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Der Straßenmüll rund um den "Big-Mäc-Äquator"

01. September 2020, 00:04 Uhr
Der Straßenmüll rund um den "Big-Mäc-Äquator"
Anzeigetafel der Asfinag

LINZ. Verkehrsressort und Landesabfallverband starten Kampagne gegen Vermüllung auf der Straße.

400 Tonnen Müll landeten im Jahr 2018 achtlos weggeworfen auf und neben Oberösterreichs Landesstraßen. Das entspricht 66 Kilogramm Abfall pro Straßenkilometer. Der Aufwand, der betrieben wird, um diesem Müllberg Herr zu werden, ist enorm. 1,5 Millionen Euro beträgt der jährliche finanzielle Aufwand für die Straßenmeistereien in Oberösterreich. 35.000 Arbeitsstunden müssen sich die Mitarbeiter jedes Jahr als Müllsammler betätigen.

Auf dem höherrangigen Straßennetz ist das Problem noch massiver. Laut einer Statistik der Asfinag bleiben in Oberösterreich auf Autobahnen und Schnellstraßen jedes Jahr rund 1350 Tonnen achtlos weggeworfener Müll liegen. Vor allem in der direkten Umgebung von Fast-Food-Restaurants fällt viel Müll in Form von Getränkebechern und Essensschachteln auf und neben den Straßen an. Diese Gebiete nennen die Straßenmeistereien in Anspielung auf eine bekannte Schnellrestaurantkette "Big-Mäc-Äquator."

Kühlschränke und Batterien

Es ist aber nicht nur Alltagsmüll, der den Straßenmeistereien zu schaffen macht. Auch Autoreifen, Kühlschränke, Fahrzeugbatterien oder Lackdosen wurden bereits neben der Fahrbahn aufgefunden. Der Müll ist nicht nur eine Umweltbelastung. Er kann, wenn er direkt auf der Fahrbahn liegt, auch ein Risiko für den Verkehr darstellen.

Das Verkehrsressort des Landes und der oberösterreichische Landesabfallverband wollen nun mit einer Kampagne gegen die Vermüllung vorgehen. "Schilder und Transparente, die gegen die Vermüllung protestierende Tiere zeigen, werden Anfang September von den Straßenmeistereien aufgestellt", sagt Infrastrukturlandesrat Günther Steinkellner (FP). Die Kampagne unter dem Titel "Wirf nix raus" solle "mehr Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umgebung schaffen", sagt Roland Wohlmuth, der Vorsitzende des Landesabfallverbandes. (hip)

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20  Kommentare
20  Kommentare
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teja (5.945 Kommentare)
am 07.09.2020 09:47

eine övp minissterin hat das pfand ja vor jahren abgeschafft.

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transalp (10.354 Kommentare)
am 01.09.2020 10:37

...und es ist auch uns aufgefallen, dass in der Umgebung von gewissen Fast- Food- Drive-Ins die Gegend entsprechend ausschaut... Becher , Tüten und Schachteln am Straßenrand oder am Parkplatz.
.
Nun ja, Personen die sich hauptsächlich von Burger ernähren, leben eh nicht ganz gesund. Wie heißt es so schön? "Man ist was man isst"...
Bei manchen dürfte "das Hirn voller Fett" sein, verblöden und entsorgen entsprechend den Müll auf der Strasse- so meine These...
Fakt ist: Menschen mit Hirn u Anstand schmeißen Müll nicht aus dem Autofenster... !!!

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transalp (10.354 Kommentare)
am 01.09.2020 14:54

Bemerkenswert:
Da hat jemand meinen Kommentar gesperrt (- dies kommt - bei mir - im übrigen äußerst selten vor- Danke ..), aber-
Da hat sich wohl jemand persönlich angesprochen gefühlt?
Ein Mühl- Sünder?
Schande!
Nochmals:
Nehmt Euren Müll mit nach Hause und entsorgt in dort !

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hochhaus (1.821 Kommentare)
am 01.09.2020 10:01

Günther Steinkellner mit seinen Plakaten:
dieses Geld ist genauso hinausgeschmissen wie der Drive-in-Müll.
Es ist traurig, aber helfen wird nur eines: saftig strafen, wer erwischt wird. SAFTIG!

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duffman (486 Kommentare)
am 01.09.2020 09:19

Als ob es nur das eine Schnellrestaurant wäre ..

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nochirgendwer (8 Kommentare)
am 01.09.2020 08:38

Leider scheitert es auch an der Exekutive, die Gesetze gäbe es. Unverständlich, warum das, meiner Meinung, nicht rigoros abgestraft wird? Als Beispiel nenne ich hier die Schweiz, wo man das schon vor 30 Jahren mit schmerzlichen Bußgeldern handhabte...

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herst (12.785 Kommentare)
am 01.09.2020 08:33

Nicht nur um den Big-Mäc Äquator

Auch um die Billa, Spar, Hofer, Lidl & Co. Läden.

