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Jeder zweite Zehnjährige besitzt ein Smartphone oder Handy

Von (hip), 14. August 2014, 00:04 Uhr
Bereits jeder zweite Zehnjährige besitzt ein Smartphone oder ein Handy
Studien zeigen: Die Nutzer von Smartphones werden immer jünger und zahlreicher. Bild: (colourbox)

LINZ. Immer mehr Kinder schauen ins Kastl. Besser gesagt ins Smartphone. Die Zahl der jungen Nutzer hat sich verdoppelt.

Eine Studie aus Deutschland kam zu dem Schluss, dass sich die Zahl der Smartphonenutzer in der Gruppe der Dreizehnjährigen binnen eines Jahres nahezu verdoppelt hat. Jedes vierte Kind ist demnach bei unseren Nachbarn mit einem smarten Phone ausgerüstet.

In Oberösterreich ist das Zahlenmaterial auf die Altersgruppe der Acht- bis Zehnjährigen beschränkt. Die aktuelle Kinder-Medien-Studie des Landes kommt zu dem Ergebnis, dass 14 Prozent der Zehnjährigen ein Smartphone besitzen. Ein Anstieg von sieben Prozent gegenüber der Vergleichsstudie aus dem Jahr 2012. Oder anders ausgedrückt: Ähnlich wie in Deutschland hat sich die Zahl der jüngsten Smartphone-Nutzer auch hierzulande verdoppelt. Dieser Anstieg geht auf Kosten der Handys, die laut Studie seit 2012 um acht Prozent verloren haben. Nimmt man Handys und Smartphones zusammen, so zeigt sich, dass bereits jeder zweite Zehnjährige in Oberösterreich ein solches Endgerät besitzt.

Überraschend ist, dass es regional sehr große Unterschiede gibt. Während im Traunviertel 53 Prozent der Kinder ein Handy oder Smartphone ihr Eigen nennen, sind es im Mühlviertel laut den Erhebungen des Landes gerade einmal 17 Prozent.

"Erst für Zwölfjährige"

Aber ist es überhaupt eine gute Idee, bereits ein Volkschulkind mit einem Smartphone auszustatten? "Ein neunjähriges Kind ist kaum in der Lage, mit einem Smartphone verantwortungsbewusst umzugehen. Ein Smartphone würde ich frühestens ab dem zwölften Lebensjahr empfehlen", sagt die Linzer Kinder- und Jugendpsychologin Christa Schirl. Macht es einen Unterschied, ob Eltern ihrem Kind ein normales Handy oder ein Smartphone schenken? "Auf jeden Fall. Das Smartphone ist viel mehr als ein bloßes Telefon. Musik, Internet, Navigation und Kommunikation. All das bietet große Möglichkeiten, birgt aber auch Gefahren", meint Schirl. Schlussendlich liege es aber an den Eltern, ihren Kindern den richtigen Umgang mit den neuen Medien vorzuleben. 

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