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Bodenverbrauch in Oberösterreich um zwei Drittel gestiegen

Von Judith Pointner, 03. August 2023, 07:00 Uhr
Vor Gipfel zu Raumordnung: Kritik an Flächenfraß in Oberösterreich
Rund die Hälfte der verbrauchten Fläche wird in Österreich mit Asphalt oder Beton versiegelt. Bild: colourbox.de

LINZ/WIEN. Flächenfraß: Im Bundesländer-Vergleich ist Oberösterreich laut WWF-Berechnung negativer Spitzenreiter. Eine Fläche von rund sechs Fußballfeldern wird hierzulande verbaut – pro Tag.

Ein vernichtendes Zeugnis in Sachen Bodenschutz stellt die Umweltschutzorganisation WWF dem Land Oberösterreich in einer aktuellen Analyse aus: Zwar seien alle Bundesländer von einer nachhaltigen Bodennutzung weit entfernt, in Oberösterreich aber sei der Bodenverbrauch 2022 im Vergleich zum Jahr davor am deutlichsten gestiegen. Im bundesweiten Vergleich bildet das Land ob der Enns laut WWF-Berechnungen das Schlusslicht. 

Sechs Fußballfelder pro Tag

Der Bodenverbrauch sei hierzulande um mehr als zwei Drittel gestiegen – von 2,48 Hektar pro Tag im Jahr 2021 auf 4,25 Hektar pro Tag im Jahr 2022 – das entspricht etwa der Fläche von sechs Fußballfeldern. Zum Vergleich: Der bisherige Spitzenreiter Steiermark verbrauchte pro Tag 2,54 Hektar,  an dritter Stelle steht Niederösterreich, wo der Bodenverbrauch 2022 auf 2,3 Hektar pro Tag gestiegen ist. Salzburg hingegen sank der Bodenverbrauch nach einem besonders hohen Wert 2021 im Jahr 2022 wieder auf 0,39 Hektar pro Tag. 

"Mangelnde Regionalplanung"

Der hohe Anstieg in Oberösterreich liege unter anderem an der großflächigen Umwidmung von Grünland in Bauland in den vergangenen Jahren und an der mangelnden Regionalplanung, so der WWF. "Auch pro Kopf gerechnet hat sich Oberösterreich zum Bundesland mit dem stärksten Flächenfraß katapultiert. Allein die Betriebsflächen sind 2022 in Oberösterreich um sechs Quadratkilometer gewachsen", sagt WWF-Sprecher Simon Pories. 

 

Erstellt mit Visme

Mit einem Bodenverbrauch von durchschnittlich 12 Hektar pro Tag habe Österreich 2022 fast das Fünffache des Nachhaltigkeitsziels des Bundes verbaut: Im Programm der österreichischen Bundesregierung steht, dass der Bodenverbrauch bis 2030 auf 2,5 Hektar am Tag reduziert werden soll. Davon sei man weit entfernt, konstatiert der WWF.

Politik in der Verantwortung 

Der Flächenfraß habe massive Folgen für Mensch und Natur. "Dennoch lassen die Bundesländer weiter Einkaufs- und Gewerbeparks auf der grünen Wiese zu – und das, obwohl tausende Hektar Leerstand ungenutzt bleiben und in vielen Gemeinden die Ortskerne veröden", kritisiert der WWF. Die Landesregierungen müssten die jeweiligen Raumordnungsgesetze massiv nachbessern und stärkeren Naturschutz verankern, lautet die Forderung der Umweltschützer. 

