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"Wir helfen den Menschen, ihr Leben selbst zu gestalten"

Österreichs Löwen finanzieren Hilfsprojekte in Tansania

Tansania

Jane Samweli hofft auf einen guten Ertrag aus dem Maniok-Feld. hier wird Saatgut vermehrt. Bild: fell

MARA-REGION/TANSANIA. Jane Samweli wünscht sich für ihre vier Kinder eine gute Ausbildung und eine sichere Zukunft. Die 29-jährige lebt im Dorf Rwamkoma im Distrikt Butiama in der Tansanischen Mara-Region. Gemeinsam mit ihrem Mann Kiswa ruhen ihre Zukunftshoffnungen auf einem Maniok-Feld. Dort wachsen seit vergangenem November die Pflanzen. „Wir wollen daraus nicht nur Nahrung, sondern auch neues Saatgut bekommen und so Einkommen erwirtschaften“, sagt die vierfache Mutter, die Schriftführerin der Maniok-Gruppe ist, die von der „Grain to Grow Foundation“ (GGF) aus Musoma unterstützt wird. GGF selbst hat auch in Oberösterreich einen starken Partner: Franz Hehenberger und die Aktion „Sei so frei“ arbeiten eng mit GGF-Direktorin Saria Amillen Anderson zusammen, um den Menschen in den Distrikten Butiama und Rorya eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Geld aus der internationalen Gießkanne versickerte schon genug in Afrika: „Uns ist es wichtig, dass wir gemeinsam mit den Menschen den Lebensraum gestalten. Wir zeigen ihnen den Weg, gehen müssen sie ihn selbst“, sagt Hehenberger, der gemeinsam mit Lions-Governor Heinz Schmid die Hilfsprojekte in Tansania besuchte. Denn die Lions greifen dem Hilfsprojekt heuer gehörig unter die Arme. 200.000 Euro sollen zusammenkommen, um das Projekt in der Mara-Region für ein Jahr gänzlich zu finanzieren. Tiefbohrbrunnen und Regenwassertanks helfen zwar unmittelbar, nachhaltiger sind jedoch Projekte wie die Saatgutvermehrung oder die Errichtung von Schmieden.

Umweltgedanken pflanzen

Ein wichtiger Teil der „Mission“ von „Sei so frei“ ist das Schaffen von Umweltbewusstsein in der Region. Bei den Kindern der

Tansania
Die Schüler singen für GGF Quelle: fell

ist diese Botschaft schon angekommen. Sie pflanzen Bäume, bewachen diese nach dem Unterricht, damit sie nicht vom Vieh des Nachbarn zertrampelt werden und wissen, dass die Bäume in Zukunft Wasser speichern und Schatten spenden werden.

Wasser ist nämlich immer noch das größte Problem in der ostafrikanischen Region. Zumindest, um dieses muss sich Jane Samweli keine Sorgen mehr machen – dank

Tansania
Herzlicher Empfang beim Tiefbohrbrunnen. Quelle: fell

, den es seit heuer in ihrem Dorf gibt – früher holte sie das Wasser aus einem drei Kilometer entfernten Tümpel.

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Artikel Thomas Fellhofer 20. Juni 2017 - 16:55 Uhr
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