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Klima-Protest vor dem Parlament in Wien: 41 Festnahmen

Von nachrichten.at/apa, 28. Februar 2024, 17:26 Uhr
Klima Protest Parlament
Eine Gruppe der Klima-Aktivisten trat vor dem Parlamentsgebäude in eine Art Sitzstreik. Bild: (APA/Max Slovencik)

WIEN. Die Plenarsitzung des Nationalrats ist am Mittwochvormittag von einer Aktion der "Letzten Generation" begleitet worden.

Rund 40 Aktivistinnen und Aktivisten versuchten erfolglos, in das Hohe Haus vorzudringen und begaben sich dann vor dem Eingang des Gebäudes in eine Art Sitzstreik. Der Zutritt für Besucher musste kurzfristig gesperrt werden. Die Polizei begann nach 10 Uhr mit dem Wegtragen der Aktivistinnen und Aktivisten. Die Sitzung des Nationalrats verlief ungestört.

Starkes Polizei-Aufgebot

Die Aktivistinnen und Aktivisten seien noch vor Betreten des Gebäudes aufgehalten worden, so die "Letzte Generation". Unter den Protestierenden befand sich auch der ehemalige ÖSV-Skirennläufer Julian Schütter. Bis gegen Mittag hatte sich die Situation wieder normalisiert. Einzig ein starkes Polizei-Aufgebot und lange Warteschlagen, die sich auch aus der kurzfristen Sperre ergaben, blieben bestehen.

Klimaprotest vor dem Parlament
Die Polizei stand vor dem Parlament im Großeinsatz.  Bild: (APA/Max Slovencik)

Die Landespolizeidirektion Wien berichtete kurz nach 11.00 Uhr auf dem Kurznachrichtendienst X (vormals Twitter) über die Auflösung der Versammlung und 41 Festnahmen. "Entgegen medialer Darstellung fand kein "Stürmen" bzw. versuchtes gewaltsames Eindringen in das Parlamentsgebäude statt", hieß es zudem in dem Posting.

Hintergrund der Aktion sei, dass "die Bundesregierung den Klimarat weiter ignoriert und keine Partei ein überlebenstaugliches Wahlprogramm vorgelegt hat", teilte die Bewegung mit. Die "Letzte Generation" fordert von der Bundesregierung ein Grundrecht auf Klimaschutz in der Verfassung.

Empörung bei der FPÖ

Im Plenum selbst wurde die Aktion erst relativ spät Thema. FPÖ-Sicherheitssprecher Hannes Amesbauer empörte sich, dass "Extremisten" das Parlament überfallen hätten wollen und man davon erst über die Medien erfahren habe. VP-Generalsekretär Christian Stocker riet ihm im Gegenzug, einfach aus dem Fenster zu schauen. In Sachen Demokratiegefährdung solle sich Amesbauer lieber in den eigenen Reihen umblicken. Nationalratspräsident Wolfgang Sobotka (ÖVP) will den heutigen Vorfall in der nächsten Präsidiale diskutieren.

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6  Kommentare
6  Kommentare
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transalp (10.084 Kommentare)
am 28.02.2024 18:34

Allerhand und unverschämt, der Versuch, ins Parlament einzudringen um die Sitzung zu stören!
Diese Aktivisten überspannen den Bogen gewaltig !
SO geht's nicht!
Wo kämen wir da hin, wenn jede Gruppierung, die ein Anliegen hat, die Sitzung stört?

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Schlaubi01 (1.277 Kommentare)
am 28.02.2024 19:15

Und Sie können noch immer nicht lesen

Oder fällt ihnen das Verstehen so schwer

Kein Versuch das Parlament zu stürmen
Laut Polizei alles friedlich

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transalp (10.084 Kommentare)
am 28.02.2024 19:58

Ich denke eher, SIE können nicht lesen, oder ignorieren es:
."Aktivisten versuchten.... IN das Hohe Haus vorzudringen".
SO geht's jedenfalls NICHT!

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tekov (509 Kommentare)
am 28.02.2024 18:03

Unnötig und entbehrlich, freundlicher kann man diese Aktionen nicht bezeichnen.

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Schlaubi01 (1.277 Kommentare)
am 28.02.2024 17:41

Was noch keine Meldungen von den BezahlFPÖler

Und nein es war kein Sturm auf das Parlament . Alles ganz ruhig und friedlich !!!

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jamei (25.498 Kommentare)
am 29.02.2024 11:12

Lesen und verstehen dürfte NICHT Ihre Stärke sein....

Aus dem Artikel:

"Rund 40 Aktivistinnen und Aktivisten versuchten erfolglos, in das Hohe Haus vorzudringen und begaben sich dann vor dem Eingang des Gebäudes in eine Art Sitzstreik."

"erfolglos, in das Hohe Haus vorzudringen" ist für Sie ganz Friedlich - echt?

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