Neues Raumordnungsgesetz

In diese Kerbe schlagen auch die Grünen Oberösterreich. Sie orten ein "komplettes Bodenschutzversagen der Landeskoalition" und fordern eine neue Bodenschutzpolitik. "Wir brauchen endlich ein starkes Raumordnungsgesetz, kein zahmes, mit Löchern gespicktes Regelwerk, das noch dazu lahm ungesetzt wird", sagt der Grüne Raumordnungssprecher Rudi Hemetsberger. Das Gesetz müsse dazu verpflichten, gewidmetes Bauland zu mobilisieren und verbindliche Vorgaben für die Leerstandsnutzung enthalten, verweisen die Grünen auf 11.200 Hektar brachliegendes Bauland und 130.000 Wohneinheiten im Land, in denen niemand gemeldet sei. 

Die Neos fordern zudem eine "Aufsichtsbehörde, die Gemeinden auch wirklich berät, gerade was die Ortsentwicklung angeht". Willkür und Korruption müsse endlich ein Rigel vorgeschrieben werden, sagt Neos-Klubobmann und Landessprecher Felix Eypeltauer und erinnert an die "fatale Umwidmung des Betriebsbaugebietes in Ohlsdorf samt Freunderlwirtschaft".  

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Autorin
Judith Pointner
Redakteurin Online
Judith Pointner
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135  Kommentare
135  Kommentare
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Papillon_2 (507 Kommentare)
am 03.08.2023 22:12

Meines Erachtens ist der Grund, warum die OÖ Bürgermeister und der ÖVP Wirtsachftslandesrat Achleitner 2022 genehmigt haben so extrem viel Flächen neu zu verbauen, der, weil sie ahnen, dass mit dem exttemen Flächenverbau bald Schluss werden muss. Daher sind sie nun in einer Torschlusspanik und in einem Betonier-Rausch!

Durch die Umwidmungen verdienen sowohl Bauern als auch Unternehmen ohne einen Handgriff Arbeit, Milliarden, und etliche Bürgermeister und Politiker, vor allem von der ÖVP, wie man an zig Beispielen, zB. am Gemeindebundpräsident, der natürlich auch von der ÖVP ist, belegen könnte, schneiden auch massiv mit.

Das ganze System der Flächenumwidmung in Österreich ist durch und durch korrupt, verfilzt und verhabert.

Dass OÖ in Österreich hier im negativen Sinn führend ist , wirft ein katastrophales Bild auf die OÖ Spitzen-Politiker und Spitzen-Zubetonierer, den OÖ LH Stelzer und OÖ Vize-LH Haimbuchner!
Denn die können nicht sagen, sie wussten das leider gar nicht.

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Peter040958 (301 Kommentare)
am 03.08.2023 17:20

in Leonding werden nun mitten in den Wald 52 Wohnungen gebaut. Das ist die größte Schweinerei die man sich vorstellen kann Anstatt man diese dort hinbaut wo bereits Boden zubetoniert wurde. !!!

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zlachers (8.233 Kommentare)
am 03.08.2023 16:46

Ein System, das so verschwenderisch ist, dass Millionen von Häusern leer stehen und Obdachlose auf der Straße schlafen. Hat es nicht besser verdient als zugrunde zu gehen!
Punkt.

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zlachers (8.233 Kommentare)
am 03.08.2023 18:12

Das glauben Sie nicht?
Dann schauen Sie sich mal nur in ihrer Umgebung besser um, wieviele leerstehende Häuser da sind, und wieviele Obdachlose trotzdem auf der Straße schlafen müssen.

Was dadran ist irre? Wenn einem das auffällt?

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nangpu (1.730 Kommentare)
am 03.08.2023 20:54

Meiner Meinung nach nicht.
Die feine Klinge wäre aber die bessere Wahl gewesen.

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lesemaus (1.721 Kommentare)
am 03.08.2023 16:39

Zu betonieren wo es nur geht.Bald gibt's alle Kilometer einen Supermarkt.Fährt man auf der Autobahn in Österreich kann man Landschaft nur mehr erahnen vor lauter Lärmschutzwände,wahrscheinlich damit man nicht sieht das es bald keine Felder und Wiesen mehr gibt.Sollen sich die Klebefanatiker für weniger Verbau einsetzen wär gescheiter.

