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Oberösterreich

Tod im Attersee: Pressluftvorrat war zu gering

20. November 2013 00:04 Uhr

Tod im Attersee: Pressluftvorrat war zu gering

WELS. Der erfahrene Tauchlehrer hatte eine Pressluftflasche gewählt, deren Inhalt für einen Tauchgang in 50 Meter Tiefe "relativ gering dimensioniert" war.

Am 8. September kam Joachim Aschl (59), Lehrer an der NMS Puchenau und Vizepräsident des Berufstauchlehrerverbandes, im Attersee ums Leben (die OÖN haben berichtet). Ein Gutachten, das die Ursache des Unglücks klären sollte, liegt nun der Staatsanwaltschaft Wels vor. Der erfahrene Tauchlehrer hatte demnach eine Pressluftflasche gewählt, deren Inhalt für einen Tauchgang in 50 Meter Tiefe "relativ gering dimensioniert" war. Er hatte offenbar nicht damit gerechnet, in eine Notlage zu geraten.

Laut Gutachten ergibt sich folgender Ablauf: Aschl war mit einem bereits gut ausgebildeten Tauchschüler (19) in die Tiefe gegangen. Plötzlich traten Vereisungsprobleme an den Atemreglern auf, beide waren zum Notaufstieg gezwungen. Doch in 19 Metern Tiefe wurde die "Schnellstopeinrichtung" aktiviert, beide sackten auf 29 Meter ab. Zu diesem Zeitpunkt war die Luft in Aschls Pressluftflasche schon fast verbraucht. Sein Begleiter konnte den Bleigürtel abwerfen und gelangte unbeschadet nach oben. Aschl dürfte hingegen das Bewusstsein verloren haben. Für ihn gab es keine Rettung mehr. (kri)

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