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Rosenkrieg zwischen ChatGPT-Entwickler OpenAI und Elon Musk

Von OÖN, 10. März 2024, 09:45 Uhr
Rosenkrieg zwischen ChatGPT-Entwickler OpenAI und Elon Musk
OpenAI-Chef Sam Altman wehrt sich gegen Klagen. (Apa/Afp/Caballero-Reynolds) Bild: APA/AFP/ANDREW CABALLERO-REYNOLDS

SAN FRANCISCO. Warum der Tesla-Chef das von ihm mitgegründete Unternehmen klagt und was alte E-Mails und Blogeinträge damit zu tun haben.

Im Silicon Valley, der kalifornischen Hochburg für Tech-Unternehmen, tobt ein Rosenkrieg. Hauptdarsteller sind Sam Altman, Mitgründer und Chef des ChatGPT-Entwicklers OpenAI, und Tesla-Chef Elon Musk.

Musk verklagt das Unternehmen, das er vor neun Jahren mitgegründet hat. OpenAI entspreche nicht mehr dem eigenen Namen und der ursprünglichen Vision, offen zu sein und künstliche Intelligenz (KI) zum Wohle der Menschheit zu entwickeln, lautete die Begründung des Unternehmers. In der Vorwoche hatte Musk Klage gegen OpenAI eingereicht.

Rosenkrieg zwischen ChatGPT-Entwickler OpenAI und Elon Musk
Elon Musk wirft der Firma OpenAI Vertragsbruch vor. (Apa/Afp/Wigglesworth) Bild: APA/AFP/POOL/KIRSTY WIGGLESWORTH

Die Retourkutsche folgte prompt, und zwar in einem in dieser Woche veröffentlichten Blogeintrag. Dort wies OpenAI Musks Vorwurf zurück, das Unternehmen sei nur auf Profit ausgerichtet. "Wir sind traurig, dass es so weit gekommen ist mit jemandem, den wir zutiefst bewundert haben", heißt es. Und weiter: "… jemand, der uns zu höheren Zielen inspirierte, uns dann sagte, dass wir scheitern würden, einen Konkurrenten gründete und uns dann verklagte, als wir begannen, ohne ihn signifikante Fortschritte in Richtung der Mission von OpenAI zu machen."

Tesla, Macht oder Ausstieg

Schon kurz nach der Gründung 2015, so schreibt es OpenAI im Blogbeitrag, sei den Gründern Sam Altman, Greg Brockman und Elon Musk bewusst geworden, dass sie viel mehr Geld für ihre Pläne benötigten, als sie ursprünglich dachten. Und schon 2017 wurde ihnen dann auch klar, dass sie so viele Milliarden brauchen werden, um eine KI zu entwickeln, die sie niemals als Non-Profit-Unternehmen einsammeln könnten. Es kam zu Zerwürfnissen, wie man trotzdem erfolgreich sein könnte.

Musk soll vorgeschlagen haben, OpenAI als Teil des Elektroautoherstellers Tesla weiterzuentwickeln oder ihm die volle Kontrolle als Chef zu geben. Das wollten Brockman und Altman laut dem Blogeintrag nicht.

In einem E-Mail von 2018 schrieb Musk dem Vernehmen nach: "Selbst die Aufbringung mehrerer hundert Millionen wird nicht ausreichen. Wir brauchen sofort Milliarden pro Jahr oder wir können es vergessen."

Inzwischen bekommt OpenAI Milliarden von Microsoft – wie auch Mistral AI. Die Mission von OpenAI ist es, wie in jedem Blogbeitrag und auf der Website gebetsmühlenartig betont wird, eine KI zu entwickeln, die allen Menschen zugutekommt. Als Beispiele führt das Unternehmen, dass Albanien seinen EU-Beitritt mit ChatGPT ausarbeitet und Island mit GPT-4 die eigene Sprache bewahren will. OpenAI ist finanziell abhängig von Microsoft, beide stellen Chatbots kostenfrei zur Verfügung, der Zugang zu den leistungsstärkeren Modellen ist kostenpflichtig. Doch auch diese Kosten decken wohl noch nicht die Betriebskosten sowie die Kosten für Entwicklung und Forschung.

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