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zlachers (8.233 Kommentare)
am 03.08.2023 17:07

Ja! Und sie reißen ständig gute Häuser/ Gebäude ab, und bauen dann neue und größere.., Das ist irre!
Wenn’s Ruinen abreißen ist das in Ordnung - aber ich sehe immer wieder dass Häuser, Gebäude, Geschäfte usw. die man eigentlich nur ein wenig renovieren hätte sollen - und sie wären wieder wie neu, einfach abgerissen werden… ( von Instandhaltung haben die wohl noch nie was gehört ) das zu sehen hat mich schon immer verstört…
Häuser baut man sicher nicht für die Ewigkeit aber hier schafft es fast kein Haus und kein Gebäude mehr 50 Jahre alt zu werden… das ist eine Schande! Und dann immer irgendwas noch dazu bauen, und bauen und bauen, aber die leerstehenden Gebäude so lange verkommen lassen, bis sie dann wirklich nicht mehr genutzt werden können… diese Welt ist einfach nur verrückt!

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despina15 (10.088 Kommentare)
am 03.08.2023 16:13

Der Beton wird einmal gut schmecken,
wenn wir für Tiere und Menschen nichts
mehr haben, auf den Bergen werden wir
kein Getreide anbauen können!

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schubbi (3.375 Kommentare)
am 03.08.2023 15:28

Die Politik arbeitet bei diesem Thema eindeutig gegen das Volk, dass sie vertreten soll. Ein paar Gemeinderäte sind schnell umgestimmt, dafür gibts beim nächsten Mal Zustimmung von den anderen. Und die große Kohle fließt weiter.
Bestes Thema: Grafenwörth mit BM Riedl VP, Ohlsdorf- Ex BM Asamer VP, St. Valentin, Amazon- Gemeinderat VP usw.
Umwelt- oder Klimaschutz ? Ist was für Spinner, die sich auf die Straße kleben !

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martinmt (76 Kommentare)
am 03.08.2023 14:28

es ist wirklich zum verzweifeln; wenn man einige jahr nicht durch eine landschaft in oö gefahren ist, erkennt man sie fast nicht wieder; hässlichkeit und verschandelung überall; und das traurige ist, dass der politik hier jede einsicht fehlt; man verwechselt offenbar betonieren und verschandeln mit entwicklung für die zukunft...

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Schlaubi01 (1.605 Kommentare)
am 03.08.2023 12:16

Irgendwann ist er halt aus der Grund
A paar Hausboote und Pfahlbauten am See und LKW-sattelzüge als mobile Supermarkt auf den asphaltierten Parkplätze.
Und dann ist Schicht im Schacht.

Dann ab zum Mond und Mars zwinkern

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oblio (24.884 Kommentare)
am 03.08.2023 12:08

Da gibt es doch einen Heini, der in OÖ
die Verantwortung übernehmen müsste!

Aber NEIN, da wird sogar verlangt, dass die
Auflagen gelockert und die Verfahren
beschleunigt werden!

ich hätte eigentlich erwartet, dass es in OÖ
mehr vernünftige Leute gibt und weniger
solche unsensiblen Kapazunder!

Dank FPÖ in der Politik aber werden Geldgier,
Ausgrenzung und Spaltung der Gesellschaft
von der ÖVP noch unterstützt!

Gleich und gleich gesellt sich gern!!!

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susisorgenvoll (16.824 Kommentare)
am 03.08.2023 11:24

Es gibt genug leer stehende Wohnungen in Innenstadtlagen, nur müsste man die Häuser sanieren! Ebenso sind die Geschäfte in Innenstädten leer! Man dürfte einfach keine Umwidmungen von Grünland in Bauland im großen Stil durchführen, bzw. müsste man für Neubauten den Abriss von alten Ruinen finanzieren! Aber man kann sich in manchen Amtsstuben fast alles kaufen ....

