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AK Ried erstritt mehr als fünf Millionen Euro für Mitglieder

Von OÖN, 23. Februar 2024, 04:41 Uhr
AK Ried erstritt mehr als fünf Millionen Euro für Mitglieder
Bezirksstellenleiter Christian Breyer (l.) und AK-Präsident Andreas Stangl Bild: (AK OÖ)

RIED. Juristen und Berater der Arbeiterkammer waren im vergangenen Jahr gefordert – von 5. bis 18. März finden die AK-Wahlen statt

Auf ein arbeitsreiches Jahr 2023 blickte die Arbeiterkammer-Bezirksstelle in Ried kürzlich zurück. Ein großer Teil der Anliegen der knapp 26.000 AK-Mitglieder im Bezirk Ried konnte zwar durch Beratungen abgewickelt werden, allerdings mussten die Juristen auch einige rechtliche Hebel in Gang setzen, um den Beschäftigten zu ihren Ansprüchen zu verhelfen.

158 Arbeitsrechtsfälle konnte die AK Ried im vergangenen Jahr abschließen. 24 Mal mussten die Rechtsvertretungen dabei vor Gericht ziehen. In Summe wurden dabei knapp 380.000 Euro vor Gericht erkämpft.

Darüber hinaus wurden auch 105 Sozialrechtsfälle abgeschlossen. Hierbei handelt es sich zum Großteil um Pensions- und Pflegegeldangelegenheiten, für die insgesamt knapp 4,1 Millionen Euro für die Mitglieder erstritten wurden. Zusätzlich setzte die AK-Bezirksstelle rund 500.000 Euro für mehr als 60 Beschäftigte aus 15 insolventen Betrieben im Bezirk Ried durch. Insgesamt wurden so mehr als fünf Millionen Euro für die Mitglieder im Bezirk Ried erstritten, die damit zu ihrem Recht kamen. Aus diesem Grund setze man ganz bewusst auf Wohnortnähe, um den Mitgliedern die Möglichkeit zu bieten, sich Rat und Hilfe direkt in der Region zu holen, so die AK.

Hilfe für Leasingarbeiter

Besondere Hilfe benötigte beispielsweise ein Leiharbeiter aus dem Bezirk Ried. Er war bei einem metallverarbeitenden Unternehmen tätig. Nach einem Arbeitsunfall wurde der Arbeiter für etwas mehr als zwei Wochen krankgeschrieben. Daraufhin erklärte die Leasingfirma dem Arbeitnehmer über WhatsApp, dass die Beschäftigerfirma ihn "nicht mehr brauchen kann".

Sie hatte ihn mit dem Tag des Unfalls bei der Österreichischen Gesundheitskasse abgemeldet.

Der Arbeiter wandte sich an die AK, die daraufhin beim Leasingunternehmen intervenierte und auf ein aufrechtes Arbeitsverhältnis bestand, da der Arbeitnehmer keiner Beendigung zugestimmt hatte. Daraufhin hat das Leasingunternehmen den Arbeitnehmer "ordnungsgemäß" im Krankenstand gekündigt und die fällige Entgeltfortzahlung über den Kündigungstermin hinaus geleistet, da der Krankenstand des Arbeiters noch länger andauerte. Somit bekam der Arbeitnehmer sämtliche offene Ansprüche aus den Vormonaten, wie etwa Überstunden oder Zulagen, die gesetzlichen Beendigungsansprüche sowie die Entgeltfortzahlung – in Summe mehr als 12.300 Euro brutto.

Wahl der Interessensvertretung

Neben dem Rückblick auf das vergangene Jahr richtet die AK aber auch den Fokus nach vorne. Von 5. bis 18. März finden in Oberösterreich die Arbeiterkammer-Wahlen statt. Rund 570.000 Wahlberechtigte haben dabei die Möglichkeit, ihr "Parlament" – die AK-Vollversammlung – zu wählen.

Die Vollversammlung ist das höchste Gremium der Arbeiterkammer und besteht in Oberösterreich aus 110 Kammerrätinnen und Kammerräten. Sie beschließen die Grundzüge für die Interessenspolitik, das Budget und wie dieses für die Mitglieder eingesetzt wird.

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