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Volt, Watt und Fahrspaß

Von Von Thomas Grumböck, 09. Oktober 2010, 00:04 Uhr
Volt, Watt und Fahrspaß
Peugeots E-Auto „ION“ Bild: EPA

Die französischen Hersteller demonstrieren auf dem noch bis 17. Oktober laufenden Pariser Autosalon ihre Vormachtstellung bei Elektroautos. Renault, Peugeot und Citroen zeigen eine ganze Reihe von strombetriebenen Serienautos.

Die französischen Hersteller demonstrieren auf dem noch bis 17. Oktober laufenden Pariser Autosalon ihre Vormachtstellung bei Elektroautos. Renault, Peugeot und Citroen zeigen eine ganze Reihe von strombetriebenen Serienautos.

Mit Vollgas ins elektrische Zeitalter“, lautet die Botschaft, die alle drei französischen Hersteller auf dem Pariser Autosalon verkünden. Den mit Abstand größten Druck dabei macht Renault-Nissan-Konzernchef Carlos Ghosn. Fast scheint es, als ob der charismatische Automanager bei der Elektromobilität um jeden Preis die Führungsrolle übernehmen möchte.

Einige Konkurrenten düften von Ghosns Preispolitik jedenfalls geschockt sein. So wird das neue Renault-Vollelektroauto Fluence Zero Emissions (Z.E.) in Österreich nur 26.400 Euro (inklusive Steuern) kosten – ein Kampfpreis, der etwa den deutlich kleineren Mitsubishi i-MiEV um gleich 9500 Euro unterbietet. Allerdings ist in Ghosns Preismodell die Batterie nicht inkludiert. Für den Akku ist nämlich eine monatliche Miete von 79 Euro (inklusive Steuer) fällig.

Elektro-Limousine Fluence Z.E.

Der Fluence Z.E. basiert auf dem konventionellen Renault Fluence und reiht sich damit in der Mittelklasse ein. Die elektrische Variante misst 4,75 Meter und überragt damit das Schwestermodell mit Verbrennungsmotor um 13 Zentimeter. Dadurch gelang die Integration des auswechselbaren Batterieblocks hinter den Rücksitzen, ohne die Platzverhältnisse für die Fond-Passagiere einzuschränken. Der Kofferraum des Fluence Z.E. fasst familientaugliche 300 Liter. Der Radstand beträgt 2,7 Meter.

160 Kilometer Reichweite

Der Synchron-Elektromotor des Fluence Z.E. leistet 95 PS bei 11.000 Umdrehungen pro Minute. Das maximale Drehmoment liegt bei 226 Newtonmetern. Der Elektromotor wiegt 160 Kilogramm, der Lithium-Ionen-Akku mit einer Kapazität von 22 kWh kommt auf 250 Kilo. Die Reichweite des Fluence Z.E. beträgt mit voll aufgeladener Batterie und abhängig von Fahrstil und Einsatz von Nebenaggregaten wie Klimaanlage oder Heizung maximal 160 Kilometer.

Die Standardladung an der konventionellen Haushaltssteckdose mit 230 Volt Spannung dauert sechs bis acht Stunden. Mit dieser Methode lassen sich die Energiespeicher parkender Fahrzeuge aufladen, die beispielsweise über Nacht auf einem privaten Grundstück oder tagsüber auf einem Firmenparkplatz stehen. Ein Ladegerät, das mit Kraftstrom kompatibel ist und die Batterie in rund 30 Minuten auflädt, wird allerdings erst 2013 zur Verfügung stehen.

Der neue Fluence Z.E. wird 2011 in acht europäischen Märkten starten. Nach Österreich rollt der Stromer Anfang 2012 – ebenso wie der elektrisch betriebene Lieferwagen Kangoo Z.E. (Österreich-Preis: 20.000 Euro exklusive Mehrwertsteuer).

Kabinenroller für die Stadt

Renault zeigt in Paris noch zwei Elektro-Studien: den frech designten und elektrisch betriebenen Kabinenroller Twizzy Z.E. sowie den Kleinwagen ZOE. Interessant ist vor allem der ZOE, der in etwa so groß wie ein Clio ist und auf einer neuen, eigens für den Elektroantrieb entwickelten Plattform basiert. Der ZOE wird das erste vom neuen Renault-Chefdesigner Laurens van den Acker entworfene Serienauto sein. Das 1392 Kilo schwere Elektroauto mit 160 Kilometern Reichweite kommt 2012 auf den Markt.

Peugeot und Citroen zeigen in Paris den ION und den C-Zero. Die beiden Elektro-Serienautos stammen aus der Kooperation mit Mitsubishi und sind mit dem i-MiEV technisch ident. Die Österreich-Preise von ION und C-Zero werden Citroen und Peugeot in den nächsten Wochen bekannt geben.

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3  Kommentare
3  Kommentare
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woppl (4.948 Kommentare)
am 10.10.2010 13:41

im Alltag komplett untauglich

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( Kommentare)
am 09.10.2010 20:42

wäre so ganz verkehrt nicht !

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bert5018 (153 Kommentare)
am 09.10.2010 20:34

wenn sich die Stromspeicherung kostengünstig verwirklichen läst und die produktion aus Windenergie und Fotovoltaik ausreicht. Meinen Berechnungen zufolge würde der Strombedarf für die E-Mobilität von ganz Österreich ca. 20 Donaukraftwerken betragen und nicht wie behauptet wird von einem!

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