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Gugelbua (32.184 Kommentare)
am 03.08.2023 11:22

Ist wie mit Recycling, neu bauen ist billiger als alte Bauruinen mit Problem Abfällen abzureißen und neu bauen,
dann kommt auch noch das lukrative Immobilien Spiel dazu,
wer schert sich da ums Klima die Politiker* etwa😁😁😁

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nangpu (1.730 Kommentare)
am 03.08.2023 10:57

Das ist wie mit dem Klimawandel.
Alle wissen es - die Meisten ignorieren es.

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willie_macmoran (2.904 Kommentare)
am 03.08.2023 10:37

Grundsätzlich denke ich muss man der Wirtschaft flächen zugestehen wenn uns diese Arbeitsplätz und Steuern generiert.
Desweiteren bin ich der meinung das zwar verdichteter Wohnbau in Punkto Bodenverbrauch gut und richtig ist, in vielen anderen Punkten (Lebensqualität, soziale Kontakte...) aber einen Leben am Land mit genügend Platz nicht mithalten kann.

Deshalb denke ich muss man die Fehler wo anders suchen:

ZBsp:

* wieso muss jedes Kuhdorf einen Hofer, Bipa, Deichmann und am besten noch 3 Tankstellen haben?

* Jeder dieser Hofer hat dann 200 Parkplätze aber zu Fuss kannst kaum hingehen ohne überfahren zu werden.

* und wenn er abbezahlt ist dann wird er leer stehen gelassen oder es kommt ein türkischer Handyladen/LEbensmittelshop rein.

DA sollte man ansetzen. Tiefgarage/Dachgarage/Fusswege vorschreiben. Nachnützung oder Renaturierung vorschreiben. Dann wird sicher weniger mit den Deichmanns in Hinterzipfelzell, aber das ist auch gut so.

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DeaLi86 (1.765 Kommentare)
am 03.08.2023 12:31

Ja, das frag ich mich auch immer wieder, warum wir soviele neu gebaute Geschäfte haben. Obwohl's eh überall an Personal fehlt. Aber die Gier von Hofer, Spar, etc. ist auch was schiachs.

Da müsste, das Land, oder der Bind eingreifen.
Letztens hat eh der Nehammer die Preise erwähnt: in anderen Ländern gibt's viel weniger Geschäfte.

Ich frag mich warum sich Menschen nimma mit sich selbst beschäftigen können und immer shoppen müssen.

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Natscho (4.958 Kommentare)
am 03.08.2023 12:33

Spar, Hofer und REWE bauen die Supermärkte oft nur, um "Territorium" zu besetzen.
Wenn ein Hofer wo baut, muss Spar gleich nachziehen und umgekehrt.

Führt dazu, dass wir am Bedarf vorbei vielzuviele Supermärkte haben. Zahlen tun wir das mit unsererm "Österreich-Aufschlag" auf die Preise

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StevieRayVaughan (3.383 Kommentare)
am 03.08.2023 12:51

Gilt für ganz Österreich:

"Das Motto scheint zu sein: Dem Mitbewerber keinen Platz lassen. "Im Großen und Ganzen ist das ein Verdrängungswettbewerb", sagt Alois Siegl, Obmann des Landesgremiums Lebensmittelhandel der Wirtschaftskammer. Zudem wird die Erreichbarkeit immer wichtiger. "Jeder Kilometer mit dem Auto geht ins Geld". Ob sich jede Filiale rentiert, sei fraglich: "Die Leute haben nicht mehr Geld zum Einkaufen."

Land der Supermärkte
In Summe ist die Zahl der Supermarkt-Filialen in Graz in drei Jahren von 123 auf 134 gestiegen. Was die Standorte betrifft, liegt Billa nun mit 43 Filialen knapp vor Spar, samt Euro- und Interspar, mit 40 Geschäften. Die zwei Riesen setzen zudem auf Tankstellen- und kleine Take-Away-Shops wie Spar Express und Billa Box. Die Diskonter tragen ihr Match am Stadtrand aus: Hier führt Hofer vor Lidl."

