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2023 wahrscheinlich wärmstes Jahr seit Messbeginn

Von OÖN, 30. November 2023, 19:54 Uhr
2023 wahrscheinlich wärmstes Jahr seit Messbeginn
Extreme Dürre war eine der Katastrophen des Jahres 2023. Bild: APA/AFP/FABRICE COFFRINI

DUBAI. Zum Auftakt der Weltklimakonferenz Beratungen über einen Fonds zum Ausgleich von Klimaschäden

Zum Auftakt der Weltklimakonferenz (COP28) in Dubai haben Klimaexperten der Vereinten Nationen einen vorläufigen Bericht vorgelegt, wonach das Jahr 2023 reihenweise Klimarekorde gebrochen hat. Es dürfte das wärmste Jahr seit der Industrialisierung werden.

Der Abstand zu den vorher heißesten Jahren 2016 und 2020 sei schon bis Ende Oktober so groß gewesen, dass November und Dezember daran praktisch nichts mehr ändern könnten, berichtete die Weltwetterorganisation (WMO) in ihrem vorläufigen Bericht.

Die Klimakonferenz begann gestern mit Beratungen über Katastrophenhilfen für arme Länder. Den Delegierten aus fast 200 Ländern lag ein Vorschlag vor, einen Fonds einzurichten, mit dem die Folgen von Klimakatastrophen wie Überschwemmungen oder Dürren bewältigt werden sollen.

Die Vereinigten Arabischen Emirate als Gastgeber wollen eine rasche Einigung auf den Katastrophenfonds, um damit den Weg für die anvisierte Verringerung des weltweiten CO2-Ausstoßes zu bereiten. Diplomaten erwarten, dass Deutschland, Dänemark und die Niederlande in den kommenden Tagen Beiträge für den Fonds ankündigen, sollte dieser eingerichtet werden.

Er wird seit Jahren von ärmeren Ländern gefordert. Auch die Europäische Union hat einen "substanziellen" Beitrag zugesagt, möchte aber, dass China und die Vereinigten Arabischen Emirate mitziehen. Der Leiter des COP28-Gipfels, Adnan Amin, will mehrere Hundert Millionen Dollar einsammeln.

Ein Knackpunkt der Verhandlungen ist die Überbrückung des Gegensatzes zwischen Industriestaaten und Entwicklungsländern. Letztere pochen auf ein Abkommen zum Ersatz fossiler Brennstoffe durch saubere Energie. Außerdem zögern viele nicht industriell entwickelte Länder, sich von fossilen Brennstoffen zu verabschieden, die ihrer Meinung nach für das Wachstum ihrer Volkswirtschaften notwendig sind.

Ein weiterer Schwerpunkt der COP28 ist eine Bilanz zum Stand der Bemühungen, die Erderwärmung zu begrenzen.

Österreich wird auf der COP28 durch Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) und Finanzminister Magnus Brunner (ÖVP) vertreten sein. Bundespräsident Alexander Van der Bellen musste seine Teilnahme krankheitsbedingt kurzfristig absagen.

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7  Kommentare
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Utopia (2.327 Kommentare)
am 02.12.2023 09:00

Wikipedia:
Als die größte Energiequelle liefert die Sonne pro Jahr eine Energiemenge von etwa 1,5 · 1018 kWh[8] auf die Erdoberfläche. Diese Energiemenge entspricht mehr als dem 10.000fachen des Weltenergiebedarfs der Menschheit im Jahre 2010 (1,4 × 1014 kWh/Jahr).

In Anbetracht dieser Zahlen zweifle ich, ob es auch nur den geringsten Einfluss hat, wenn ein paar Menschen kalt duschen oder in den kühleren Jahreszeiten die Heizung etwas runterdrehen.
Warum klärt niemand die Klimahysteriker auf?

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user_wp (75 Kommentare)
am 30.11.2023 21:42

"Klimafonds" - der war gut!

Wer zahlt? Wir!
Wer bekommt? Die äquatornahen Machthaber.

Wollen wir das?

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C.ronaldo (68 Kommentare)
am 30.11.2023 20:39

Es wird dem Klima sicher helfen wenn wir noch mehr Steuern zahlen, und veganes Essen kaufen das sich keiner leisten kann, Und kein Auto mehr fahren weil am Land ist der Öffentliche Verkehr auch sehr gut ausgebaut. Hauptsache die ungewählten Machthaber wie Ursula und der Herr Gueterres fliegen tausende Kilometer mit dem Jet um dort uns zu erklären das wir Schuld haben an einem Problem das es gar nicht gibt. Am Ende geht es nur um Macht, Geld und Kontrolle. Wer glaubt das einem Globalisten die Umwelt wichtig ist der ist entweder blöd oder blind auf beiden Augen.

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nangpu (1.623 Kommentare)
am 30.11.2023 20:12

Ich erinnere mich noch an die Klimakonferenz von Rio 1992. Der Klimawandel war da schon ein Thema.

Und - was haben wir die letzten 30 Jahre dagegen unternommen?
Den Autobestand (Verbrenner) in Ö verdoppelt, noch bis vor wenigen Jahren neue Ölheizungen eingebaut und Fernreisen wurden richtig In.
Und welche Lösungen gibt es; ach ja z.B.: "Deckel auf den Kochtopf" !?

Heute: Bis zu 70.000 Delegierte auf dieser Konferenz!!

Ergebnis: Wahrscheinlich ähnlich wie 1992.

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Gabriel_ (3.378 Kommentare)
am 01.12.2023 07:22

"Heute: Bis zu 70.000 Delegierte auf dieser Konferenz!!"

Aber dafür dürfen diese auf klimatisierten Einkaufsstraßen flanieren nachdem sie ihre Privatjets auf dem kleinen Flughafen, welcher bis zu 1300 Jets aufnehmen kann, gelandet haben 😉

Danach noch in die Luxushotels mit klimatisierten Garagen, damit wir uns in zwei Wochen sagen lassen dürfen: "Deckel auf den Topf!"

Bravo

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Zeitungstudierer (5.524 Kommentare)
am 30.11.2023 20:08

Wahrscheinlich brauchen wir Europäer massiv höhere CO2 Steuern, damit die Jahre wieder kühler weden!
Wahrscheinlich geht es nur um das (Steuer) Geld der Menschen, wie immer und überall.

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Gabriel_ (3.378 Kommentare)
am 01.12.2023 08:26

Ganz sicher gehts um die neue Klimakirchensteuer (CO2)!

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