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300-Kilo-Betonblöcke gegen illegales Glücksspiel

Von OÖN, 14. Dezember 2017, 01:04 Uhr
300-Kilo-Betonblöcke gegen illegales Glücksspiel
Beton-Barriere vor dem Lokal Bild: (Privat)

VÖCKLABRUCK. Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck hat 55 Glücksspielgeräte und 41 Wettgeräte beschlagnahmt.

Die Sicherheitsabteilung der Bezirkshauptmannschaft Vöcklabruck führte in den vergangenen Monaten mit der Finanzpolizei, dem Bezirkspolizeikommando, dem Arbeitsinspektorat und zuletzt sogar mit der Cobra Kontrollen gegen illegales Glücksspiel in mehreren Lokalen durch. Dabei wurden 55 Glücksspielgeräte und 41 Wettgeräte beschlagnahmt und überwiegend abtransportiert. Bereits im Juli waren zwei Lokale behördlich geschlossen worden.

Ein Lokal musste durch den Schlüsseldienst zwangsweise geöffnet werden, wobei die getauschten Schlösser die Betreiber nicht davon abhielten, den Betrieb weiterzuführen. In einem anderen Fall reichten selbst die Strafe von 60.000 Euro und die Versiegelung der Eingangstüren nicht aus, um die Betriebsschließung nachhaltig durchzusetzen. Daher wurde in diesem Fall eine neue Vorgehensweise gewählt, wie Johannes Beer von der Bezirkshauptmannschaft mitteilt. "Es wurden letzte Woche 300 Kilo schwere Betonblöcke auf Paletten mit Holzpfosten unmittelbar an den Eingangstüren so angebracht, dass ein Öffnen nicht mehr möglich ist."

Übertretungen nach dem Glücksspielgesetz sind von der Behörde mit Geldstrafen von mindestens 2000 Euro bis zu 60.000 Euro pro Automat zu bestrafen. Außerdem drohen empfindliche finanzrechtliche Folgen und weitere Betriebsschließungen auch von Lokalen und Tankstellen, in denen illegale Glücksspielautomaten betrieben werden. "Die verstärkten Glücksspielkontrollen werden im gesamten Bezirk weiter aufrechterhalten", kündigt Beer an.

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13  Kommentare
13  Kommentare
Neueste zuerst Älteste zuerst Beste Bewertung
mynachrichten1 (15.449 Kommentare)
am 16.12.2017 11:42

Irsinnig aufwändig was sich da Behörden an Aufwand leisten.

Schön wäre es, wenn man auch mit denen so verfährt, die da ungemein gesundheistschädliche synthetische Drogengeschäfte machen.

Und wenn man damals bei BUWOG wo sich doch jeder der Verantwortlichen was denken hätte müssen, als Wohnungen um ein Drittel des WErtes durch Grasser und Friends verkauft wurden....

Aber da hat keiner auch der hohen Beamten in der Regierung Schüssel sich getraut den Mund aufzumachen und zu warnen.

In Vöcklabruck ist man schärfer als im wilden Westen. Es gilt natürlich für Alle die Unschuldsvermutung, die dafür verantwortlich sind.

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mynachrichten1 (15.449 Kommentare)
am 16.12.2017 11:37

Brandschutz, wer übernimmt die Verantwortung wenn es brennt und kein freier Aus bzw. Zugang besteht?
Etwas übertrieben was man da aufführt, wo steht das im Gesetz, und sicher auch eine zusätzliche Gefahr bei einem Brand.

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strasi (4.410 Kommentare)
am 14.12.2017 21:16

Ja bei so viel Beton beißen sich die Glücksspielbosse zwar
hier die Zähne aus, aber wie aus anderen Städten bekannt, wird
längstens übermorgen an einem anderen Ort weiter gezockt.
Wirksamere Maßnahmen sind nur möglich wenn strafgerichtlich
mit Haftstrafen vorgegangen werden kann.

Dieses rigorose Vorgehen der BH ist vollkommen richtig,
denn die Spielsucht in so unkontrollierten Lokalen hat
schon viele Menschen samt ihren Familien zerstört.

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mynachrichten1 (15.449 Kommentare)
am 16.12.2017 11:45

ob da nicht eher mehr ein funktionierendes Gerichtssystem zuständig wäre?

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metschertom (8.091 Kommentare)
am 14.12.2017 05:15

Warum werden unter enormen Aufwand Betonblöcke vor die Türen gelegt? Gibt es keine gesetzliche Handhabe diese Personen im Wiederholungsfall einzusperren oder in ihre Heimatländer abzuschieben?

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elsa2001 (534 Kommentare)
am 14.12.2017 07:30

warum willst du den franz, ernst, norbert usw. denn in ihr heimatland abschieben? denen ihr heimatland ist ja eh österreich!? ups, ach ja, natürlich spielen die österreicher keine glücksspiele, dass machen ja nur die ausländer!

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goldfinger1707 (5.658 Kommentare)
am 14.12.2017 07:42

Bin fast sicher, dass der Großteil der Betreiber keinen deiner angeführten Namen trägt...

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kleinEmil (8.275 Kommentare)
am 14.12.2017 08:39

Die beiden mir persönlich Betreiber derartier Lokale heißen seit mehr als 50 Jahren Klaus und Thomas. Und die "Lieferanten" im Hintergrund zahlen denen alle Strafen und stellen die Anwälte.

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espresso.perdue (715 Kommentare)
am 14.12.2017 09:44

tja, dann sollte man es halt ermöglich, dass Klaus und Thomas ruckzuck in den Knast wandern.

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metschertom (8.091 Kommentare)
am 14.12.2017 09:52

Weil ich von vielen die Namen kenne und die nichts mit Österreichern zu tun haben. Ganz einfach.

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SRV (14.567 Kommentare)
am 14.12.2017 07:47

Für das durschnittliche Rechtspopulismusopfer ist es eben ziemlich kompliziert:

1. Geht es hier um Finanzrecht und um das Glücksspielgesetz und nicht um´s Fremdenrecht
2. Die Firmen solcher Lokalbetreiber sind in der Regel rechtsanwältlich sehr gut vertreten
3. Bei solchen Betrieben stecken Firmen dahinter, die die der Behörde gegenüber verantwortlichen Personen (z.B. Geschäftsführer) schneller austauschen als Sie die Unterhosen wechseln können.

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metschertom (8.091 Kommentare)
am 14.12.2017 09:55

Ist nicht kompliziert und schon gar kein Rechtspopulismusopfer. Geh mal in diese Lokale, nur rein zur Information. Dann weißt du warum ich dies schreibe!

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snoozeberry (5.016 Kommentare)
am 14.12.2017 09:02

Scheinbar leider nicht.
Ideal wäre das Vorbild Italien, dort wird das Vermögen der Mafia einfach vom Staat konfisziert!

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