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Vortrag über Gemeindefusionen wird Diskussion beleben

Von Gerhard Hüttner, 19. Januar 2016, 00:04 Uhr
Vortrag über Gemeindefusionen wird neuen Schwung in Diskussion bringen
Seit zehn Jahren bilden die vier Gemeinden im Raum Schwanenstadt eine Verwaltungsgemeinschaft. Bild: privat

OBERNDORF, MONDSEE. Gerlinde Stöbich: "Bei Fusionen muss die Rechnung eins plus eins ganz klar drei ergeben".

Der Vortrag von Gerlinde Stöbich über Gemeindefusionen am Donnerstag um 19.30 Uhr im VAZ Oberndorf werde neuen Schwung in die Diskussion über Gemeindezusammenlegungen bringen, ist Oberndorfs Bürgermeister Rupert Imlinger überzeugt. "Was dabei herauskommt, ist völlig offen."

Oberndorf ist eine der vier Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft, die laut Landesrechnungshof pro Jahr 71.500 Euro an Verwaltungskosten einsparen helfe. Bei einer Fusion könnte das Gemeindekleeblatt allerdings jährlich 161.000 Euro zusätzlich einsparen, sind die Landesprüfer überzeugt.

Im Wahljahr 2015 war es um das Thema Gemeindefusionen ruhig geworden. Imlinger ist aber überzeugt, dass es in dieser Legislaturperiode eine Grundsatzentscheidung geben werde, ob die Verwaltungsgemeinschaft zu einer Gemeinde fusionieren wird. Die Crux ist seiner Meinung nach, dass die notwendige Prozessbegleitung sehr teuer ist und Förderungen des Landes an eine Absichtserklärung des Gemeinderates gebunden sind.

Der Verein "Pro Mondseeland", der die Zusammenlegung der Gemeinden am Mondsee anstrebt, hat bereits mit Gerlinde Stöbich Kontakt aufgenommen. "Die Finanzierung für den Begleitprozess ist noch offen", berichtet Georg Ramsauer, Obmann des Vereins. Derzeit überlege man, wie man einen Weg finden könne, um die Entwicklung zur Gemeindezusammenlegung zu fördern. "Es ist keine Eile angebracht", betont Ramsauer, "denn unter Umständen kann man mehr zerstören als gewinnen." Man werde das Thema am Kochen halten und hoffe auf ein Umdenken.

Die Unternehmensberaterin Gerlinde Stöbich hat die Fusion der Gemeinden Berg/Rohrbach und Aigen/Schlägl begleitet. Am Donnerstag berichtet sie über den Verlauf der Prozesse der Gemeindezusammenlegungen im Mühlviertel. Bei Fusionen müsse die Rechnung eins plus eins ganz klar drei ergeben, ist sie überzeugt.

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