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Grünes Klassenzimmer: Wenn der Schulball zum Green Event wird

Von Karoline Ploberger, 15. April 2024, 14:22 Uhr
In Schulen soll das Umweltbewusstsein der Schüler verstärkt werden.
In Schulen soll das Umweltbewusstsein der Schüler verstärkt werden. Bild: colourbox

LINZ. Mehr als 300 Schulen, etwa 300 Gemeinden und etwa 950 Betriebe sind Teil des Klimabündnis-Netzwerks in Oberösterreich. Die größten Herausforderungen dabei: Energie, E-Mobilität und Green Events.

Biozertifizierte Getränke, vegetarische und vegane Gerichte, Müllvermeidung - all diese Maßnahmen gehören zum Plan des Ballkomitee, den Ball der Bad Leonfeldner Tourismussschulen als Green Event auszeichnen zu lassen. Bereits bei Beginn der Ball-Planung stand für die Schüler fest, es muss unbedingt eine nachhaltige Veranstaltung werden, sagt Schülerin Franziska Eder, die ihre Erfahrungen auch in ihre Diplomarbeit einfließen lassen wird. "So können wir für unsere Schule einen Leitfaden entwickeln und für künftige Organisatoren nachhaltig wirken", sagt die Schülerin. 

Rund 200 Veranstaltungen wurden im Jahr 2023 als Green Event ausgezeichnet, zieht das Klimabündnis Oberösterreich seine Jahresbilanz. "Es ist meist so: Einmal Green Event, immer Green Event. Und da gibt es eigentlich auch keine Grenzen. Für jede Veranstaltung gibt es die Möglichkeit, nachhaltig zu sein", sagt Klimabündnis-Geschäftsführer Norbert Rainer. Einzig die großen Festivals stellen noch Herausforderungen für die Nachhaltigkeit dar. 

Nachhaltigkeit im Schulalltag

Bereits die Jugendlichen sollen ein Bewusstsein für Umwelt und Nachhaltigkeit entwickeln. In Bildungseinrichtungen des Klimabündnis-Netzwerks lernen Kinder und Jugendliche, was sie in ihrem Umfeld und im Alltag zum Klimaschutz beitragen können. Alleine im vergangenen Jahr beschäftigten sich mehr als 4000 Schüler in Workshops mit einem nachhaltigen und bewussten Lebensstil, 51 Schüler aus zwölf verschiedenen Schulen wurden zu Green Peers ausgebildet. 

Seit 2019 ist etwa die Bundesbildungsanstalt für Elementarpädagogik in der Linzer Lederergasse Teil des Klimabündnis-Netzwerks. Seither hat sich vieles in der Schule getan, sagt Pädagogin Claudia Troia. "Rund um das Schulgebäude haben wir einen naturnahen Garten entwickelt, Schüler haben ein eigenes Mülltrennungskonzept für die Schule entworfen, auch unsere Dachterrasse hat sich mittlerweile in ein grünes Klassenzimmer verwandelt", sagt Troia, die vor allem ein großen Anliegen hat: "Schulen brauchen bessere Rahmenbedingungen für Nachhaltigkeit im Alltag. Das Konzept muss in der Schule Platz haben und hier verankert werden. Es kann nicht sein, dass sich nur einige wenige dafür interessieren und hier Herzblut investieren. Das muss von oberster Stelle integriert werden." 

Mitarbeiter als Umweltexperten

Rund 300 Gemeinden in Oberösterreich sind mittlerweile Mitglied des Klimabündnis-Netzwerks, knapp 950 Betriebe und mehr als 300 Bildungseinrichtungen engagieren sich im Land für einen besseren ökologischen Fußabdruck. Vor allem für Unternehmen seien die Themen Energie und Mobilität als Nachhaltigkeitsaspekte entscheidend, sagt Umweltlandesrat Stefan Kaineder (Grüne). "Viele Unternehmen entscheiden sich mittlerweile dafür, Fachpersonal für Umweltschutz zu finden und sehen dies als Chance für Mitarbeiter." 

2023 zum Klimabündnis beigetreten ist etwa auch der Betrieb she:works, der sich vor allem für die berufliche Förderung von Frauen in Oberösterreich einsetzt. "Wir möchten Nachhaltigkeit in jeden Aspekt unserer Arbeit integrieren und versuchen, Berufsmöglichkeiten für Frauen für die Zukunft aufzuzeigen", sagt Karin Hofmann, Prokuristin bei she:works. 

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Autorin
Karoline Ploberger
Redakteurin Oberösterreich
Karoline Ploberger
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