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Zwei Schlossherren erweitern ihr Reich

Von M. Krenn-Aichinger, 08. November 2011, 00:04 Uhr
Zwei Schlossherren erweitern ihr Reich
Die Firma AREV Immobilien verkaufte ihren Anteil am Schloss Tollet. Bild: KrAi

TOLLET. Die Immobilienfirma AREV hat ihre Anteile am Schloss Tollet an den Helfenberger Schlossherren Dominik Revertera und den Schlüßlberger Georg Spiegelfeld verkauft. Die Gemeinde bleibt weiterhin Drittel-Eigentümer.

Die neuen Besitzverhältnisse lösten in der kleinen Gemeinde Befürchtungen aus, die bei einem Informationsabend großteils ausgeräumt wurden. Für die Kommune wird sich nichts ändern. Denn sie ist Eigentümerin von etwa einem Drittel (400 m²) des Schlosses. Nach der umfangreichen Renovierung in den Jahren 2007 bis 2009 ist das Gemeindeamt im März 2009 ins Schloss übersiedelt und verfügt dort auch über einen Veranstaltungssaal. Der Prachtbau wurde für die Landesausstellung 2010 um rund drei Millionen Euro herausgeputzt, der Anteil der Gemeinde lag bei 1,1 Millionen Euro.

„Einige meinten, die Gemeinde hätte weitere Anteile kaufen sollen. Aber selbst wenn wir das gewollt hätten, Revertera hatte ein Vorverkaufsrecht“, sagt Johann Schauer, VP-Vizebürgermeister.

In der Schloss Tollet-Immobilien-GmbH hat die AREV ihren 80 Prozent-Anteil verkauft. Jetzt hält Dominik Revertera 80 Prozent der Anteile (zuvor 20 Prozent) und Georg Spiegelfeld 20 Prozent. Die AREV wird sich weiterhin um die Hausverwaltung kümmern. Insgesamt gibt es acht Wohnungen. Auch der Heimathausverein, der heuer eine Ausstellung zu „100 Jahre Bezirk Grieskirchen“ gezeigt hat, ist Mieter. „Alle bestehenden Verträge werden selbstverständlich übernommen“, sagt Georg Spiegelfeld. Zum Schloss gehören auch 20 Hektar Grundbesitz, eine Kapelle sowie ein Rossstall, der sich für Veranstaltungen anbietet.

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1  Kommentar
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( Kommentare)
am 08.11.2011 18:55

- oder mangelt es bei mir neben dem entsprechenden Parteibuch auch an der gern zitierten "Wirtschaftskompetenz"?

Die öffentliche Hand saniert um "rund" 3 Millionen Euro ein Schloß - und damit mittelbar auch dessen Mehrheitseigentümer.

Und: Dieselbe öffentliche Hand sorgt dann auch noch für die Auslastung der Immobilie bzw. regelmäßige Mieteinnahmen der Alt- und Neueigentümer?

Solche Geschäftmodelle netzwerkender Leistungsträger hinterlassen, denkt man das Treiben um Schloß Parz* mit, jedenfalls zunehmend einen fahlen Nachgeschmack.

*) Zuerst - wieder - Sanierung der Immobilie aus öffentlichen Mitteln samt Auslastung qua Landesausstellung; darauf weitere Investitionen in den Ausbau entsprechender Räumlichkeiten und Anmietung derselben durch die Stadtgemeinde Grieskirchen auf 10 (!) Jahre.

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