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Supermärkte und Drogerien: Wo sich die Preise verdoppelt haben

Von nachrichten.at/apa, 03. Mai 2023, 10:39 Uhr
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Vor allem im Drogeriebereich sind die Preise stark gestiegen. (Symbolbild) Bild: colourbox.de (GEPA pictures)

WIEN. Von Fischstäbchen bis hin zu Haarshampoo, Nagellack und Sonnenblumenöl: Die Arbeiterkammer hat einen Warenkorb zusammengestellt, der den massiven Preisanstieg bei Lebensmitteln und Drogerieartikeln zeigt.

Die Arbeiterkammer (AK) kritisiert, dass sich die Preise für günstige Lebensmittel und Drogeriewaren in den Handelsketten deutlich über der Inflationsrate verteuert haben. Die Preise einzelner Produkte hätten sich mehr als verdoppelt. Teilweise seien die günstigen Eigenmarken nicht mehr verfügbar, Konsumenten müssten daher auf die - teureren - Markenprodukte umsteigen.

Teuerung stärker als Inflation

Die AK hat einen eigenen Warenkorb mit den "preiswertesten Drogeriewaren, Lebens- und Reinigungsmitteln sowie Marken-Drogeriewaren und Marken-Lebensmitteln" zusammengestellt. Demnach seien die jeweils günstigsten Drogeriewaren heuer im April bei Bipa um ein Drittel, bei DM um ein Viertel und bei Müller um ein Fünftel teurer als vor einem Jahr. Bei Lebens- und Reinigungsmitteln habe es Verteuerungen zwischen einem Fünftel und einem Drittel gegeben - bei einer Inflation von 10 Prozent.

Wo sich die Preise verdoppelt haben

Bei einzelnen ausgewählten Produkten kritisiert die AK eine Verdoppelung des Preises. Das gelte beispielsweise für die Clever-Fischstäbchen bei Billa und Billa Plus, die nicht mehr im Angebot seien, das preiswerteste Alternativprodukt koste nun gut doppelt so viel wie das Billigprodukt vor einem Jahr. Bei Spar gebe es ein S-Budget Haarshampoo nicht mehr, die preiswerteste Alternative jetzt (im März) sei fast drei Mal so teuer. Bei Hofer zeigt die AK auf Sonnenblumenöl, das sich im Preis verdoppelt hat.

Nagellackentferner um ein Fünftel teurer

Noch massiver seien Preiserhöhungen im Drogeriebereich. Der billigste verfügbare Nagellackentferner bei Bipa sei mehr als fünfmal so teuer wie vor einem Jahr, bei DM hat die AK die günstigste angebotene Frischhaltefolie ins Visier genommen, die nun fünfmal so teuer sei wie vor einem Jahr. Bei Markenprodukten fand die AK maximale Preiserhöhungen von rund 70 Prozent.

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AK Preismonitor Lebensmittel 2023

AK Preismonitor Lebensmittel 2023

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25  Kommentare
25  Kommentare
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tulipa (3.359 Kommentare)
am 04.05.2023 11:08

Die Inflation wird uns noch länger erhalten bleiben, denn in der nächsten Lohnrunde werden die Arbeitnehmer wieder kräftige Lohnforderungen stellen, diese Kosten werden dann wieder die Inflation antreiben, man sieht es jetzt schon bei den Dienstleistungen.
Übrig bleiben werden dabei Gruppen, die von staatlichen Zuwendungen abhängig sind, auch Pensionisten, denn diese Leistungen werden sicher nicht laufend im nötigen Ausmaß erhöht werden.

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Infoplus (1.193 Kommentare)
am 04.05.2023 10:11

es sollte der Benzinpreis verdoppelt werden dafür diese Dinge was der Mensch wirklich brauch gesponsert werden

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groma (1.098 Kommentare)
am 03.05.2023 19:30

Dabei ist noch zu beachten, dass wir in Österreich seit jeher bei DM & Co. um etwa 100% teurer einkaufen als unsere deutschen Nachbarn.

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fai1 (6.069 Kommentare)
am 03.05.2023 13:45

Ich muss mich immer wieder über die Kommentare der Trolle amüsieren, die immer noch glauben dass die Regierung was machen soll.
Was soll die denn machen? Verkaufspreise vorschreiben?
MWST senken? Die werden doch nicht blöd sein und auf die zusätzlichen Einnahmen verzichten.
Wir sind jetzt dort wo GB seit einigen Jahren ist. Einige Verkaufskonzerne beherrschen den Markt und machen sich die Preise aus, sind aber nicht so blöd, dass man denen kartellrechtlich was nachweisen kann. Da war Österreich noch die Insel der Seligen. Nun hat sich das Blatt gewendet.

