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Lichteraktion gegen rechts in ganz Österreich geplant

Von nachrichten.at/apa, 13. Februar 2024, 15:00 Uhr
"Lichtermeer für Demokratie" in München
In München nahmen am Wochenende mehr als 100.000 Menschen an einem Lichtermeer für Demokratie teil. Bild: AFP/LUKAS BARTH

WIEN. In ganz Österreich sind am 25. Februar Kundgebungen und Lichteraktionen gegen rechts geplant.

Die Aktionen sollen dezentral vor Bezirks- und Gemeindeämtern, Rathäusern oder Wahrzeichen im gesamten Bundesgebiet stattfinden. Dazu ruft die Bewegung Fridays for Future erneut unter dem Motto "Demokratie verteidigen!" auf. Auch in Linz soll eine solche Aktion stattfinden. Die ursprüngliche Veranstaltung war für 9. Februar geplant gewesen. 

Die geplante Lichteraktion ist eine Fortsetzung der Kundgebungen vom 26. Jänner in Wien, Innsbruck und Salzburg mit insgesamt zehntausenden Teilnehmern. "Das war eine sehr zentrale Aktion, jetzt ist es wichtig, dezentral auch in den Gemeinden Zeichen gegen rechts zu setzen", erklärte ein Sprecher von Fridays For Future am Dienstag.

Bildergalerie: Demo gegen rechts vor dem Wiener Parlament

Demo gegen rechts vor dem Wiener Parlament
(Foto: EVA MANHART (APA)) Bild 1/18
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Auslöser für die Initiative "Demokratie verteidigen!" waren Enthüllungen des Recherchezentrums "Correctiv" über ein Treffen von Rechtsextremisten am 25. November in Deutschland, an dem unter anderem AfD-Politiker sowie der frühere Kopf der rechtsextremen Identitären Bewegung in Österreich, Martin Sellner, teilgenommen hatten. Dabei wurde laut dem Bericht über Massendeportationen von Millionen Menschen gesprochen.

Gegen Extremismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit

Die Lichteraktion am 25. Februar richtet sich gegen Extremismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit. Fridays For Future Austria gehe dabei voraus, heißt es im Aufruf zur Aktion. Darin wird auch auf das Superwahljahr verwiesen. "Es sind Rechtsextreme, die sich mit allen Mitteln gegen Klimaschutz stellen, die Klimawissenschaft leugnen und offensichtlich keinen Plan für die Lösung der Klimakrise haben. Wir müssen die beiden Krisen zusammen denken", so Laila Kriechbaum von Fridays For Future Austria. "Wir bitten daher alle demokratischen Parteien dieses Landes eindringlichst, eine klare rote Linie zu ziehen und die längst überfällige Brandmauer in Österreich zu errichten", ergänzte ihre Kollegin Klara König.

Bildergalerie: 100.000 Menschen bei "Lichtermeer für Demokratie" in München

"Lichtermeer für Demokratie" in München
"Lichtermeer für Demokratie" in München (Foto: AFP/LUKAS BARTH) Bild 1/15
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Unterstützung von vielen Seiten

Trotz des Aufrufs zur dezentralen Organisation, werde es auch wieder bekannte Gesichter geben, welche die Aktion unterstützen, hieß es. Details will man zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben, so der Fridays For Future-Sprecher. Man dürfe aber mit ähnlichen Unterstützern wie bei der Aktion im Jänner rechnen. Die Kundgebungen waren von Black Voices und der Plattform für eine menschliche Asylpolitik mitorganisiert worden. SPÖ, Grüne sowie zahlreiche andere Organisationen - darunter die Caritas, die Katholische Aktion Österreich, der ÖGB und die Arbeiterkammer (AK) - hatten sich dem Aufruf angeschlossen.

Das steirische "Bündnis für Menschenrechte und Demokratie" - das die Grazer Demo gegen rechts am 3. Februar veranstaltet hatte - wird vorerst keine weitere eigene Demonstration mit einem Marsch abhalten, sich aber den Aktionen für den 25. Februar anschließen. Die Kundgebung am 3. Februar sollte ja auch nicht die letzte gewesen sein, sagte eine Sprecherin. Man treffe sich in großer Teilnehmerzahl zu Nachbesprechungen bzw. zu künftigen Aktivitäten. Die Organisatoren hatten Anfang Februar nach eigener Zählung von rund 10.000 Teilnehmern gesprochen. Die Polizei schätzte auf mehrere tausend. 

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19  Kommentare
19  Kommentare
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vinzenz2015 (45.560 Kommentare)
am 14.02.2024 10:04

Äussere Landesverteidigung - Pandur-Mannschaftspanzer//

Innere Landesverteidigung:
Wehrhafte Demokratie gegen das Ausfransen der Gesellschaft am äußersten Ŕand der Rechten Ideologien.

Die Grenzen zwischen rassistischen, nationalistischen, verfassungsfeindlichrn, antidemokratischen
Spinnereien der Identitären und Sellner,

diese Grenzen sind ins Schwimmen gekommen und gefährden den inneren Frieden!!!

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haraldkoenig (1.148 Kommentare)
am 14.02.2024 10:04

Ich habe wirklich in Erwägung gezogen auch hinzugehen um ein Zeichen zu setzen, habe durch den Artikel erst erfahren dass fridays for future der Organisator ist, die sind bei mir aber unten durch, seit sie diesen weißen Sänger mit Dreadlocks aufgrund "kultureller Aneignung" von einer Veranstaltung wieder ausgeladen haben. Diese Aktion war an Präpotenz nicht zu überbieten.

