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Auf Ehefrau eingestochen: Mordprozess in Wels

Von OÖN, 01. April 2024, 20:33 Uhr
 Auf Ehefrau eingestochen: Mordprozess in Wels
(Symbolbild) Bild: Pressefoto Scharinger / Albin Schuster

WELS. Am Donnerstag muss sich ein 66-Jähriger aus Laakirchen wegen versuchten Mordes verantworten – Gattin schwer verletzt.

Wegen versuchten Mordes muss sich am kommenden Donnerstag im Schwurgerichtssaal des Landesgerichts Wels ein 66-jähriger Pensionist verantworten. Er soll im Oktober des Vorjahres seine Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung in Laakirchen mit einem Küchenmesser attackiert und dabei schwer verletzt haben. Zuvor war es dort zu einem familiären Streit gekommen.

Laut Anklage erlitt das Opfer damals fünf Stiche in den Brust- und Schulterbereich, einer öffnete die linke Brusthöhle des Opfers. Es handelte sich um potenziell lebensbedrohliche Verletzungen. Die 60-Jährige leistete heftige Gegenwehr und konnte ihren Mann am Ende abwehren und ihm das Küchenmesser abnehmen. Seither befindet sich der Mann in Untersuchungshaft.

Wie die Polizei damals informierte, passierte die Bluttat am Vormittag des 31. Oktober. Der Auslöser dürfte ein Konflikt zwischen dem mutmaßlichen Täter und seinem Schwiegervater gewesen sein. Seine Frau forderte ihn auf, diesen Streit zu bereinigen, ansonsten müsse er die Wohnung verlassen.

Dieser soll daraufhin mit Suizid gedroht und 30 Tabletten geschluckt haben. Dann ging er in die Küche und holte ein Messer.

Bruder alarmierte Rettung

Die 60-Jährige konnte ihren Bruder zu Hilfe rufen, der die Rettung alarmierte. Der mutmaßliche Täter wurde wegen der Tabletteneinnahme in ein Krankenhaus gebracht, seine Frau musste in einem Klinikum operiert werden.

Für den Fall einer Verurteilung wegen versuchten Mordes droht dem Angeklagten eine Freiheitsstrafe von zehn bis 20 Jahren oder lebenslang. Der Angeklagte hatte zunächst nur zugegeben, einige Male auf seine Frau eingestochen zu haben, er habe sie aber nur verletzen und nicht töten wollen. Mittlerweile habe der Beschuldigte auch den Tötungsvorsatz eingeräumt, teilte ein Sprecher des Landesgerichts auf Anfrage mit.

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