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LASimon (12.067 Kommentare)
am 03.05.2023 18:33

Hin und wieder ist es der BWB gelungen, aber mit jeder Strafe lernen die Handelskonzerne dazu. Dass der Einzelhandel in Österreich derart konzentriert ist, kann man ihm nicht vorwerfen; dafür haben die Konsumenten gesorgt, die eben nur mehr zu den grossen Anbietern einkaufen gingen.

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Gugelbua (32.177 Kommentare)
am 04.05.2023 09:28

auch meine Meinung, die Handvoll EU-Handelskonzerne haben die Politik fest im Griff genau wie Banken, es sind nun mal keine Sozialbetriebe weder für ihre Angestellten noch für Konsumenten😉

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KritischerGeist01 (4.952 Kommentare)
am 03.05.2023 13:17

An all jene, die permanent gegen die Regierung wettern:
Ähm, wo bleiben die konkreten Vorschläge der FPÖ?

Habe bisher KEINE EINZIGE ernst zu nehmende Idee der Blau-Schlümpfe gehört, wie man die Probleme lösen kann.

Einfach nur dagegen zu sein und zu hetzen, ist zu wenig.
Peinlich.

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Proking (2.663 Kommentare)
am 03.05.2023 13:44

Also gut, dann geht hinkünftig Rote Rübe oder Gamsbart Kümmerling wenn Blau-Schlumpf erlaubt ist.

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dachbodenhexe (5.735 Kommentare)
am 03.05.2023 12:28

Wenn die Teuerung bei den Gütern des täglichen Lebens stärker als die (theoretische) Inflation ist, dann stimmt doch bei der errechneten Inflation etwas nicht.

Der Bürger spürt die TATSÄCHLICHE Inflation im Geldbeutel, nicht die von der Regierung bereitgestellte theoretische!

Vor einigen Tagen ist die First Republic Bank durch JP Morgan Chase übernommen worden...... es handelt sich dabei um die zweitgrößte Bankeninsolvenz in den USA und dies läßt nichts Gutes im Bereich der Finanzen erwarten. Wir werden wohl alle bald den Gürtel viel enger schnallen müssen.

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ArtemisDiana (2.143 Kommentare)
am 03.05.2023 13:02

Liebe Dachbodenhexe, bevor Sie so einen Stuss Posten und als ungebildet outen: informieren Sie sich über den Warenkorb und der Berechnung der Inflation durch die Statistik Austria.

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dachbodenhexe (5.735 Kommentare)
am 03.05.2023 14:47

@ARTEMISDIANA der Warenkorb ist bekannt und es Ihnen wohl auch bekannt, dass die Waren welche in diesem Korb zur Berechnung der Inflation herangezogen werden, nicht den Waren entsprechen welche wir täglich kaufen und daher nenne ich diese Inflation theoretische Inflation.

Ein Kühlschrank zum Beispiel welcher Teil des Warenkorbs ist, hat derzeit eine Preissteigerung von nur rund 6% erfahren. Genau diese Zusammensetzung des Warenkorbs in Dinge die nicht jeder täglich braucht führt zu der derzeitigen Verzerrung zwischen gespürter und theoretischer Inflation. Das war übrigens immer schon so, aber die Regierung kann sich dadurch mit einer niedrigeren Inflation schmücken als sie wirklich ist.

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ArtemisDiana (2.143 Kommentare)
am 03.05.2023 16:15

Die Regierung hat damit nichts zu tun, sie stellt den Warenkorb nicht zusammen. Der ist wegen der Vergleichbarkeit EU-weit geregelt und die Produktgruppen sind gewichetet. Gerechnet wird von der Statistik Austria.

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LASimon (12.067 Kommentare)
am 03.05.2023 18:31

Es gibt unterschiedliche Warenkörbe. Der verlautbarte umfasst alle Güter in entsprechender Gewichtung: Nachdem ein Kühlschrank nicht jede Woche oder jedes Monat gekauft wird, hat er ein geringes Gewicht. Wovon Sie schreiben, sind die Warenkörbe für den Monats- bzw Wocheneinkauf. Diese Werte werden auch monatlich ermittelt, aber in den Medien selten erwähnt, weil kaum jemensch danach fragt.

