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Stangls Gipfelfoto - Kaltenbrunner: „Schaden für Alpinismus“

09. September 2010, 00:04 Uhr
Kaltenbrunner: „Schaden für Alpinismus“
Stangl gestand Gipfellüge Bild: apa

LINZ. Das gefälschte K2-Gipfelfoto des steirischen Extrembergsteigers Christian Stangl erregt weiter die Gemüter. Auch die oberösterreichische Profi-Alpinistin Gerlinde Kaltenbrunner findet seine Gipfellüge „äußerst enttäuschend“.

„Ich kenne ihn persönlich, sein Verhalten ist mir unerklärlich“, sagte sie gestern den OÖNachrichten. Die Extrembergsteigerin war diesen Sommer ebenfalls auf dem K2. Zum sechsten Mal ist sie beim Versuch den Gipfel zu erobern gescheitert. Dass Stangl seinen Gipfelsieg vorgetäuscht hat, „schadet dem Alpinismus und der Profi-Alpinszene“, sagt die Extrembergsteigerin.

Bergsteiger-Legende Peter Habeler hält Stangl für einen leistungsfähigen Bergsteiger. „Aber so einen Blödsinn zu verzapfen, wäre uns nie eingefallen“, sagte der Tiroler. Er kenne keinen einzigen, der so einen Missbrauch betrieben hätte. „Wir haben immer geschaut, dass wir ein Gipfelfoto vom Berg mitnehmen“, sagte er und fügte hinzu: „Sachen, wie eingeschlagene Haken am Gipfel, dienen auch als Beweis.“

Habelers Seilgefährte Reinhold Messner hatte „bis vor kurzem geglaubt“, dass Stangl den Gipfel erreicht hat, „und diese Leistung war die erste, die mich an seinen Touren bisher beeindruckt hat“.

Treue Sponsoren

Die beiden Hauptsponsoren von Skyrunner Christian Stangl, der Bergsport-Ausstatter Mammut und das Bauunternehmen Knauf, wollen sich nach dem vorgetäuschten Gipfelsieg am K2 nicht zurückziehen. In ihren Stellungnahmen zeigten sie sich enttäuscht, betonten aber, dass sie weiter an den Leistungen des Steirers festhalten. Die künftige Kooperation würde laut Knauf-Sprecher Andreas Bauer von Stangls weiteren Zukunftsplänen abhängen. „Es gab keinen vergleichbaren Präzedenzfall in unserem Unternehmen. Aber wir stehen weiterhin zu Christian Stangl und es ist auch nicht geplant den Rechtsweg einzuleiten, um Geld zurückzufordern“, sagte Mammut-Sprecher Harald Schreiber.

Christian Stangl zog sich nun mit seiner Freundin auf eine Alm zurück. Seine Verträge für Veranstaltungen und Vorträge stornierte er aber nicht. (no)

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20  Kommentare
20  Kommentare
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( Kommentare)
am 10.09.2010 17:37

3 Tote gibt es bereits bei Kaltenbrunner´s Bemühungen, alle 8er zu besteigen, von Stangl hat man dergleichen noch nicht gehört ............. da ist mir eine "Notlüge" noch allemal lieber, oder ?

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Ameise (45.683 Kommentare)
am 12.09.2010 23:33

Damit haben sie den Nagel auf den Kopf getroffen...

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Venom (613 Kommentare)
am 09.09.2010 19:24

Fotos und Haken als Beweis, das klingt ja als wären die Sportler und die darüber berichtenden Medien noch in der Steinzeit.
Ich dachte immer größere Ereignisse die mit viel Geld verbunden sind werden über GPS usw geprüft und dokumentiert.
Naja, ich gönne ihnen die Erlebnisse, egal ob sie ganz raufkommen oder nicht.

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oneo (19.368 Kommentare)
am 09.09.2010 19:22

knauf erzeugt bauelemente, rigipsplatten usw. unter bauunternehmen versteht man was anderes.

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am 09.09.2010 17:16

Grössenwahn , wahrscheinlich durch Sauerstoffmangel entstanden, hoffentlich bleibt ihm der Schaden...

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tacitus (4.799 Kommentare)
am 09.09.2010 12:18

was ist mit den anderen hunderten gipfelfotos, erstbesteigungsfotos etc, wenn es so einfach ist ein gipfelfoto herzustellen oder besser zu faken.die glaubwürdigkeit ist verlorengegangen.einen einfachen OÖN leser wie mich berührt das wenig, das sollen sich die sportler und ihre sponsoren ausmachen. ein stück glaubwürdigkeit in den medien ist verlorengegangen, die skepsis bei allen medien noch zu verschärfen,wird umso dringender.

