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Mühlviertel

Ehrenamtliche im Sport: Die Sieger aus dem Mühlviertel

09. Oktober 2019 00:04 Uhr

"Die Kathi schaut sich bei uns eigentlich um alles um"
Kantinenfee Kathi Füchsl

MÜHLVIERTEL. Die Mühlviertler Ehrenamtlichen waren stark, sie belegten landesweit Spitzenplätze.

Ehrenamtliche Mitarbeiter und Helfer bilden das Rückgrat vieler Sportvereine. Ohne sie könnte vielerorts der Vereinsbetrieb nicht aufrechterhalten werden – und damit die Plattform für die sportliche Arbeit nicht geboten werden. Rund 403.000 Oberösterreicherinnen und Oberösterreicher sind Mitglied in einem Sportverein, fast jeder Zweite in ehrenamtlicher Funktion.

Mit der Wahl der Helden des Ehrenamts würdigen OÖNachrichten und Sportland Oberösterreich dieses Engagement. Die Wahl ist geschlagen, mehr als 120.000 Mal wurde oberösterreichweit abgestimmt. Wir stellen Ihnen in dieser Ausgabe die Sieger aus dem Mühlviertel vor – diese findet man auch in der Landeswertung im absoluten Spitzenfeld.

Start-Ziel-Sieg im Bezirk Rohrbach für Kathi

Was wären wohl Sarleinsbachs Fußballer ohne Kathi Füchsl. Sie schupft nicht nur die Kantine, sondern bekocht auch noch die Spieler nach den Trainings. Ihre Schützlinge dankten es der „guten Fee des Vereins“ mit einem ungefährdeten Bezirks-Sieg und einem zweiten Platz in der Landeswertung, die sie zwischenzeitlich auch anführte. Magdalena Grims – die Powerfrau der Union Rohrbach – belegte im Bezirk Rohrbach Platz zwei vor Friedrich Pöschl von der TSU Waldmark St. Stefan.

Schweinbachs Platzwart holte sich Bezirkssieg

Schweinbachs Platzwart holte sich Bezirkssieg
Langzeit-Platzwart Pilz

Seit 42 Jahren lässt Josef Pilz kein Unkraut und keine kahle Stelle auf den Fußballfeldern der Union Schweinbach zu. Der 72-Jährige organisierte auch einige Jahre den Ausschank und brachte die Nachwuchs-Kicker zum Training. Seine Leidenschaft gilt eindeutig dem Rasen. Pilz siegte im Bezirk Urfahr-Umgebung vor Walter Hanl, der seit 25 Jahren nahezu sieben Tage pro Woche für den Judosport und das Stockschießen beim SV Gallneukirchen lebt. Den dritten Platz erreichte Lukas Steidl vom SV Gramastetten.

"Michael für alles“ in der Sportunion Neumarkt

"Michael für alles" in der Sportunion Neumarkt
Tausendsassa „Moa-Michl“.

In den letzten Jahrzehnten gibt es kaum eine Tätigkeit, die Michael Freudenthaler in der Sportunion Neumarkt nicht ausgeübt hat. Er war Nachwuchstrainer, Fachwart, Sektionsleiter, Vorstandsmitglied und Obmann. Und auch bei Vereinsfesten war er immer an vorderster Front dabei. Aktuell ist der „Moa-Michl“ als Obmannstellvertreter und „Infrastrukturboss“ im Einsatz. Das reichte zum Bezirkssieg in Freistadt vor dem Pregartner ASKÖ-Obmann Thomas Posch und Hubert Nöstaller von der SU Unterweißenbach.

Auch „Alt-Funktionäre“ helfen noch fleißig mit

Auch "Alt-Funktionäre" helfen noch fleißig mit
Josef Aistleitner lebt für den Skisport.

Alfred Paireder, Tennis-Obmann in Langenstein holte den Landessieg. Platz zwei im Bezirk Perg belegte Josef Aistleitner von der TSU Allerheiligen. Er engagierte sich lange Jahre als Ski-Sektionsleiter und Skilehrer. Der Verein ist sein Lebenswerk. Deshalb hilft er auch nach seiner aktiven Obmann- und Sektionsleiterzeit noch immer fleißig mit. Den dritten Platz im Bezirk Perg belegte Jürgen Reindl, Obmann der Sportunion Bad Kreuzen und begeisterter Fußball-Funktionär und Trainer.

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