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Rivalen und Legenden der Formel 1

Von Peter Affenzeller  06. Juli 2019 00:04 Uhr

Rivalen und Legenden der Formel 1
Packende Rennen auf dem Red Bull Ring.

Formel 1 2019: Die aktuelle Auflage des Rennsport-Spektakels im OÖN-Test.

Mit einer Reihe spannender Neuerungen steht Formel 1 2019 am Start: Das legendäre Game kommt heuer mit einer "Legenden"-Edition mit dem Duell Ayrton Senna gegen Alain Prost oder den aktuellen Erzrivalen Sebastian Vettel und Lewis Hamilton. Spieler können sich bei TV-Interviews einen Namen machen, auch an Optik und Rennstrecken wurde vieles verbessert.

Neu ist auch, dass man sich als Rookie über die Formel 2 erst hocharbeiten kann und aktuelle Fahrer wie Lando Norris oder George Russell mit aufsteigen, wenn man in die Formel 1 wechselt. Die Wagen der Formel 2 sind schwieriger zu fahren, haben längere Bremswege und weniger Abtrieb. Je nach Leistung wird man am Ende der Saison Angebote verschiedener Formel-1-Teams erhalten und kann die Weichen für die weitere Karriere stellen.

Ungeduldige Gamer können die Formel 2 einfach überspringen und finden dann ein Motorsport-Paradies mit allen aktuellen Wagen, Fahrern und Strecken der Saison vor – plus die aus den Vorjahren bereits bekannten Einladungsrennen mit historischen Wagen und besonderen Schauplätzen.

Bessere Sicht in der Nacht

Grafisch überarbeitet wurden die Lichteffekte, die Sicht bei den Nachtrennen ist besser, die Umgebung dunkler, leider auch der Sprühnebel bei Regenrennen dichter. Wer sich in die Simulation vertiefen will, findet alle Möglichkeiten, sein Auto abzustimmen. Am Boxenfunk hat sich wenig geändert, die Interview-Fragen dagegen sind neu und vielfältiger. Wie gehabt beeinflussen die Antworten den Ruf des Teams und den Wert als Fahrer.

Um die Leistung des Autos sollte man sich von Anfang an kümmern: Wer nicht rechtzeitig in Haltbarkeit, Aerodynamik, Antrieb und Chassis des Wagens investiert, der fällt im Lauf der Saison zurück. Die nötigen Punkte dafür verdient man sich im Training und Rennen, mehr und schnellere Entwicklungen kann man bei Vertragsverhandlungen herausholen.

Mehrspieler-Rennen online funktionieren nach dem bekannten Prinzip: Das System sucht einigermaßen passende Konkurrenten aus, wer zu brutal fährt, kann "gekickt" werden. Ein Minuspunkt im Motorsport-Himmel ist leider immer noch die MFA: Die Multifunktionsanzeige sollte eigentlich Fahrzeugeinstellungen im Rennen ermöglichen, ist aber so mühsam zu bedienen, dass man meistens einen Unfall baut, während man gerade am Controller verzweifelt herumdrückt und nach der richtigen Auswahl sucht.

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Peter Affenzeller

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