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Umweltschonend unterwegs: Was Wien kann, soll Linz auch können

04. März 2020, 00:04 Uhr

LINZ. ÖVP-Antrag im Gemeinderat: Wer sich klimaschonend fortbewegt, soll mit freiem Eintritt zu Kulturveranstaltungen belohnt werden.

Die Stadt Linz hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt: Sie will, wie berichtet, Innovations- und Klimahauptstadt werden. Doch das ist leichter gesagt als getan.

Es geht um das Schaffen von Anreizen. Die städtische Volkspartei sieht dabei in Wien eine Möglichkeit, die sich Linz abschauen könnte. Denn dort wurde unter dem Namen "Kultur-Token" ein digitales Pilotprojekt gestartet. Vereinfacht gesagt, geht es darum: Wer radelt, zu Fuß geht oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, wird belohnt.

"Die Idee hinter der App in Wien ist es, die Bevölkerung über ein Anreizsystem zu umweltschonendem Verhalten zu motivieren und jene mit einem niedrigeren CO2-Fußabdruck mit freiem Zugang zu Kulturveranstaltungen zu honorieren." Kulturstadträtin Doris Lang-Mayerhofer und Klubobmann Martin Hajart sagen, Linz sollte dieses System übernehmen.

Wie funktioniert die App? Über sogenanntes "Motion Tracking" werden aktiv zurückgelegte Wegstrecken aufgezeichnet. Auf diese Weise wird der CO2-Fußabdruck des Nutzers anhand von Daten des Umweltministeriums gemessen. Wer entsprechend viele umweltschonende Kilometer zurücklegt, erhält als Belohnung Kultur.

Die ÖVP hat daher für die morgige Gemeinderatssitzung einen entsprechenden Antrag formuliert, um in Linz eine ähnliche App wie in Wien zu entwickeln und einzuführen. Lang-Mayerhofer und Hajart sind überzeugt davon, dass diese Form der Sensibilisierung zu mehr urbaner Lebensqualität beitragen könnte. "Mit der Klima-App wollen wir dazu motivieren, bewusst und nachhaltig zu leben", so die VP-Politiker. (rgr)

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