023 11:08

DIWE

Sie verschweigen ganz bewusst, dass die Alternative zu den Atomkraftwerken Gas aus Russland war.

Nun ist dieses Gas aus Russland aus politischen Gründen nicht mehr gewollt.

Also wäre die aktuelle deutsche Bundesregierung in der Pflicht gewesen, die Atomkraftwerke zumindest für einige weitere Jahre noch am Netz zu lassen.

Haben die GRÜNEN abgelehnt.
Einige GRÜNE haben sogar öffentlich die Champagnerkorken anlässlich der Abschaltung des letzten AKWs knallen lassen.

Geknallt hat es auch bei den Strompreisen - diese sind in D und in A durch die Decke geschossen.

Anders übrigens in Finnland - dort sind die Strompreise nach Inbetriebnahme eines neuen AKW extrem gefallen.

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Natscho (3.582 Kommentare)
am 06.12.2023 11:10

Die Kosten eines AKWs sind in der Regel deutlich höher als die Kosten von Windrädern. Eine Studie des Deutschen Bundestags aus dem Jahr 2022 kommt zu dem Ergebnis, dass die durchschnittlichen Gestehungskosten von Strom aus einem neuen Atomkraftwerk in Deutschland bei 42,2 Cent pro Kilowattstunde liegen. Die Gestehungskosten von Strom aus Windkraftanlagen an Land liegen hingegen bei 8,1 Cent pro Kilowattstunde.

Die höheren Kosten für Atomkraftwerke sind auf eine Reihe von Faktoren zurückzuführen. Dazu gehören:

- Die hohen Baukosten: Der Bau eines Atomkraftwerks ist ein komplexes und aufwendiges Projekt, das hohe Investitionen erfordert.
Die langen Bauzeiten: Der Bau eines Atomkraftwerks dauert in der Regel mehrere Jahre.
- Die Kosten für den Rückbau: Atomkraftwerke müssen nach ihrer Stilllegung zurückgebaut werden. Dies ist ein kostenintensiver Prozess, der Jahrzehnte dauern kann.

zudem können AKWs nicht versichert werden.

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