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„Das sind eben die Machtverhältnisse“

29. Oktober 2010, 00:04 Uhr

SCHWERTBERG. Das aktuelle Sparbudget sowie grundsätzliche Fragen zur Vermögensteilung standen am Mittwochabend im Zentrum einer Podiumsdiskussion im Volksheim.

Von Familienleistungen des Staates profitiert vor allem das untere Einkommensdrittel. „Hier machen sie zwölf Prozent des Haushaltsbudgets aus. Im mittleren Einkommensdrittel sind es nur noch 4,3 Prozent und im oberen gar nur 1,2 Prozent“, sagte Markus Marterbauer vom Wirtschaftsforschungsinstitut (Wifo) bei einer von der Perger Bezirks-SP organisierten Podiumsdiskussion zu Verteilungsgerechtigkeit. „Warum gerade die 24- bis 26-Jährigen so stark zur Budgetsanierung herangezogen werden, entzieht sich meiner politischen Logik.“

Dass die von ihrer Organisation geforderte Vermögenssteuer nicht Teil des Sanierungspaketes sind, überraschte attac-Vorstandsmitglied Alexandra Strickner nicht: „Das sind eben die Machtverhältnisse, denen sich Österreich derzeit gegenüber sieht.“ Sie plädierte dafür, Kapitalprivilegien abzuschaffen und in die Bereiche Gesundheit und Pflege zu investieren: „Das schafft etliche Arbeitsplätze.“

Der Schwertberger Nationalratsabgeordnete Kurt Gaßner kritisierte „das Märchen von der Sinnlosigkeit von Vermögenssteuern“. Es gebe in Österreich genug Vermögen, das zu niedrig besteuert sei. Für Landtagsabgeordnete Gertraud Jahn ist die Frage nach einer gerechteren Vermögensverteilung eine Aufgabe „die uns noch länger beschäftigen wird“. Internationale Vergleiche würden zeigen, dass gerechte Gesellschaften produktiver und stabiler seien als andere. (lebe)

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