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Föhnsturm wehte Bäume um, danach kam die Abkühlung

Von Robert Stammler, 01. April 2024, 17:13 Uhr
Zahlreiche Einsätze auch im Bezirk Kirchdorf Bild: TEAM FOTOKERSCHI / RAUSCHER (TEAM FOTOKERSCHI / RAUSCHER)

LINZ. Vor allem im Salzkammergut und der Pyhrn-Priel-Region wehten heftige Föhn-Sturmböen, die zahlreiche Feuerwehreinsätze erforderlich machten.

Warme Luft aus Südspanien, die sich am Alpenhauptkamm staut und die dann im Norden als heftiger Föhnwind zu Tal fällt: die Prognose der Meteorologen von Geosphere Austria war korrekt. Sie trat aber nicht schon in der Nacht auf Ostermontag ein. Erst ab den Vormittagstunden begann der Föhnsturm seinen Höhepunkt zu erreichen.


Die Experten gaben am Sonntag eine Wetterwarnung der Warnstufe Orange für die oberösterreichischen Alpen und das Alpenvorland heraus. Mit heftigen Böen von mehr als 80 Km/h sei zu rechnen, vereinzelt sogar mit bis zu 100 Kilometern pro Stunde, hieß es.

Bildergalerie: Sturmeinsätze im Bezirk Kirchdorf

Sturmeinsätze im Bezirk Kirchdorf
(Foto: TEAM FOTOKERSCHI / RAUSCHER (TEAM FOTOKERSCHI / RAUSCHER)) Bild 1/46
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So kam es am zweiten Osterfeiertag auch. Mehrere Einsätze hatten die Feuerwehren zu bewältigen. So zum Beispiel in Steyrling, einer Ortschaft in Klaus an der Pyhrnbahn im Bezirk Kirchdorf. „Einige Bäume sind umgestürzt und haben Stromleitungen beschädigt“, berichtete am Montagmittag der Feuerwehrkommandant Florian Auinger.

Auch Dächer seien abgedeckt worden. Eine Straße musste gesperrt werden, weil Gehölz die Fahrbahn blockierte. „Wir haben auch Wanderer, die vom Sturm überrascht worden sind, sicher aus dem Gefahrenbereich begleitet“, sprach der Steyrlinger Feuerwehrmann von einem ereignisreichen Feiertag. 34 Männer und Frauen standen dabei im Einsatz.

Surfen trotz Sturmwarnung

Am Attersee bei Seewalchen löste ein Wassersportler, der trotz Sturmwarnung auf sein Surfbrett gestiegen war, einige Schrecksekunden aus, als er von seinem Board fiel. Doch als die Feuerwehr eintraf, war der Mann bereits wieder am Ufer.

Einsätze wegen umgekippter Bäume und beschädigter Dächer gab es in weiten Landesteilen: so auch in den Bezirken Gmunden, Vöcklabruck, Steyr-Land, aber auch in Linz-Land und im Bezirk Eferding.

Am Nachmittag beruhigte sich der Föhnsturm und eine sich anbahnende Westfront brachte Abkühlung: von mehr als 20 Grad auf zehn bis 15 Grad.

Wind schwächt langsam ab

Auch am Dienstag bläst der Westwind durchaus kräftig, treibt Wolken übers Land, vereinzelte Regenschauer sind möglich. Am Nachmittag lockert es auf, die Höchstwerte liegen bei elf bis 16 Grad.

Der Mittwoch dürfte ähnlich verlaufen, der Wind wird schwächer, die Temperaturen steigen leicht, liegen aber bei unter 20 Grad, so wie auch am Donnerstag, es sollte aber überwiegend trocken bleiben.

Am Freitag können die Maximalwerte wieder bis zu 22 Grad erreichen. 

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Autor
Robert Stammler
Redakteur Land und Leute
Robert Stammler
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3  Kommentare
3  Kommentare
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richie (923 Kommentare)
am 02.04.2024 09:30

Die Fotografen für die Fotogalerie zeugen nicht von besonders hoher Kreativität.
Zig mal Fotos vom gleichen Objekt.
Ich als Besitzer würde den Fotografen verjagen und die Veröffentlichung untersagen!

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Kukilein (254 Kommentare)
am 01.04.2024 20:22

Wieder einmal Stromausfälle durch Extremwetterereignisse (in diesem Fall Sturm). Wer jetzt noch Freileitungen bauen will ist rücktrittsreif!! Wann kommen die Netzbetreiber endlich ihrer Pflicht zur Härtung der Infrastruktur nach. Immer nur abkassieren geht nicht! Wann gibt es Einsicht in der Politik? Wen kann man wählen im Herbst?

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faun (622 Kommentare)
am 01.04.2024 20:40

Zu deinen Fragen: Nie. Nie. Niemanden.

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