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Trotz Sturm und Dunkelheit: Bergretter fand am Wildkarkogel vermissten Skitouren-Geher

Von OÖN, 30. März 2024, 11:45 Uhr
Skitour
(Symbolbild) Bild: (APA/GEORG HOCHMUTH)

HALLSTATT. Bei Windböen um die 100 Kilometer pro Stunde verlor ein Tscheche (50) auf dem Weg zur Simonyhütte die Orientierung.

Mit zwei Bergkameraden stieg der 50-Jährige am Freitag gegen 16 Uhr vom Wiesberghaus Richtung Simonyhütte auf.  Die Gruppe war auf Tourenskiern unterwegs und adäquat ausgerüstet. Ihre gewählte Route liegt zwar im freien Skiraum, ist aber weitgehend präpariert und wird viel befahren und begangen.

"Abkürzung" gewählt

Im Bereich des Keferfeldsteigs, Höhe Ochsenkogel, verließ der Tscheche seine Freunde und die Skispur, da er laut eigenen Angaben eine Abkürzung gehen wollte. Nachdem er gegen 18:45 Uhr noch immer nicht bei der Simonyhütte angekommen war, machten sich seine zwei Begleiter Sorgen und verständigten über Euronotruf die Polizei. Zu diesem Zeitpunkt hatte Föhnsturm eingesetzt und es herrschten Böen um die 100 km/h.

Bergretter folgte der richtigen Spur

Ein Bergretter, der sich zufällig dort aufhielt, machte sich zu Fuß von der Simonyhütte auf den Weg. Die Hüttenwirte der Simonyhütte und des Wiesberghauses begaben sich mit ihren Skidoos auf die Suche nach dem Vermissten.

Bilder, die die Retter auf die richtige Spur bringen sollten, führten diese jedoch in die Irre, da der 50-Jährige diese Punkte längst verlassen hatte und Richtung Wildkarkogel aufgestiegen war. Trotz heftiger Wind-Böen und Dunkelheit gelang es dem Bergretter, eine Spur zu lokalisieren und dieser zu folgen.

Erschöpft, aber unverletzt

Gegen 20:15 Uhr wurde der Vermisste erschöpft unterhalb des Hohen Wildkarkogels entdeckt. Nach einer kurzen Abfahrt zurück zur Spur wurde er schlussendlich mit dem SkiDoo zur Simonyhütte zurückgebracht.

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