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Bad Ischler Gemeinderat macht Weg für ein Fünf-Sterne-Wellnesshotel frei

BAD ISCHL. Geplant ist ein Luxus-Wellnesshotel mit rund 80 Betten, das bis zu 100 Arbeitsplätze bringen soll. Ob das 60-Millionen-Projekt, das von FPÖ und Grünen kritisiert wird, verwirklicht werden kann, ist allerdings noch offen. Die Investoren suche beginnt erst, und auch die Behörden müssen dafür ihr grünes Licht geben.

Das Hotel würde an einem Hang errichtet, der landwirtschaftlich nicht nutzbar ist. Bild: raumbau architekten

Die ersten beiden Hürden sind bereits genommen: Franz Beinsteiner aus Abersee und Siegfried Lumetzberger aus Bad Goisern konnten ein 58.000 Quadratmeter großes Areal in Bad Ischl, zwischen B 145 und Rettenbachtal erwerben, auf dem sie ein Wellness-Luxushotel errichten wollen. Zweiter Schritt: Der Ischler Gemeinderat beschloss dieser Tage mehrheitlich seine grundsätzliche Zustimmung zum Projekt. Damit ist der Weg frei für das Verfahren zur Grundstücksumwidmung.

90 bis 100 Arbeitsplätze

Das Investitionsvolumen liegt laut einem Bericht der „Ischler Woche“ bei 50 bis 60 Millionen Euro. Entstehen würde ein Wellnesshotel mit rund 80 Betten samt Wohlfühlgarten. Eine Standortanalyse durch das Tourismus-Consultingunternehmen Kohl & Partner sei zu einem guten Ergebnis gekommen“, sagt Franz Beinsteiner. „Wir würden mit einem Fünf-Sterne-Haus eine Lücke in der Region schließen“, so Beinsteiner, der gemeinsam mit seinem Projektpartner bereits seit vier Jahren an dem Projekt arbeitet. Das Hotel soll 90 bis 100 Arbeitsplätze bringen.

Nicht zuletzt auch deshalb wollen die SPÖ und die ÖVP Bad Ischl dem Projekt eine Chance geben. SP-Bürgermeister Hannes Heide erinnerte in der Gemeinderatsdebatte daran, welche positiven Impulse die beiden neuen Hotels in Gosau der Dachsteingemeinde gebracht hätten.

Freiheitliche und Grüne bezeichneten das Gebäude hingegen als „Kobel“, der nicht in das „Naherholungsgebiet“ passen würde und die Stadt „verschandeln“ würde. Auch dass eine Zufahrt auf die Salzkammergut-Bundesstraße geplant sei, irritiert die Kritiker. Dem Spar-Markt sei das seinerzeit nicht zugestanden worden, moniert FPÖ-Stadtrat Andreas Laimer.

Im Gespräch mit den OÖNachrichten kündigt Beinsteiner an, diese Einwände ernst zu nehmen. „Kritik kann dazu führen, dass ein Projekt besser wird“, sagt er. „Wir möchten unser Projekt in jedem Fall ausschließlich im Einvernehmen mit der Stadtgemeinde verwirklichen.

Beinsteiner und Lumetzberger beginnen in den kommenden Wochen mit der Investorensuche – und sind optimistisch. „Wenn sich Hotelinvestitionen lohnen, dann im Fünf-Sterne-Bereich“, so Beinsteiner.

Auf behördlicher Ebene beginnen parallel dazu die Prüfungen für die Grundstücksumwidmungen.

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Artikel ebra 21. Dezember 2017 - 05:48 Uhr
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