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Zwei Taucher bei Unfällen am Attersee verletzt

Von nachrichten.at, 26. Februar 2017, 16:46 Uhr
Bild: Weihbold

STEINBACH AM ATTERSEE. Am Attersee im Salzkammergut (Bezirk Vöcklabruck) ist es am Wochenende zu zwei Tauchunfällen mit Verletzten gekommen.

Ein 35-jähriger US-Amerikaner musste sich am Samstag unter Wasser übergeben und bekam keine Luft mehr. Am Sonntag geriet eine 30-jährige Taucherin aus Deutschland in Panik nachdem sie beim Mundstückwechsel Wasser in den Mund bekam, berichtete die Polizei OÖ.

Der 35-jährige Ehemann der Frau konnte ihr nicht mehr helfen. Deshalb unternahmen die beiden einen Notaufstieg aus 21 Metern Tiefe an die Wasseroberfläche. Andere Taucher, die beim Tauchplatz "Ofen" in Steinbach am Attersee am Ufer standen bargen das verunfallte Ehepaar und setzten einen Notruf ab. Zwei Rettungshubschrauber brachten die Verletzten in das Landeskrankenhaus Salzburg.

Bereits am Samstag war der Hubschrauber im Einsatz, um einen Taucher von Weyregg am Attersee abzuholen. Der 33-jährige Amerikaner deutete seinem Tauchkollegen nach einem zwanzigminütigen Tauchgang, dass er diesen abbrechen müsse. Plötzlich musste er sich dann unter Wasser übergeben. Weißer Schaum trat aus seinem Atemregler. Sein 48-jähriger deutscher Tauchkollege führte aus 22 Metern Tiefe einen Notaufstieg durch und zog den Amerikaner ans Ufer. Der Verletzte wurde in das Klinikum Traunstein geflogen.

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9  Kommentare
9  Kommentare
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rips (613 Kommentare)
am 28.02.2017 18:01

Beim Mundstückwechsel ist es wichtig, zuerst ins Mundstück einzublasen (=auszuatmen), da man sonst das darin befindliche Wasser einatmet. War selbst am Sonntag im Attersee tauchen, das Wasser hatte nur 4 Grad. Bei diesen Temperaturen sollte man nur mit Equipment tauchen, das auch knapp über dem Gefrierpunkt noch tadellos funktioniert.

Da bei der Dekompression der Luft im Mundstück der Niederdruck von 10 Bar das Mundstück noch weiter abkühlen lässt, kann es zu einem Vereiser im Mundstück kommen. Beheben kann man das nur mit sehr viel Übung und einem Tauchpartner, der die Tauchflasche vom ausblasenden Mundstück komplett zudreht und Ersatzluft durch sein Zweitmundstück anbietet. Das Umgebungswasser taut dann in ca. 5 Minuten das Eis im Mundstück auf, die Druckluft in der Flasche wird wieder verwendbar. Idealerweise begibt man sich langsam auf 5m Tiefe, wo das Wasser wärmer ist und führt einen Deko-Stopp durch, um Verletzungen durch einen zu flotten Notaufstieg zu vermeiden.

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netmitmir (12.397 Kommentare)
am 26.02.2017 22:25

Die Tauchsaison ist eröffnet wie man sieht !

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Puccini (9.519 Kommentare)
am 26.02.2017 20:10

Wie verletzt man sich "am" Attersee, wenn man drinnen ist, werter Redakteur?

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( Kommentare)
am 26.02.2017 22:38

Seit wann bist Du so pingelig?
Gefällt mir! grinsen

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fai1 (5.928 Kommentare)
am 26.02.2017 22:40

Weil Eine Deko eine Verletzung und keine Krankheit ist. Merke: Verletzungen müssen nicht immer bluten.

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( Kommentare)
am 26.02.2017 22:43

Krankheiten leicht schon?
Sie dürften davon abgesehen das Posting von Puccini nicht richtig interpretiert haben.

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fai1 (5.928 Kommentare)
am 26.02.2017 22:56

Verbesserung: weil eine Deko bei zu raschem Aufstieg eintritt und die Folgen dann heraußen spürbar sind. Dann bin ich nicht mehr im sondern am Attersee. Hauptsache sie sind so halbwegs glimpflich ausgegangen.

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( Kommentare)
am 26.02.2017 23:07

So gesehen haben Sie recht.
Speziell mit Ihrem letzten Satz. GsD.

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markusde (1.912 Kommentare)
am 26.02.2017 18:52

Gottseidank ist nichts schlimmes passiert! Der Attersee ist irgendwie immer ein Hotspot für gefährliche Situationen...was vermutlich aber einfach an der hohen Tauchgangsfrequenz liegt.

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