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Mit Handy gespielt: Lenker verlor Kontrolle über Auto

20. Dezember 2021, 00:04 Uhr
Mit Handy gespielt: Lenker verlor Kontrolle über Auto
Die Feuerwehr Aurolzmünster barg das Wrack des Alkolenkers. Bild: FF

WENG, MARIA SCHMOLLN. Unter Alkoholeinfluss kam es am Wochenende im Innviertel zu einigen Unfällen. Der spektakulärste passierte jedoch nüchtern.

Mit 1,22 Promille setzte sich ein 18-jähriger Probeführerscheinbesitzer aus dem Bezirk Braunau Sonntagfrüh ans Steuer seines Fahrzeuges. In der Ortschaft Harterding in Weng im Innkreis verlor der Betrunkene dann gegen 5.25 Uhr die Kontrolle über sein Fahrzeug, fuhr geradewegs über einen Kreisverkehr, riss dabei ein Verkehrszeichen aus der Verankerung und beschädigte mehrere Leitpflöcke. Der 18-Jährige wurde unbestimmten Grades verletzt und in das Krankenhaus Braunau gebracht.

Bereits in der Nacht auf Samstag kam es im Bezirk Ried zu zwei Unfällen mit Alkolenkern. Kurz nach 19 Uhr war ein 39-Jähriger auf der Mehrnbacher Landesstraße rechts von der Fahrbahn abgekommen und frontal gegen eine Gartenmauer sowie einen Telefonmast aus Beton geprallt. Betonteile wurden dabei gegen eine Hausfassade auf ein parkendes Auto geschleudert. Der Lenker aus Ried verletzte sich dabei. Ein Alkotest ergab einen Wert von 1,78 Promille.

Eine zufällig vorbeikommende Polizeistreife musste kurz darauf in der Gurtener Ortschaft Freiling einem 57-Jährigen zu Hilfe kommen. Der Mann war von der Straße abgekommen und nach etwa 50 Meter gegen einen Baum gekracht. Er war nicht angegurtet und schlug mit dem Kopf gegen die Windschutzscheibe. Ein Alkotest des Verletzten ergab 1,62 Promille.

Der spektakulärste Unfall ereignete sich jedoch ohne Alkoholeinfluss am Samstagabend gegen 21.15 Uhr in Maria Schmolln. Ein 58-Jähriger aus dem Bezirk Braunau war mit seinem Pkw auf einem geraden Straßenstück links von der Fahrbahn abgekommen und etwa 70 Meter über eine Wiese sowie gegen einen Stromverteilerkasten gefahren. Danach durchbrach das Fahrzeug eine Hecke, sprang quer über eine Hauseinfahrt und krachte frontal gegen eine Steinmauer. Durch die Wucht des Aufpralles wurden einige rund 200 Kilogramm schwere Natursteine quer über die Fahrbahn geschleudert und landeten auf der gegenüberliegenden Straßenseite in einem Feld.

Der Mann blieb unverletzt. Als Unfallgrund gab der 58-Jährige an, kurz mit seinem Mobiltelefon "gespielt" zu haben.

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9  Kommentare
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Orlando2312 (22.430 Kommentare)
am 20.12.2021 21:01

Keine Forderungen nach jährlicher Kontrolle der Fahrtüchtigkeit? Very strange!!!

Ach ich vergaß, keiner davon ist 60+.........

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camouflage (1.311 Kommentare)
am 20.12.2021 16:47

Besoffen und Handy spielen. Gehts noch?
Nach aller Härte des Gesetzes bestrafen.
Man kann nur froh sein das keiner zu Schaden kam.
Rozpipn 😣👎

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walterneu (4.715 Kommentare)
am 20.12.2021 14:44

In weiser Voraussicht haben sie Alkojol zur Schmerzlinderung vor antritt der Unfallfahrt getrunken,
Leichtsinniger weise trat einer nuchtern seine Unfallfahrt an.
Gott sei dank blieb er unverletzt. Sonst waehren die Schmerzen sicher unertraeglich gewesen.
So ein Leichtsinniges Verhalten

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Melinac (3.145 Kommentare)
am 20.12.2021 13:21

Solche Unfälle sind schrecklich! Handy während Autofahren WEG!
Früher waren wir auch nicht überall erreichbar! Und wenn doch wichtige Meldung, an die Seite fahren, stehen bleiben! Soviel Zeit MUSS drinnen sein!🤔🤔

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jetztreichtsameise (8.121 Kommentare)
am 20.12.2021 13:10

Diese Unfälle sind nur zufällig im Innviertel passiert, genauso wie der mutmaßlich betrunkene im Vorgarten, der sich nach der mutmaßlichen Ausnüchterung bei der Polizei gestellt hat.

Österreich schafft sich ab. Und da rede ich noch nicht von der in der Gegend peinlich niedrigen impf Quote, wobei die auch ihren Anteil beitragen dürfe.

Dazu kommt, dass die “lustigste” Zeit im Jahr mit viel Kawumm für die Tuchschedln erst kommt. Darf an Kugelbomben erinnern, vielleicht rettet es dem einen oder anderen den Finger oder Kopf.

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barzahler (7.595 Kommentare)
am 20.12.2021 12:48

Manche kapieren das Leben einfach nicht. Hirnaussetzer? Bei Alko - oder Drogenfahrt muss der Führerschein viel länger entzogen werden, anschliessend Psychotest - das kann die Zahl der Besserwisser eventuell ein wenig senken. Eine Bitte an die (seriösen) Zeitungen: Berichtet ab und zu über die Gerichtsurteile samt finanziellen Folgen dieser Gruppe.

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Melinac (3.145 Kommentare)
am 20.12.2021 13:26

Kapieren das Leben nicht! Sie schätzen es nicht, wir sind nur einmal da! Wenn der schwere Unfall da ist, werden sie wach! Viele sollten mal bei der Rettung ....mitfahren und sehen, wie wertvoll unser LEBEN IST und wie schnell es AUS ist!😪

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teja (5.947 Kommentare)
am 20.12.2021 09:53

Einer der wenigen die es zugeben mit den Handy gespielt zu haben, es wird auch zu wenig kontrolliert.

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Sensibelchen (845 Kommentare)
am 20.12.2021 12:55

Braucht man eigentlich nicht kontrollieren. Mindestens gefühlt jeder Dritte (Linien)Busfahrer inklusive hält das Kastl in der Hand oder am Ohr.
Polizei bräuchte nur die Augen aufmachen, wenn sie wollte, aber solange die mutmaßlich selber nach Dienstschluss mit dem HANDY in der Hand in den Feierabend fahren, wird's wohl nix werden mit rigoros strafen.

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