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despina15 (10.086 Kommentare)
am 01.09.2020 09:24

Und wie !
auch Baustellen, da liegt und fliegt
Plastik Flaschen in mengen! zum fürchten!

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herst (12.785 Kommentare)
am 01.09.2020 10:22

Plastikflaschen in Mengen + Styropor + Plastikverpackungen von diversen Baumaterialien wie Kartuschen diverser Silikonhaltigen Materialien + Plastik-Holzeinwegpaletten und, und,......... von Kleinhäusl bis Wohnsilos, Industrie, Gewerbebauten etc.

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Gelesen (744 Kommentare)
am 01.09.2020 08:24

Wir hatten in der Jugend nichts wegzuwerfen daher achten die Älteren darauf was mit dem Abfall geschieht. Leider sehen die Jungen die Umwelt mit anderen Augen.

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gurrz (4 Kommentare)
am 01.09.2020 08:33

So ein Blödsinn aber auch. Ich(u30) gehe regelmäßig Müllsammeln und da findet man genügend Sachen die ganz bestimmt nicht "von den Jungen" weggeworfen wurden.
Übrigens sieht man kaum Leute ü30 Müllsammeln, vielleicht sollte man sich darüber mal Gedanken machen. zwinkern

In den früheren Generationen waren es halt Kühlschrank, Waschmaschine und Co die in den Wald "gestellt" worden sind. Und glauben Sie mir, ich weiß von was ich Rede denn ich gehe schon längere Zeit Müllsammeln. Aber gegen diese Art von Verschmutzung hat der Staat mit genügend gratis Entsorgungsmöglichkeiten (ASZ, Sperrmüll und Co) ja gut, und erfolgreich, entgegengearbeitet.

Aber es sind ja bekanntlich immer "die Anderen", egal in welcher Lebenslage. :D

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fanfarikuss (14.172 Kommentare)
am 01.09.2020 08:19

Drive - In's verbieten. Anders geht es nicht.
Hinzu kommt: Wann und wo wird das Dreckszeug denn reingefressen,
dass beim Drive in gekauft wird?
An einem lauschigen Aussichtsplätzchen oder im Auto während der Fahrt?
Eben.
IMO noch gefährlicher als die kranken Wischsüchtigen beim Fahren!

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herst (12.785 Kommentare)
am 01.09.2020 08:51

Drive In's verbieten...

Warum? Wärs nicht gscheiter, gleich alle Kunden , die die Drive In's verlassen vorbeugend zu verhaften und zu bestrafen? Denn diese schmeißen den Mist doch weg.

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Sensibelchen (845 Kommentare)
am 01.09.2020 08:01

Wie bei allem; fehlende Eigenverantwortung der Anderen zwinkern

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edith1966 (804 Kommentare)
am 01.09.2020 07:36

Der Müll wird NICHT achtlos weggeworfen sondern im vollen Bewußtsein.
Der fällt nicht so einfach aus dem Auto.

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hongar (483 Kommentare)
am 01.09.2020 07:26

Steuern rauf auf McDonalds und Co. Endlich Pfand auf Plastik - dann haben wir Geld mehr anzustellen welche die Sztrassen (Parks etc) rein halten. Für diejenigen welche verschutzen ist jegliche Kampagne sinnlos. Ganz arg sind die Trucker - wo gegessen wird wird alles fallen gelassen.

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duffman (486 Kommentare)
am 01.09.2020 09:21

Wirkung sieht man man den Zigaretten, die Steuern sind 50 -60% ? und liegen deswegen weniger Tschikstummeln umher ??
Wir könnten auch Hunde verbieten die Sch.. auch in die Umwelt.

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fuezmaiapeda (109 Kommentare)
am 01.09.2020 09:47

Schlechter Vergleich: Es geht um Pfand - Geld, das man bei Rückgabe des Leerguts zurück bekommt. Auf Zigarettenstummel gibt es keinen Pfand.

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despina15 (10.086 Kommentare)
am 01.09.2020 07:25

Nicht nur Autobahnen! Gehe alle
drei Wochen in Linz Müll einsammeln ,
in zwei bis drei Std, sechs Säcke Müll!
Dosen, Flaschen, Kartone, alles mögliche!
Zigarettenstummeln in unglaublichen mengen!

Wo man steht und geht lässt man alles fallen!
Schande für ein Zivilisiertes Land!

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r-h856 (172 Kommentare)
am 01.09.2020 06:50

Erschreckend dass wir überhaupt eine solche Kampagne brauchen.
Aber wie das Straßenbild zeigt ist es wirklich nötig.
Wer sind diese Leute die alles zumüllen? Erst kürzlich beobachtet: junges Pärchen während der Fahrt durch´s Beifahrerfenster ein ganzes Sackerl hinausgeworfen, weiters ein Brummi-Fahrer der seine Getränkedose halt so durchs Fenster entsorgte.
Aber ich denke dass nicht einmal die Polizei da handhabe hat wegen der Beweislage. Leider.

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