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StevieRayVaughan (3.383 Kommentare)
am 03.08.2023 12:53

Beispiel Linz, Freistädter Straße: 3 Hofer auf 2,7 km....

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lesemaus (1.721 Kommentare)
am 03.08.2023 16:42

Hofer Wels noch Ärger gleich 2 Hofer innerhalb 1,5 km

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schubbi (3.375 Kommentare)
am 03.08.2023 15:32

Und mit mehr als 50% vernichteten Lebensmitteln auch noch, so nebenbei

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betterthantherest (34.950 Kommentare)
am 03.08.2023 10:21

anstatt Leerstand zu verteuern sollen Anreize geschaffen werden, diesen zu verringern.

Beispielsweise über Ausnahmen von Auflagen z. B. bei Thema
Barrierefreiheit.
Raumhöhen, Fensterflächen, Parkflächen, ...
Abstände zu anders gewidmeten Flächen, ...
uvm.

Diese Überreglementierung in Österreich macht jede sinnvolle Maßnahme viel zu teuer.

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Zeitungstudierer (5.846 Kommentare)
am 03.08.2023 10:10

Der größte Verbrauch an Boden geht von den Bewohnern in den Städten aus!
Zuerst wachsen die Städte selbst ständig in das Land hinaus, mit den Einfamilien und Reihenhäusern und den Firmengebäuden!
Die Stadtbewohner fahren auf das Land hinaus in den Urlaub und wollen überall mit ihren Protzkisten (SUV() schöne Parkplätze und Hotels mit schönen Wellness Anlagen vorfinden, usw.!
Jetzt geht die selbe Bevölkerungsgruppe her und schreit den Bürgermeistern der Landgemeinden den Verbrauch an Boden vor!
Das finde ich gelinde gesagt, schon ein starkes Stück!
Die Raumordnung ist bei den Bürgermeistern und den Gemeinderäten in sehr guten Händen!
Das braucht nicht auch noch zentralisiert werden und der Landbevölkerung weg genommen werden!
Das nichts weiter als das Abschaffen des Föderalismus und das Einführen eines Zentralismus, der der Bevölkerung nicht besonders gut tun würde!
Die DDR lässt grüßen, da wurde auch alles zentral entschieden und endete in einer Katastrophe!

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Natscho (4.958 Kommentare)
am 03.08.2023 10:13

Dir ist echt nimmer zum helfen.
Such dir ein Hobby in der Pension.

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CedricEroll (11.539 Kommentare)
am 03.08.2023 10:20

Warum bin ich kein Blauer? Weil ich nicht dumm bin.

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renfield (17 Kommentare)
am 03.08.2023 15:52

schon lang nicht mehr so viel Unsinn gelesen.....

Wer will den unbedingt ein Haus auf dem Land, wo in der Stadt auf gleicher Grundfläche 6-10 Wohnungen platz finden?

Welche Gemeinde verdient denn nicht an Wellnesshotels in seiner eigenen Gemeinde?

Stadtbewohner, die eventuell einen Ausflug aufs Land machen, brauchen keine 20 Hofer/DM/ Deichmann/Billa oder Sparmärkte, das haben wir genug, die wurden schon für die dortige Bevolkerung gebaut.....

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Joob (1.415 Kommentare)
am 03.08.2023 10:01

Warum darf ich mein Eigentum nicht leer stehen lassen?

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Natscho (4.958 Kommentare)
am 03.08.2023 10:06

Weil Wohnraum kein Spekulationsobjekt sein sollte.

Durch leerstand wird der lokalen Wirtschaft wertschöpfung entzogen, Menschen müssen längere Wege in Kauf nehmen, die Infrastruktur zu deiner leerstehenden Immobilie muss trotzdem erhalten werden, der Preis für Wohnraum und geschäftliche Immobilien wird durch die künstliche Verknappung in die Höhe getrieben.