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Theodor40 (195 Kommentare)
am 13.02.2024 21:15

Was soll das den bedeuten? In einer Demokratie wählt das Volk die Regierung. Das hat doch einen ganz plausieblen Grund, warum soviele in der österreichischen Bevölkerung einen Kurswechsel wollen.
Wer will sich schon die Freiheitsrechte einschränken lassen? Die Mehrheit der Menschen wünschen sich eine bürgerliche Regierung und das soll auch respektiert werden. Die ÖVP ist nicht fähig eine Regierung zu führen zum Wohle des Volkes. Daher muss eine FPÖ-Regierung her welche die ÖVP im Zaum hält.
Alles andere wäre nur Berug am Wähler.
Es wird auch Zeit, dass in der EU ein absoluter bürgerlicher Wind entfacht wird.

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StevieRayVaughan (2.678 Kommentare)
am 13.02.2024 22:43

"bürgerliche Regierung - daher muss eine FPÖ-Regierung" - Ja, eh...

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StevieRayVaughan (2.678 Kommentare)
am 14.02.2024 14:51

"In einer Demokratie wählt das Volk die Regierung." - Nein: Bei einer Wahl werden die Mehrheitsverhältnisse im Parlament bestimmt - Regierungen werden anschließend "verhandelt"

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honkey (13.545 Kommentare)
am 13.02.2024 19:27

Wehe man demonstriert gegen links 🙈

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Natscho (3.630 Kommentare)
am 13.02.2024 19:46

was passiert dann?

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honkey (13.545 Kommentare)
am 14.02.2024 11:18

Der Aufschrei wäre riesig!

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StevieRayVaughan (2.678 Kommentare)
am 13.02.2024 21:22

Welche Linksextreme hätten denn die Chance, die Innenpolitik in A entscheidend zu beeinflussen? Wer ist in A und D nach politikwissenschaftlichen Maßstäben und vom Verfassungsschutz als "rechtsextrem" eingestuft?

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nichtschonwieder (7.384 Kommentare)
am 13.02.2024 18:55

Wenns hilft.....

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bausie1951 (19 Kommentare)
am 13.02.2024 17:53

Jeder weiß, dass Correctiv sehr einseitig berichtet hat und einiges korrigieren musste. Wer bezahlt Correctiv?!! Warum rechergieren die OÖN hier nicht. Traurig. Wenn das weitergeht muss ich mir eine andere Zeitung überlegen. Außerdem gibt es auch andere Meinungen in der Gesellschaft, die nicht mit dem vorgeschriebenen Mainstream übereinstimmen müssen. Man ist aber damit sofort rechtsextrem.

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StevieRayVaughan (2.678 Kommentare)
am 13.02.2024 18:57

Mit 1951 glauben Sie wirklich "digitale Kompetenz" zu haben?

https://www.vhs.at/de/k/computer-internet-und-multimedia/computer-einfuhrung

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meisteral (11.450 Kommentare)
am 13.02.2024 20:29

Baba und foi ned!

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StevieRayVaughan (2.678 Kommentare)
am 13.02.2024 17:14

"Spaltung des Volkes" - „Das Volk“ gibt es nicht.

Es gibt Menschen mit völlig unterschiedlichen Ansichten. Ein kleiner Teil des Volkes ist einer Meinung mit Kickl und seinen Rechtspopulisten, ein viel größerer Teil nicht.
Nur Demagogen sprechen gerne von „dem Volk“ um zu suggerieren als gäbe es eine Einheitsmeinung die der ihrigen entspricht. Was nie der Fall ist. Die Bevölkerung ist bunt - daher ist "das Volk" eben nur eine blaune Illusion…

Ursprünglich bezeichnete das Wort „Volk“ schlicht eine Menschenmenge.

Seit Beginn der Neuzeit wird gemeinhin auch eine Gesellschaft oder Großgruppe von Menschen mit gleicher Sprache und Kultur ein Volk genannt. Dieser Volksbegriff ist emotional und politikideologisch hoch aufgeladen. Mir gefällt die Definition von Menschenmenge besser - da gehören nämlich “MimiMi” auch zum Volk - Mitbürger mit Migrationshintergrund…

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Augustin65 (151 Kommentare)
am 13.02.2024 16:26

Die Menschen werden genau von jenen instrumentalisiert und aufgehetzt, die dann wieder die Spaltung des Volkes durch die bösen Rechten anprangern!

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meisteral (11.450 Kommentare)
am 13.02.2024 15:35

Lichterkette ja!
Mit FFF Jüngern, leider nein!

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StevieRayVaughan (2.678 Kommentare)
am 13.02.2024 17:10

"SPÖ, Grüne sowie zahlreiche andere Organisationen - darunter die Caritas, die Katholische Aktion Österreich, der ÖGB und die Arbeiterkammer (AK) - hatten sich dem Aufruf angeschlossen.

Das steirische "Bündnis für Menschenrechte und Demokratie" - das die Grazer Demo gegen rechts am 3. Februar veranstaltet hatte - wird vorerst keine weitere eigene Demonstration mit einem Marsch abhalten, sich aber den Aktionen für den 25. Februar anschließen."

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rudolfa.j. (3.578 Kommentare)
am 13.02.2024 15:34

Linke und Grüne machen damit Werbung für Rechts,bravo

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StevieRayVaughan (2.678 Kommentare)
am 13.02.2024 17:17

Von Rudolf.j. & Co ist ohnehin nicht zu erwarten, dass sie sich vom Rechtsextremismus abgrenzen....

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