Lade Inhalte...
  • NEWSLETTER
  • ABO / EPAPER
  • Lade Login-Box ...
    Anmeldung
    Bitte E-Mail-Adresse eingeben
    Bitte geben Sie Ihre E-Mail-Adresse oder Ihren nachrichten.at Benutzernamen ein.

gemerkt
merken
teilen

Tauben als Lebendköder im Innviertel? Kein Ermittlungsverfahren

Von Magdalena Lagetar, 18. April 2024, 10:47 Uhr
Tauben als Lebendköder: Anzeige erstattet
Eine Taube saß in einer Falle - ein Wanderer alarmierte Tierschützer

HANDENBERG. Tierschützer wurden auf zwei Fallen im Sandtal zwischen Handenberg und Neukirchen aufmerksam gemacht. Der Angezeigte gibt an, die Tauben seien von selbst in die Falle geflogen.

Ein aufmerksamer Wanderer hat eine Falle im Sandtal entdeckt, die ihn stutzig gemacht hat: Eine lebende Taube war darin gefangen. Er informierte die Tierschützer des Vereins Respekt Tiere, die sich aus Salzburg Richtung Bezirk Braunau machten, um sich die Gegebenheiten vor Ort anzusehen. "Wir haben alles so vorgefunden, wie es uns der Mann beschrieben hat. Wir gehen von einer Habichtfalle aus. Und haben sogar noch eine zweite Falle entdeckt. Eine größere, die nach demselben Prinzip funktioniert und auf vierbeinige Tiere abzielt, Fuchs oder Mader, auch dort waren zwei Tauben gefangen", sagt Tom Putzgruber vom Verein Respekt Tiere. 

Keine Ermittlungen 

Die Tierschützer informierten umgehend die Polizei und zeigten den Vorfall auch bei der zuständigen Behörde in Braunau an. Ermittelt wird aber nicht, wie Staatsanwalt Alois Ebner auf OÖN-Anfrage mitteilt. Der Angezeigte gab an, die Fallen aufgrund einer Rattenplage aufgestellt zu haben. Die Tauben seien von selbst in die Falle geflogen. Weil man aufgrund der Polizeierhebung nicht mehr feststellen kann, ob die Tauben eingesperrt worden sind oder wirklich von selbst in die Falle geflogen sind, wird es kein Ermittlungsverfahren geben. Es sei nicht von einem Anfangsverdacht der Tierquälerei auszugehen, sagt Ebner. "Die Tauben sind nicht zu Schaden gekommen, sie wurden freigelassen, die Fallen entfernt", so der Staatsanwalt. 

"Mitten auf einer Wiese neben einem Gehweg wurde die Falle entdeckt. Es wurde nichts gekennzeichnet. Wenn ein Kind diese Falle entdeckt hätte, hätte es sich sehr verletzen können, zumal der Mechanismus ja schnell zuschnappen muss, damit man den Raubvogel fangen kann", betont Putzgruber. Darüber dass die  Fallen mittlerweile wieder entfernt wurden,  ist Putzgruber froh.  Er dankt der Polizei für das rasche Einschreiten.

Putzgruber appelliert an die Leute, in solchen Fällen entweder selbst die  Polizei zu rufen oder Tierschutzorganisationen zu informieren. "Wir sind froh, wenn wir auf Tierleid aufmerksam gemacht werden, damit wir dieses, so gut wie es geht, bekämpfen können", sagt er. 

mehr aus Innviertel

Billa Plus eröffnet Standort in St. Florian am Inn

Der Fall Benko: Bestsellerautoren kommen nach Ried

Fußgänger stürzte bei Wernstein über steile Böschung in den Inn

Marcel Ziegl nach letztem Spiel für die SV Ried: "Es war ein riesengroßes Privileg"

Autorin
Magdalena Lagetar
Redaktion Innviertel
Magdalena Lagetar

Interessieren Sie sich für dieses Thema?

Mit einem Klick auf das “Merken”-Symbol fügen Sie ein Thema zu Ihrer Merkliste hinzu. Klicken Sie auf den Begriff, um alle Artikel zu einem Thema zu sehen.

Interessieren Sie sich für diesen Ort?

Fügen Sie Orte zu Ihrer Merkliste hinzu und bleiben Sie auf dem Laufenden.

Lädt

info Mit dem Klick auf das Icon fügen Sie das Schlagwort zu Ihren Themen hinzu.

info Mit dem Klick auf das Icon öffnen Sie Ihre "meine Themen" Seite. Sie haben von 15 Schlagworten gespeichert und müssten Schlagworte entfernen.

info Mit dem Klick auf das Icon entfernen Sie das Schlagwort aus Ihren Themen.

Fügen Sie das Thema zu Ihren Themen hinzu.

Aktuelle Meldungen