Das würgt Wirtschaft und Familienplanung ab.
Hat also schwerwiegende Folgen für die Gesellschaft.

Dementsprechend muss Leerstand teuer werden.

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betterthantherest (34.950 Kommentare)
am 03.08.2023 10:10

mit demselben ARgument sollte man dann auch Singlewohnungen teurer machen.

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Natscho (4.958 Kommentare)
am 03.08.2023 10:14

Lol, was hat das mit willentlichen Leerstand zu tun?

Zudem sind Singlewohnungen pro Kopf sowieso teuerer, weil kein zweiter mitzahlt.

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betterthantherest (34.950 Kommentare)
am 03.08.2023 10:32

willentlicher Leerstand wird als Spekulation hingestellt.

Ja - das sagen die lokalen Grünen hier auch immer.

Wenn dann einer seine alte Gewerbeimmobilie reaktivieren will und einen Betrieb ansiedeln will, dann bekämpfen sie diese Projekte mit allen möglichen Argumenten.
- Lärm
- Verkehr (Arbeitnehmer und Liefer- und Abholverkehr)
- Produktion an diesem Standort ist nicht mehr zeitgemäß

uvm.

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Natscho (4.958 Kommentare)
am 03.08.2023 10:34

Na zumindest sind wir uns in einem einig: Anreiner sollten nicht alles und jedes verhindern können.

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StevieRayVaughan (3.383 Kommentare)
am 03.08.2023 13:31

"Anreiner sollten nicht alles und jedes verhindern können." - gibt die Rechtslage sowieso nicht her. Die Betriebe seien aber wohlberaten, erst nach rechtskräftigen Genehmigungs- bzw. Bewilligungsbescheiden zu bauen....

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StevieRayVaughan (3.383 Kommentare)
am 03.08.2023 13:28

Auch vom Betriebsanlagenrecht hat Suder wirklich keine Ahnung - wenn betroffene Bürger ihre gesetzlich verbrieften Rechte in Anspruch nehmen, dann sind es gleich "Grüne"....

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tulipa (3.361 Kommentare)
am 03.08.2023 13:43

Die sind eh teuer, denn sie müssen auch über die übliche Ausstattung verfügen und Betriebskosten, etc. bezahlen, ohne dass man den Aufwand aufteilen kann.

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Zonne1 (3.712 Kommentare)
am 03.08.2023 10:08

Weil das unsozial und egoistisch ist
Sie sollten ja auch nicht die Luft verpesten, die wir alle zum atmen brauchen und uns deshalb teilen müssen

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lesemaus (1.721 Kommentare)
am 03.08.2023 16:50

Die meisten lassen Häuser Jahre leer stehen und warten dass mans dann um unsinnige Euros kauft und die Renovierung noch teurer wird Leider gibt's viele Geldgierige .Ein Haus das länger leer steht ,ist selten im guten Zustand.

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susisorgenvoll (16.824 Kommentare)
am 03.08.2023 19:41

@JOOB: Weißt du, wer in der Umgebung die meisten Wohnungsleerstände hat? Die ÖBB, die Gemeinden und die Genossenschaften!!! Das sind nicht die "bösen Privatvermieter", denn die wollen ihre Wohnungen ja vermieten!

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Natscho (4.958 Kommentare)
am 03.08.2023 19:55

Dafür hast du sicher eine Quelle, oder?

Ansonsten sind es meistens Immobilienkonzerne wie Signa, die für Profit mit einem Grundbedürfnis spekulieren

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HumanBeing (1.848 Kommentare)
am 03.08.2023 10:00

Haimbuchstelzer & Co werden erst glücklich sein, wenn neben jeder Almhütte ein Hofer, Lidl oder Norma steht. Mit riesigem Parkplatz für 100e Autos.