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am 11.09.2010 13:19

go stangl go ...
du bist auch nicht schlimmer als dor "profis"

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am 11.09.2010 13:27

go stangl go ...
du bist auch nicht schlimmer als dor "profis"

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quarz (220 Kommentare)
am 09.09.2010 12:01

Früher war auf diesem Foto auf dem "Coffee to go"-Becher, den die aus Spital/Pyhrn gebürtige österreichische gelernte Krankenschwester Gerlinde Kaltenbrunner in die kalte Luft hinaushält, noch das Logo der unterstützenden Firma zu sehen.

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am 09.09.2010 11:19

„schadet dem Alpinismus und der Profi-Alpinszene“, sagt die Extrembergsteigerin.

................

Nur ein kleiner Teil der Nichtalpinisten nimmt Anteil daran, ob die Kaltenbrunner oder der Stangl den K2 erklommen haben oder auch nicht.

Sie sind Profis, betreten keinesfalls Neuland und verdienen ganz einfach Geld damit, allerdings mit dem Unterschied, auch manchmal das Leben riskieren zu müssen.

Aber die nächsten Tage bringen wieder neue Sensationen und dann kehrt Ruhe ein ........ wer spricht heute noch vom gedopten Radlfahrer .......... ach, wie war sein Name noch ?

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stoeffoe (10.776 Kommentare)
am 09.09.2010 13:38

Aber geh!

Wo doch sogar du Anteil daran nimmst, sehr intensiv sogar ...

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am 09.09.2010 14:03

Man könnte fast den K2 mit Lugner oder Paris Hilton vergleichen. Es ist vielen ein Anliegen, speziell zu betonen, dass sie das gar nicht interessiert... zwinkern

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am 09.09.2010 16:35

Du musst doch nicht jeden Tag Deinen bescheidenen Geist mit einem Zweizeiler unter Beweis stellen. Die Mitposter wissen ja auch so, dass Du nicht gerade eine Leuchte bist.

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am 11.09.2010 13:22

sind nicht alle oesterricher bergsteiger ?
oder zumindest abfahrer ?

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leser (2.219 Kommentare)
am 09.09.2010 11:11

Alpinisten und sonstige Kletterer erleben bei ihrem Sport ihren unverzichtbaren Kick.
Der wäre ihnen auch vergönnt...
Nachdem das aber eine individuelle Bereicherung ist, habe ich nichts davon, wenn ich nicht dabei bin.
Anders bei den Profis. Aber ob die Kaltenbrunner oder der Stangl oder sonst wer auf dem K2 war oder nicht ist eigentlich WURSCHT.

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am 11.09.2010 13:25

K2: ist mir aber nicht wurscht wer auf mir oben ist !

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herbertw (14.515 Kommentare)
am 09.09.2010 10:00

„Na ja, a Hund‘ is er schon!, weil er uns sooooo belogen hat … aber bitte die Verträge … die kann man doch nicht einfach aufheben … na geh, wie schaut denn des aus? … und außerdem hauma die alle steuerlich geltend g'macht … und die Vorträge! Geh, die Leut‘ geh’n doch trotzdem hin – „Betrüger schauen gehen“ ist doch ein Event, oder? … die OÖN haben die Blase auch mitgemacht … die brauchen doch auch was zum Schreiben …auf alle Fälle werd’n ma kann Richter brauchen, oder? … wir sind doch in Österreich!“
-
So, oder so ähnlich laufen die Dinge in Österreich ab: ausländische Beobachter sind hier - Gott sei Dank - sensibler als wir und nennen diese Umstände das, was sie auch sind: korrupt!

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lancer (3.688 Kommentare)
am 09.09.2010 08:10

...was Du gegen die Frau Kaltenbrunner hast ? Mir ist es ziemlich wurscht wer wo wie schnell hinaufklettert.Darum ist es mir auch egal, ob etwas darüber in den Medien steht. Obwohl ich schon Respekt vor der Leistung z.Bsp. der Frau Kaltenbrunner oder anderer Bergsteiger habe.

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oblio (24.760 Kommentare)
am 09.09.2010 07:31

soll sicht so haben !
es müsste an ihr vorübergehen !
und der stangl?
(wer einmal lügt,...)
hat sich das ohnehin selber eingebrockt !
warum das so war, weiß er anscheinend selber nicht so genau !
alle bergsteiger, besonders die extrembergsteiger leben von ihren mutigen oder waghalsigen, aktionen anscheinend nicht so schlecht !
dafür riskieren sie aber auch kopf und kragen !
meins wär´s nicht!

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( Kommentare)
am 09.09.2010 03:34

...anstatt dei Wharheit zu sagen, erzählt er noch mehr Sch...

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