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AMAG setzt Erfolgskurs dank Trend zum Leichtbau trotz Hürden fort

Von OÖN, 20. März 2023, 07:20 Uhr
AMAG setzt Erfolgskurs dank Trend zum Leichtbau trotz Hürden fort
Werksgelände der AMAG in Ranshofen Bild: AMAG/Weihbold

BRAUNAU. Nachfrage nach Leichtbaulösungen aus Aluminium dürfte weiter ansteigen.

Der Aluminiumkonzern AMAG mit Stammsitz in Braunau-Ranshofen geht nach einem starken Jahr 2022 auch heuer von einem guten Ergebnis aus. Trotz hoher Energiepreise und der nach wie vor andauernden Lieferkettenprobleme laufe das Geschäft bei der AMAG sehr gut. Der Alukonzern profitiere von der steigenden Nachfrage im Transport-, Verpackungs- und Bausektor. So sei bei der E-Mobilität aufgrund der schweren Akkus Leichtbau ein großes Thema.

Dazu kämen noch die guten Hitzeeigenschaften von Aluminium. Und Alu besitze perfekte Eigenschaften für eine Kreislaufwirtschaft – da es beliebig oft recycelt werden kann. 75 bis 80 Prozent des von der AMAG in Ranshofen verarbeiteten Rohstoffes sei Schrott. "Die Wachstumsraten sind positiv, da mach ich mir überhaupt keine Gedanken", so AMAG-Chef Gerald Mayer im "Klub der Wirtschaftspublizisten" in Wien.

Ein Hemmschuh sei allerdings der allgemeine Arbeitskräftemangel, so würden alleine im Innviertel mehrere Tausend Arbeitskräfte fehlen. Sorgen bereiten AMAG-Chef Gerald Mayer die Unsicherheiten bei der Energieversorgung. Eines sei jedenfalls klar: "Wir werden sicher die nächsten 20 Jahre noch Gas brauchen." Er ortet hierzulande eine Doppelmoral, so Mayer: Es würde viel Energie aus fragwürdigen Quellen importiert, gleichzeitig gegen die Energiegewinnung im Inland protestiert.

Nicht in allen Branchen ließen sich fossile Energieträger durch grünen Strom ersetzen, vielerorts würde es noch an der Technologie für den Green Deal fehlen. So werde es wohl eine Zeitlang einen Parallelbetrieb von Gas und Wasserstoff geben, aber wie das nebeneinander funktionieren solle, sei noch offen. Für heuer gab Mayer zu Bedenken, dass die Trockenheit und die niedrigen Wasserstände der Flüsse kein gutes Vorzeichen für die Energieversorgung seien. Die AMAG selbst sei ein energieintensives Unternehmen, dessen Energiehunger zu zwei Drittel aus Gas und einem Drittel aus Strom gedeckt werde. Man gehöre zwar zu den wenigen Firmen, die über einen eigenen Gasspeicher verfügten, das sei aber nur eine Überbrückungshilfe. Im Jahr 2022 hat die AMAG neue Höchstwerte bei Umsatz und Ergebniskennzahlen erzielt. Die Erlöse stiegen um 37 Prozent auf 1,727 Mrd. Euro, und das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen wurde um 33 Prozent auf 247,1 Mio. Euro angehoben. Die AMAG hat insgesamt 2200 Mitarbeiter.

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1  Kommentar
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Siebenschlaefer (1.094 Kommentare)
am 20.03.2023 13:30

Dann wird die Umstellung auf Grünes Alu schneller ablaufen.

20 Jahre weiter mit toxischen Aluminium wäre eine Horrorvorstellung

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