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il-capone (10.499 Kommentare)
am 03.08.2023 11:48

Versiegeln = Bauen = Arbeitsplätze.
Und somit kann jeder Populist mit diesem Argument Wahlen gewinnen.
Mit Schwarz/Blau/Rot haben wir dafür die idealen Volxsvertreter dazu.
For ever ...

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deliberabundus (113 Kommentare)
am 03.08.2023 09:53

Obwohl das Oö ROG schon seit 50 Jahren vor der Zersiedelung und Bodenvernichtung schützen soll und es zusätzlich die Aarhus - und Alpenkonvention gibt, ist das Gegenteil eingetreten.
Mit unzähligen Novellen wurden, lediglich zur Beruhigung, normative Lippenbekenntnisse, zuletzt gegen die Versiegelung durch Supermärkte (Geschäftsbautenwidmungen) und sofort wieder Ausnahmen geschaffen und durchgewunken.
Wenn schon die Gemeinderäte weiter die investorenabhängigen, überforderten Dorfkaiser der Umwidmungen bleiben, dann sollte wenigstens die Aufsichtsbehörde politisch unabhängig gestellt werden. Es bedarf einer Entmachtung des jede Entscheidung der Abteilung Raumordnung mitzeichnenden, Raumordnungslandesrates hin zu einem parteiunabhängigen Flächenwidmungssenat als Aufsichtsbehörde der Gemeinderäte!

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Bergbauer (1.823 Kommentare)
am 03.08.2023 09:09

Es gibt in der Verwaltung keine echte Überwachung von Korruption und Compliance-Regeln gibt es nur auf dem Papier. Daher Offenlegung aller Zusatzverdienste von öffentlich Bediensteten.

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Joob (1.415 Kommentare)
am 03.08.2023 09:59

Ihre Feststellung ändert aber nichts am Boden Verbrauch!
Das ist nur plumpes Anpatzen

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Bergbauer (1.823 Kommentare)
am 03.08.2023 10:22

Was haben sie gegen Transparenz

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StefanieSuper (5.243 Kommentare)
am 03.08.2023 09:04

Wenn man durch OÖ fährt, dann kann man schnell erkennen, wie man hierzulande mit unseren Ackerflächen und Wiesen umgeht. Die Parkplätze können nicht groß genug sein, die Erben der Bauernhöfe verkaufen auch lieber Ackerland als Bauland und machen so den goldenen Schnitt, als den Hof zu bewirtschaften und jammern noch viel dabei. Warum man den Parkplätzen einen so großen Raum einräumen muss, verstehe ich nicht. Unter jedem Supermarkt wäre genug Platz um zu parken - dort ist es im Sommer eher kühl und im Winter frostfrei. Aber es kostet mehr am Beginn als eine Fläche zu asphaltieren. So lange es keine richtige Raumplanung seitens des Landes gibt wird sich auch nichts tun. Aber unsere Landesregierung hat einfach dafür keinen Sinn und ist heillos überfordert.

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Natscho (4.958 Kommentare)
am 03.08.2023 09:07

südlich von Linz (spätestens ab der Salzburgerstraße) ist es wirklich ein graus.
Diese Raumunordnung provoziert sehr viel Verkehr, senkt die Lebensqualität durch Lärm und Abgase und erschwert es, Wege zu Fuß, mit dem Rad oder den Öffis zu bewältigen.

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nichtschonwieder (8.990 Kommentare)
am 03.08.2023 09:03

Per Gesetz verordnen.
Baut endlich in die Höhe und in die Tiefe und nicht in die Breite!

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Natscho (4.958 Kommentare)
am 03.08.2023 08:57

Ein Parkplatz unter offenem Himmel sollte gar nicht mehr genehmigt werden.
Das gehört in eine Hoch- oder Tiefgarage.

Genauso diese Wegwerf-Schuhschachteln die sich Supermärkte schimpfen.
Allerzumindest gehören dort Büros drüber.

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