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( Kommentare)
am 03.05.2023 12:00

Was man auch beobachten kann, nicht nur die Preise steigen sondern die Qualität fällt dabei.

Einkaufen nur noch was nötig ist und wenn möglich, beim lokalen Bauern.

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Caesar-in (3.874 Kommentare)
am 04.05.2023 09:57

... und die Packungsgrößen, besser gesagt deren Inhalte ändern sich. Von 250 g sind es auf einmal bei gleicher Umverpackung auf einmal nur 230 g. Als man kauft auch Luft ein.

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kiki27 (240 Kommentare)
am 03.05.2023 11:50

Gestern bei billa plus: 3er Packung ÖSTERREICHISCHE Paprika kosten 3,99! Muss ich mittlerweile mit 25% Pickerl kaufen, wie so vieles andere.....

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ArtemisDiana (2.143 Kommentare)
am 03.05.2023 13:05

Paprika würde ich jetzt noch gar nicht kaufen.

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amha (11.593 Kommentare)
am 04.05.2023 08:41

Die Verwendung der 25%-Pickerl haben ganz offensichtlich zahlreiche Mitbürger nicht nötig. Gestern, am letzten Gültigkeitstag blieben mir an der Kassa zwei dieser Pickerl übrig und ich bot sie dem Herrn hinter mir an. Dieser meinte, "danke, zahlt sich nicht aus"; die Dame hinter ihm lehnte mit ähnlicher Begründung ab. Ihr Beispiel zeigt anschaulich, dass man selbst bei einem Sackerl überteuerter Paprika einen Euro einsparen kann, wenn man nur will.

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transalp (10.365 Kommentare)
am 03.05.2023 11:12

Als Konsument wird man z.T. wirklich verar... veräppelt:
Viele der Kostensteigerungen sind wirklich nicht mehr nachvollziehbar.
Nicht alle, aber doch viele!

"Trittbrettfahrer" bei den Händlern- so nach dem Motto: "alle werden teurer, ich also auch, ob gerechtfertigt oder nicht. Und schlag noch etwas mehr drauf..."

Was macht diese Regierung? Der Wirtschaftsminister?
Versucht er da Gegenzusteuern?
Nein!
"Eh wurscht..."

Mich wundert es wirklich nicht mehr, dass immer mehr den amtierenden in der Regierung den Rücken kehren...!

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Juni2013 (10.341 Kommentare)
am 03.05.2023 11:50

"Was macht diese Regierung? Der Wirtschaftsminister?
Versucht er da Gegenzusteuern?"
TRANSALP, nicht immer sudern, konkreten Vorschlag bitte!

Die Kickl-FPÖ macht ja auch laufend konkrete Vorschläge was man gegen diese unverschämte Ausbeutung von uns allen machen kann.
In OÖ und NÖ, wo die FPÖ mitregiert, gibt es diese Ausbeutung der Konsumenten nicht. Da wird von der FPÖ mit aller Macht dagegengesteuert. Oder?

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transalp (10.365 Kommentare)
am 03.05.2023 12:09

Juni
Falls Sie es noch nicht mitbekommen haben- ich bin KEIN Freund der "Kickl-Fpö".
Ich meine, die Regierung tut zu wenig! Bis gar nix!
Am Beispiel Mietpreisbremse:
Die Regierung speist manche mit einmaligen Zuschüsse, "Zuckerl"ab, die sofort verpuffen, also wirkungslos sind !
anstelle die Sache ernsthaft und vor allem Nachhaltig anzugehen.

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transalp (10.365 Kommentare)
am 03.05.2023 12:12

Siehe zB den anderen Artikel von heute in dem oön:
https://www.nachrichten.at/3827230

Die Regierung macht nix oder zu wenig!

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LASimon (12.067 Kommentare)
am 03.05.2023 18:27

Beispiel Mietpreisbremse: Diese hätte die derzeitige Erhöhung auf einige Jahre aufgeteilt, sodass am Ende der gleiche Wert herausgekommen sein würde als ohne Bremse. Der Erhöhung der Richtwertmieten wäre dann jetzt nicht so stark ins Gewicht (der Teuerung) gefallen, dafür hätten sie die zukünftigen Inflationsraten erhöht.

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nichtschonwieder (8.990 Kommentare)
am 03.05.2023 11:10

Wir Konsumenten sollen aber das Märchen von "nur" 9,8% Inflation glauben.

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Gugelbua (32.177 Kommentare)
am 03.05.2023 11:04

...und Drogeriemärkte als Drogerie zu bezeichnen ist ein Witz❗

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