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Am 21. Jänner heißt es beim Jägerball in Linz wieder „Waidmannsheil“

Von Reinhold Gruber, 14. Jänner 2023, 03:18 Uhr
Beim Oberösterreichischen Jägerball ist traditionell auch viel Jugend dabei. Bild: Volker Weihbold

LINZ. Nächsten Samstag zeigen die Gäste im Palais Kaufmännischer Verein ihre beste Tracht her.

Im vergangenen Jahr mussten die Organisatoren noch vor der Pandemie in die Knie gehen, doch heuer ist alles wieder angerichtet für den Oberösterreichischen Jägerball.

Am 21. Jänner werden im Palais Kaufmännischer Verein die Jagdhornbläsergruppen Bad Wimsbach/Neydharting und Schaunburg die Besucherinnen und Besucher in Dirndl, Lederhose und Trachtenanzug empfangen. Der elegante Traditionsball, veranstaltet von dem Hubertusclub Linz unter Altmeister Wolfram Berger und dem Jagdclub Diana unter Altmeister Peter Robatscher, kehrt mit einem Jahr Verspätung auf die große Bühne zurück. Normalerweise ist alle zwei Jahre „Jagdzeit“ in der Ballsaison.

Bewährtes braucht zwangsläufig keine gravierenden Änderungen. So hält es auch das Organisationsteam, das „in gewohnter Manier“, wie es heißt, einen stimmungsvollen Ballabend mit jagdlichem Flair bieten will. Mit anderen Worten: Wer schon einmal den Jägerball erlebt hat, weiß, was ihn dort erwarten wird. Ein Abend, der zwar im Zeichen der Jagd steht, aber keineswegs nur ein Abend für Jägerinnen und Jäger ist. Der Ball ist ein gesellschaftliches Erlebnis.

Das Flair ist jedenfalls waidmännisch, Tannenbäume und jagdliche Trophäen werden das Palais schmücken, in diversen „Rückzugsgebieten“, wie man die Bars nennen könnte, kann man sich nicht nur vom Tanzen erholen und Gespräche führen, sondern auch sein Talent mit dem Luftgewehr am Schießstand entdecken. Auf die Besten warten auch wieder Preise, die nach der Mitternachtseinlage mit den XX-Schuhplattlern aus Ried/Riedmark und der Scherhaufen-Musi vergeben werden.

Eröffnet wird der Ball um 20.30 Uhr (Einlass ab 19.30 Uhr) mit einer Choreografie der Tanzschule Horn. Danach können sich die Tanzfreudigen zur Musik des ptart-Tanzorchesters im Festsaal bzw. zur international bekannten Band „Die Trenkwalder“ im Parksaal ausleben. Ballende ist um 4 Uhr früh. 

  • Karten für den Jägerball gibt es über Ö-Ticket und im OÖ Heimatwerk an der Landstraße, Restkarten sind auch an der Abendkasse erhältlich.
  • Weitere Informationen: www.jaegerball-linz.at
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Autor
Reinhold Gruber
Lokalredakteur Linz
Reinhold Gruber

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4  Kommentare
4  Kommentare
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Bergbauer (1.768 Kommentare)
am 14.01.2023 11:01

Ich wünsche einen schönen Ball, viel Freude in der Natur beim edlen Weidwerk, und vielen Revieren so gute Jäger wie in meinem Wald, wo Naturverjüngung auch bei Tanne Buche und Ahorn bestens funktioniert.

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Stichling (370 Kommentare)
am 15.01.2023 06:15

Na hallo @Bergbauer, seit wann gilt denn das Töten von Geschöpfen Gottes als alleinige Lust noch als ein edles Werk? Der elitären Jagdgesellschaft, seit jeher von Adel, Grundbesitz und abgehobenem Bürgertum geprägt, geht es doch nur darum die vorweg (als immer zu niedrig) ausverhandelten Abschusspläne des BM, der LH u.d. BH´s als eine „von ganz Oben verordnete Direktive“ mit meist finanzpotenten Erfüllungsgehilfen umzusetzen. Aber wahrscheinlich kriechen Sie deshalb, damit der böse Isegrim bei ihren ungeschützten (ansonsten sehr arbeitsintensiven) vierbeinigen Almbewohnern diesem tollen Weidwerk doch auch zum Opfer fallen möge. Um ihre Naturverjüngung könnten Sie sich schon heute selbst kümmern, wenn ihre Altvorderen die schnell rentablen Fichtenwälder nicht so gefördert und der Biodiversität mehr Augenmerk geschenkt hätten.

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caber (1.956 Kommentare)
am 14.01.2023 07:22

Jagd als Hobby ist Töten als Hobby.

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Stichling (370 Kommentare)
am 14.01.2023 07:15

Immer wieder ein freudiges Ereignis, so ein Jägerball. Wäre meiner Meinung auch schön für die Jungjäger*innen, schon bei der Anreise zum Palais kaufmännischer Verein, flankiert auf beiden Gehsteigseiten der Linzer Bismarckstraße, a´la Grünau im Almtal, zahlreiche Rotwildhäupter als perfekten Empfang zu präsentieren. Natürlich artgerecht geknickt am Halswirbel, wie es sich halt so gehört. Bei der Speisenauswahl auf Seite 1 dann eine Präsentation in zartem Schweiß von erfüllten Abschussplänen der Bezirkshauptmannschaften. Da würden selbst die hartgesottensten Jagdhornbläser mit Tränen in den Augen dahinschmelzen. Um dann zu Hymnen u.a. wie „Sau tot“ bis in den frühen Morgen abzutanzen. Denn da wartet dann schon wieder der Hochstand auf unsere mutigen bewaffneten Landschaftsverteidiger*innen. Waidmannsheil!

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