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Halloween-Krawalle in Linz: Teilbedingte Haft für Rädelsführer

Von nachrichten.at/apa, 27. März 2023, 13:14 Uhr
Insgesamt wurden nach den Krawallen in der Halloween-Nacht 146 Verfahren eingeleitet. Bild: fotokerschi.at

LINZ. Ein weiterer Jugendliche, der maßgeblich an den Halloween Krawallen in Linz beteiligt gewesen sein soll, ist am Montag in Linz zu zehn Monaten Haft, eines davon unbedingt, sowie Bewährungshilfe verurteilt worden.

Die Staatsanwaltschaft hatte ihm schwere gemeinschaftliche Gewalt und schwere Körperverletzung vorgeworfen. Der inzwischen 17-Jährige hat nach anfänglichem Leugnen ein umfassendes Geständnis abgelegt. Das Urteil ist rechtskräftig.

Feuerwerkskörper geworfen

Der Iraker hatte gemeinsam mit seiner damaligen Freundin, einer 15-jährigen Thailänderin, sowie einem 15-jährigen Afghanen in Tschechien Feuerwerkskörper der Kategorien 3 und 4 besorgt. Diese schleuderten die drei dann zu Halloween laut Anklagebehörde "in erster Reihe" in der Linzer Innenstadt Richtung Polizisten. Zudem verteilten sie die Feuerwerkskörper an andere und stachelten sie zum Werfen auf.

Bildergalerie: Polizei-Großeinsatz in der Linzer Innenstadt

Polizei-Großeinsatz in der Linzer Innenstadt
(Foto: FOTOKERSCHI.AT / KERSCHBAUMMAYR) Bild 1/31
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Überraschendes Geständnis

Das Trio kam in U-Haft und Anfang März vor Gericht. Das Mädchen und der jüngere Bursch wurden – wie berichtet – nach umfassenden Geständnissen rechtskräftig zu teilbedingten Haftstrafen verurteilt. Das Verfahren gegen den 17-Jährigen wurde ausgegliedert, nachdem er bei seiner Aussage blieb, nur Mitläufer und kein Anführer gewesen zu sein.

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Am Montag gestand er dann im Landesgericht die ihm vorgehalten Taten. Dafür kassierte er die teilbedingte Haftstrafe. Die Zeit in der U-Haft wurde ihm angerechnet, weshalb der Teenager nach dem rechtskräftigen Urteil nicht mehr zurück ins Gefängnis musste.

Insgesamt wurden in der Halloween-Nacht 129 Jugendliche und junge Erwachsene - großteils mit Migrationshintergrund - angezeigt. Gegen 46 wurde ein Verfahren zur Aberkennung des Schutzstatus eingeleitet.

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13  Kommentare
13  Kommentare
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Peter2012 (6.319 Kommentare)
am 27.03.2023 21:46

Die Randalieren sollten die Polizeikosten sowie den anderen Sachschaden bezahlen als auch Sozialdienst leisten!!!

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kpader (11.506 Kommentare)
am 27.03.2023 16:11

Rückfahrticket selbst gelöst! Feige Politiker.

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sirhce (135 Kommentare)
am 27.03.2023 15:05

."... mit aller härte des gesetzes bestrafen" so waren die aussagen unserer lokalpolitiker

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lentio (2.771 Kommentare)
am 27.03.2023 15:18

Zum Glück haben die Lokalpolitikern einen geringen Einfluss auf das Urteil, alles andere wäre schon sehr faschistisch…

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lentio (2.771 Kommentare)
am 27.03.2023 14:58

Die Berichterstattung war zu jeder Zeit aufgebauscht.

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Peter1983 (2.310 Kommentare)
am 27.03.2023 14:11

Offensichtlich will man gewisse Leute motiviert, so weiter zu machen.

Anders kann man die teils skandalös milden Urteile nicht erklären.

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Juni2013 (10.022 Kommentare)
am 27.03.2023 14:07

"Insgesamt wurden in der Halloween-Nacht 129 Jugendliche und junge Erwachsene - großteils mit Migrationshintergrund - angezeigt. Gegen 46 wurde ein Verfahren zur Aberkennung des Schutzstatus eingeleitet"
Und wie ist der Stand dieser Aberkennungsverfahren? Wäre interessant etwas davon zu erfahren.

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Juni2013 (10.022 Kommentare)
am 27.03.2023 14:00

Solche Typen wie dieser Iraker lachen sich über solche Urteile krumm und dämlich! Ich hab die Nase von solch "armen Flüchtlingen" gestrichen voll! Ich erwarte, dass die bereits verurteilten Krawallmacher heimgeschickt werden. Schließlich haben sie das hohe Gut der Gastfreundschaft mit Füßen getreten. Weg damit!!

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transalp (10.269 Kommentare)
am 27.03.2023 13:45

Nur 1 Monat unbedingt?
Für
a)
"schwere gemeinschaftliche Gewalt und schwere Körperverletzung"
b)
Feuerwerkskörper in Richtung Polizisten geworfen
c)
Andere zur Gewalt anstacheln..
.
Ach herrje, kommt der billig davon!
Was glauben Sie was so einem in einem anderen Land bei diesen Vergehen passiert?
Da wird mit so einem Gfrast nicht so zimperlich umgegangen, oder?
Aber- unsere Justiz ist ja sowas von "brav" und harmlos... 🤔

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Orlando2312 (22.367 Kommentare)
am 27.03.2023 16:01

Geflissentlich haben Sie den letzten Satz überlesen:

"Gegen 46 wurde ein Verfahren zur Aberkennung des Schutzstatus eingeleitet."

Das könnte eine äusserst schwere Strafe sein, wenn Sie das befriedigt.

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bvb22 (1.269 Kommentare)
am 27.03.2023 17:24

Einmal abwarten obs überhaupt soweit kommt . Ich glaube eher das keiner abgeschoben wird

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transalp (10.269 Kommentare)
am 27.03.2023 18:02

Orlando:
Und, glauben Sie wirklich dass dann wer von denen abgeschoben wird? Mit oder ohne Schutzstatus. Oder sind Sie
wirklich so naiv..?
bisher wurde kaum wer abgeschoben weil es angeblich nicht geht, und genau das wissen diese Burschen...
.Bedeutet unterm Strich:
Nur Verwaltungskosten der Behördenverfahren. Nur Kosten sonst nix....
Daher: ordentliche Strafen damit sie es auch merken, abgeschoben werden sie (leider) eh nie...

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( Kommentare)
am 27.03.2023 13:24

Wäre günstiger gegangen.
flugticket in die Heimat.

fertig

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